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Ligamentum latum uteri (C57.1): Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Stärkste Quellenart: Fachartikel ohne Angabe des Studientyps
- Fachartikel ohne Angabe des Studientyps: 2
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In diesem Artikel
Übersicht
Das Ligamentum latum uteri (breites Band) ist ein peritoneales Falteband, das die seitlichen Gebärmutterwände mit der lateralen Beckenwand verbindet. Es dient primär als struktureller Halt und ermöglicht Beweglichkeit des Uterus während Schwangerschaft und Wehen. In der klinischen Praxis spielt es selten eine eigenständige pathologische Rolle; vielmehr wird es im Rahmen von operativen Eingriffen am Uterus (z. B. Hysterektomie) oder bei vaskulären Studien betrachtet.
Klinisches Erscheinungsbild
Zu den Leitsymptomen einer primären Pathologie des Ligamentum latum uteri liegen keine spezifischen Beschwerden vor, da das Band selbst nicht schmerzleitend ist. In den verfügbaren Quellen wird es ausschließlich im Kontext von experimentellen Mikroskopie‑Studien an Ratten beschrieben; klinische Befunde beim Menschen werden dort nicht thematisiert.
Diagnostik
Eine routinemäßige diagnostische Abklärung des Ligamentum latum uteri erfolgt in der klinischen Praxis nicht. Die Literatur liefert keine evidenzbasierten Kriterien für Anamnese, körperliche Untersuchung oder bildgebende Verfahren, die gezielt auf das Band abzielen. In den genannten tierexperimentellen Arbeiten wurden mikroskopische Techniken verwendet, um vaskuläre Reaktionen nach exogenen Stimuli zu untersuchen; diese Methoden sind nicht auf die menschliche Diagnostik übertragbar.
Differenzialdiagnosen
Da keine eigenständige klinische Erkrankung des Ligamentum latum uteri beschrieben ist, existieren in den geprüften Quellen keine spezifischen Differenzialdiagnosen. Allgemein könnten jedoch Schmerzen im lateralen Beckenbereich von anderen Strukturen (z. B. Sakralgelenk, Iliosakralgelenk, Nervenwurzelkompression) stammen.
Therapie
Eine leitliniengestützte Standardtherapie für Erkrankungen des Ligamentum latum uteri ist nicht definiert, weil in den vorliegenden Quellen keine pathologischen Zustände dieses Bandes beschrieben werden. Operative Eingriffe am Uterus (z. B. Hysterektomie) beinhalten routinemäßig die Dissektion oder das Entfernen des Ligaments, wobei die Vorgehensweise nach allgemeiner chirurgischer Praxis erfolgt.
Besondere Populationen
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Sonderfälle & aktuelle Studienlage
Die vorhandenen Publikationen befassen sich ausschließlich mit experimentellen Untersuchungen an Ratten, bei denen vaskuläre Reaktionen im Ligamentum latum uteri nach exogenen Stimuli mikroskopisch analysiert wurden. Eine Übertragung dieser Ergebnisse auf den Menschen oder klinische Fragestellungen ist nicht belegt.
Verwandte Codes
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
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