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Wissensartikel · DE

Gift-Lattich (Aconitum napellus) – Anwendung, Evidenz und Interaktionen in der Phytotherapie

Stärkste Quellenart: Übersichtsarbeit
  • Übersichtsarbeit: 1
  • Fallbericht oder Meinungsbeitrag: 1

Einordnung nach dem Studientyp der zitierten Quellen laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Sie bewertet nicht, ob einzelne Aussagen des Artikels durch diese Quellen belegt sind. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

HOS-026729

In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Substanz & Wirkstoffe
  3. Anwendung & Indikationen
  4. Evidenzlage
  5. Sicherheit & Wechselwirkungen
  6. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  7. Verwandte Codes

Übersicht

Gift‑Lattich (Tussilago farfara) ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die traditionell in der Phytotherapie verwendet wird. In den geprüften Quellen wird Gift‑Lattich nicht als zugelassene Substanz für spezifische Indikationen beschrieben.

Substanz & Wirkstoffe

Gift‑Lattich enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Pyrrolizidinalkaloide, Flavonoide und Schleimstoffe. Das pharmakologische Wirkspektrum wird hauptsächlich den pyrrolizidinalkaloiden zugeschrieben, die in vitro toxische Effekte zeigen können.

Anwendung & Indikationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Evidenzlage

In den geprüften Literaturquellen finden sich keine randomisierten kontrollierten Studien oder systematischen Übersichten, die die Wirksamkeit von Gift‑Lattich bei konkreten klinischen Indikationen belegen. Der traditionelle Gebrauch wird nicht durch aktuelle klinische Daten gestützt; somit kann kein evidenzbasierter Nutzen nachgewiesen werden.

Sicherheit & Wechselwirkungen

Gift‑Lattich ist für seine potenziell hepatotoxischen Pyrrolizidinalkaloide bekannt, die bei Einnahme zu Leberschäden führen können. Es liegen Berichte über schwere Vergiftungen vor, insbesondere bei unsachgemäßer Dosierung oder Verwendung von nicht standardisierten Präparaten. Kontraindikationen umfassen bekannte Lebererkrankungen und Schwangerschaft. Wechselwirkungen mit anderen hepatotoxischen Substanzen sind theoretisch möglich, jedoch fehlt es an spezifischer klinischer Dokumentation.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.