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Koronare Herzkrankheit: PTCA vs. ACVB – Diagnostik & Therapie‑Standard
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In diesem Artikel
Übersicht
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste kardiovaskuläre Erkrankung in Industriegesellschaften und stellt einen wesentlichen Risikofaktor für Morbidität und Mortalität dar. Sie entsteht durch atherosklerotische Plaques, die das Lumen der Koronararterien verengen und zu Ischämie führen können. Die Revaskularisierung ist ein zentrales Therapiemodell zur Symptomlinderung und Prognoseverbesserung; dabei stehen perkutane transluminale koronare Angioplastie (PTCA) mit Stentimplantation und die operative Koronararterien-Bypass‑Grafting (ACVB) im Fokus.
Klinisches Erscheinungsbild
Typische Leitsymptome der KHK sind belastungsabhängige Brustschmerzen (Angina pectoris), dyspnoe, Müdigkeit und bei fortgeschrittener Erkrankung Ruheangina oder kardiale Synkopen. Der klinische Verlauf kann von stabilen Beschwerden über akute Koronarsyndrome bis hin zu Herzinsuffizienz reichen. Bei Patienten mit signifikanter Stenose zeigen Belastungs‑ECG oder bildgebende Verfahren (z. B. Myokardszintigraphie) ischämische Veränderungen, die das Vorliegen einer therapierbaren Läsion indizieren.
Diagnostik
Die Diagnose basiert auf einer detaillierten Anamnese, körperlichen Untersuchung und kardialen Biomarkern (Troponin, CK‑MB). Bildgebende Verfahren umfassen die Koronarangiographie als Goldstandard zur Darstellung von Stenosen. Nicht-invasive Methoden wie Computertomographie-Angiographie oder Stress-Echokardiografie dienen der Risikoabschätzung und Planung der Revaskularisierung. Die Entscheidung für PTCA oder ACVB orientiert sich an anatomischen Kriterien (z. B. Läsionen im linken Hauptstamm, Mehrfachstenosen) sowie patientenspezifischen Faktoren.
Differenzialdiagnosen
Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen nicht-kardiale Brustschmerzen (Muskuloskelettal, gastroösophageal), Lungenembolie, Aortendissektion und perikardiale Erkrankungen. Die Unterscheidung erfolgt durch Kombination von klinischer Präsentation, Bildgebung und Laborwerten.
Therapie
Die revaskulierende Therapie wird leitliniengerecht nach dem Ausmaß der Stenose und dem Risiko des Patienten gewählt. PTCA mit Stentimplantation ermöglicht eine minimalinvasive Wiederherstellung des Blutflusses; die Implantation führt zur Freisetzung von Plazental Growth Factor (PlGF), was als Marker für endotheliale Reparaturprozesse nach Stentplatzierung beschrieben wurde. Die medikamentöse Begleittherapie umfasst in der Regel eine antithrombotische Prophylaxe mit Acetylsalicylsäure, um Thrombosen des Stents zu verhindern. ACVB bietet bei komplexen Läsionen, insbesondere im linken Koronarsystem oder bei Diabetes mellitus, einen langfristigen Durchblutungsgewinn und reduziert das Risiko von Wiederinterventionen. Die Wahl zwischen PTCA und ACVB erfolgt nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung unter Berücksichtigung anatomischer Eignung, Begleiterkrankungen und Patientenpräferenzen.
Besondere Populationen
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Sonderfälle & aktuelle Studienlage
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Verwandte Codes
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