Zum Inhalt

HealthOSArtikel A–Z

Arbeitsbereiche

Nachschlagen

Wissensartikel · DE

Infektiöse Myokarditis (ICD‑10 I40.0): Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard

Stärkste Quellenart: Fachartikel ohne Angabe des Studientyps
  • Fachartikel ohne Angabe des Studientyps: 1

Einordnung laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

Die Quellenart sagt nicht aus, ob die Aussagen dieses Artikels geprüft und belegt sind.

In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Klinisches Erscheinungsbild
  3. Diagnostik
  4. Differenzialdiagnosen
  5. Therapie
  6. Besondere Populationen
  7. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  8. Verwandte Codes

Übersicht

Infektiöse Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels, die durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Historische Beschreibungen aus den 1960er‑Jahren belegen das Vorhandensein dieser Erkrankung bereits seit mehreren Jahrzehnten. Epidemiologische Daten zur Inzidenz in Deutschland oder der EU liegen in den geprüften Quellen nicht vor; daher kann keine belastbare Aussage über die Häufigkeit gemacht werden. Klinisch relevant ist die potenzielle Progression zu Herzinsuffizienz, ventrikulären Arrhythmien und plötzlichem Herztod.

Klinisches Erscheinungsbild

Typische Leitsymptome einer infektiösen Myokarditis umfassen unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Brustschmerzen und Dyspnoe. Häufig wird ein grippeähnliches Vordermal mit Fieber beobachtet, gefolgt von kardialen Symptomen im Verlauf. Der klinische Verlauf kann akut, subakut oder chronisch verlaufen; schwere Verläufe können rasch zu kardiogenem Schock führen. Objektive Befunde umfassen ein neu aufgetretenes Herzgeräusch, Tachykardie und Zeichen einer reduzierten linksventrikulären Pumpfunktion.

Diagnostik

Die Diagnose beruht auf einer Kombination aus Anamnese, klinischer Untersuchung und ergänzenden Untersuchungen. Typische Laborbefunde können erhöhte Entzündungsmarker (z. B. CRP) sowie kardiale Biomarker (Troponin, CK‑MB) zeigen. Bildgebend wird häufig ein Echokardiogramm eingesetzt, das Wandbewegungsstörungen oder eine reduzierte Ejektionsfraktion offenbaren kann. Das Endomyokardialbiopsie‑Verfahren gilt als Goldstandard für den histologischen Nachweis einer Myokarditis, ist jedoch invasiv und wird nur bei unklaren Fällen empfohlen. In den geprüften Quellen werden keine spezifischen diagnostischen Algorithmen oder Kriterien genannt.

Differenzialdiagnosen

Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen akute Koronarsyndrome, nichtinfektiöse entzündliche Kardiomyopathien (z. B. Autoimmunmyokarditis) und periphere Ursachen von Brustschmerzen wie Lungenembolie oder Pleuritis. Die Unterscheidung basiert auf dem Vorhandensein infektiöser Auslöser, kardialen Biomarkern sowie bildgebenden Befunden. Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Therapie

Die Behandlung richtet sich nach leitliniengerechten Grundprinzipien einer infektiösen Myokarditis. In der akuten Phase steht die symptomatische Stabilisierung im Vordergrund, einschließlich hämodynamischer Unterstützung und ggf. Intensivbeatmung. Eine medikamentöse Standardtherapie umfasst entzündungshemmende Maßnahmen sowie supportive kardiovaskuläre Therapie; konkrete Wirkstoffe oder Dosierungen werden in den geprüften Quellen nicht spezifiziert. Bei schweren Verläufen kann eine immunmodulierende Therapie erwogen werden, wobei die Evidenzlage hierfür unklar bleibt.

Besondere Populationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Es liegen keine spezifischen Informationen zu benachbarten ICD‑10‑Codes im selben Block in den geprüften Quellen vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.