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Laryngozele bei Kindern – Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard

Stärkste Quellenart: Fallbericht oder Meinungsbeitrag
  • Fallbericht oder Meinungsbeitrag: 2
  • Fachartikel ohne Angabe des Studientyps: 1

Einordnung nach dem Studientyp der zitierten Quellen laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Sie bewertet nicht, ob einzelne Aussagen des Artikels durch diese Quellen belegt sind. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

HOS-054191

In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Klinisches Erscheinungsbild
  3. Diagnostik
  4. Differenzialdiagnosen
  5. Therapie
  6. Besondere Populationen
  7. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  8. Verwandte Codes

Übersicht

Laryngozele ist eine benigne Dilatation des sacciformen Larynx‑Ductus, die sich als luftgefüllter Sack im Bereich des Kehlkopfes manifestiert. Sie tritt überwiegend bei Männern mittleren Alters auf und wird häufig im Zusammenhang mit chronischem Husten oder erhöhtem intrathorakalen Druck beobachtet. Klinisch relevant ist das Risiko einer sekundären Infektion (Laryngozelitis) sowie die mögliche Verwechslung mit malignen Läsionen des Larynx.

Klinisches Erscheinungsbild

Typische Leitsymptome sind ein seitlich‑bis‑posterior gelegener, schwammiger Halsschwellung, die bei Valsalva‑Manöver oder beim Sprechen deutlich an Größe zunimmt. Patienten berichten häufig über Heiserkeit, ein Gefühl von Druck im Kehlkopfbereich und selten über dysphagische Beschwerden. Der Befund ist in der Regel unverändert bei Ruhe, zeigt jedoch eine charakteristische Ausdehnung während des Hustens oder beim Aufblasen der Lunge.

Diagnostik

Die Anamnese fokussiert auf wiederkehrende Hustenanfälle, berufliche Belastungen mit erhöhtem Druck im Thorax sowie frühere Infektionen der oberen Atemwege. Klinisch wird die Schwellung palpabel und ihre Dynamik bei Valsalva getestet. Bildgebend sind flexible Laryngoskopie und transkranielle Sonographie zentrale Verfahren; in der Endoskopie erscheint ein luftgefüllter, glatter Sack im Bereich des saccus laryngeus. Computertomografie oder Magnetresonanztomografie dienen zur exakten räumlichen Einordnung und zum Ausschluss einer malignen Differenzialdiagnose.

Differenzialdiagnosen

Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen ein hypopharyngeales Divertikel, ein Lymphknotenmetastasen‑Komplex, ein subglottisches Ödem sowie eine benigne Papillomatose. Das Vorhandensein einer luftgefüllten Struktur, die bei Valsalva vergrößert wird, ist charakteristisch für die Laryngozele und unterscheidet sie von festen oder fleischigen Läsionen.

Therapie

Die leitliniengerechte Therapie besteht primär in der chirurgischen Exzision. Aktuelle Publikationen belegen die Machbarkeit einer transoralen Resektion mittels CO₂‑Laser-Inversionstechnik, welche eine minimalinvasive Behandlung mit geringer Morbidität ermöglicht. Die Entscheidung für einen operativen Eingriff richtet sich nach Symptombelastung, Größe und Komplikationsrisiko (z. B. wiederholte Infektionen). Bei asymptomatischen kleinen Läsionen kann ein abwartendes Management gewählt werden.

Besondere Populationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.