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Knickfuß (M21.5): Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie‑Standard

Stärkste Quellenart: Sonstige Quelle
  • Sonstige Quelle: 3

Einordnung laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

Die Quellenart sagt nicht aus, ob die Aussagen dieses Artikels geprüft und belegt sind.

In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Klinisches Erscheinungsbild
  3. Diagnostik
  4. Differenzialdiagnosen
  5. Therapie
  6. Besondere Populationen
  7. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  8. Verwandte Codes

Übersicht

Der Knickfuß (Pes cavus varus) bezeichnet eine pathologische Fußdeformität, bei der das Vorfuß‑ bzw. Mittelfußsegment nach innen geknickt ist und die Längsachse des Fußes nach oben verläuft. Historische Beschreibungen aus dem frühen 20. Jahrhundert belegen bereits die klinische Relevanz dieser Fehlstellung für die Gehfähigkeit. Epidemiologische Daten fehlen in den geprüften Quellen, sodass keine belastbare Aussage zur Prävalenz oder zu Risikofaktoren getroffen werden kann.

Klinisches Erscheinungsbild

Typisch für den Knickfuß sind ein nach innen gekehrter Vorfuß, eine erhöhte Fußwölbung und häufig ein ausgeprägtes Hohlbein am lateralen Rand des Fußes. Patienten berichten über Schmerzen im Bereich der Metatarsophalangealgelenke, insbesondere bei Belastung, wie in einer historischen Fallbeschreibung von 1921 beschrieben. Der Verlauf ist meist chronisch; ohne adäquate Therapie kann es zu Fehlbelastungen, Instabilität und sekundären Gelenkdegenerationen kommen.

Diagnostik

Die Anamnese umfasst Fragen nach Schmerzen beim Gehen, Belastungsintoleranz und früheren Verletzungen oder neurologischen Erkrankungen. Die klinische Untersuchung prüft die Fußstellung im Stand und in der Dynamik, misst den longitudinalen Bogen und beurteilt die Flexibilität des Vorfußes. Bildgebende Verfahren wie Röntgen können zur Bestätigung der knickenden Achse eingesetzt werden, jedoch wird in den geprüften Quellen keine spezifische bilddiagnostische Richtlinie genannt. Labor- oder apparative Tests sind nicht als diagnostisch erforderlich beschrieben.

Differenzialdiagnosen

Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen den Plattfuß (Pes planus), der durch ein Absinken des Längsbogens gekennzeichnet ist, sowie andere deformierende Fußerkrankungen wie Hallux valgus oder neuromuskuläre Ursachen für eine Varusstellung. Der Unterschied zum Plattfuß liegt primär in der Richtung der Bogenveränderung (nach oben bei Knickfuß, nach unten beim Plattfuß). Neurologische Erkrankungen können ebenfalls zu einer varusgerichteten Fußdeformität führen und müssen klinisch abgeklärt werden.

Therapie

Die leitliniengerechte Therapie des Knickfußes richtet sich nach dem Schweregrad und der Symptomatik. Bei leichten Beschwerden wird zunächst konservativ mit speziell angepasster Fußgymnastik, orthopädischen Einlagen und physiotherapeutischen Maßnahmen gearbeitet – ein Ansatz, der in Patienteninformationen aus 2013 empfohlen wird. Bei persistierenden Schmerzen oder funktionellen Einschränkungen können operative Korrekturen, etwa Osteotomien oder Sehnenrekonstruktionen, indiziert sein. Die genauen Operationsindikationen sowie das operative Vorgehen werden in den geprüften Quellen nicht detailliert beschrieben.

Besondere Populationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.