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Plötzlicher Herztod – Risikoabschätzung und klinischer Algorithmus

Stärkste Quellenart: Sonstige Quelle
  • Sonstige Quelle: 2

Einordnung laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

Die Quellenart sagt nicht aus, ob die Aussagen dieses Artikels geprüft und belegt sind.

In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Klinisches Erscheinungsbild
  3. Diagnostik
  4. Differenzialdiagnosen
  5. Therapie
  6. Besondere Populationen
  7. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  8. Verwandte Codes

Übersicht

Plötzlicher Herztod (SCD) bezeichnet den unerwarteten, innerhalb von Minuten bis maximal einer Stunde nach Auftreten akuter kardialer Symptome eintretenden Kreislaufstillstand mit nicht erklärbarer Ursache. Er ist die häufigste Form des natürlichen Todes bei erwachsenen Patienten und stellt ein zentrales Problem der kardiovaskulären Prävention dar. Die Inzidenz steigt mit dem Alter, männlichem Geschlecht und Vorhandensein von koronarer Herzkrankheit.

Klinisches Erscheinungsbild

Typischerweise erfolgt das Ereignis plötzlich im Ruhezustand oder bei leichter körperlicher Belastung. Der Erstkontakt zeigt sich als Bewusstseinsverlust, fehlende Atmung und keine spürbaren Herztöne (Asystolie) bzw. eine schnelle ventrikuläre Tachykardie mit Pulsverlust. Bei Wiederbelebungsversuchen können initiale Defibrillationsschocks erforderlich sein.

Diagnostik

Die akute Diagnose beruht auf der klinischen Beurteilung des Kreislaufstillstands, dem EKG (Erkennen einer defibrillierbaren Rhythmusstörung) und der sofortigen Durchführung von Wiederbelebungsmaßnahmen. In der Phase nach erfolgreicher Reanimation erfolgt eine weiterführende Abklärung mittels Echokardiographie, Laboruntersuchungen (z. B. Troponin, Elektrolyte) und ggf. bildgebender Verfahren zur Identifikation einer strukturellen Herzerkrankung. Zu den spezifischen bildgebenden Methoden zählen Myokardperfusionsszintigraphie und First‑Pass‑Radionuklidventrikulographie; ihre Rolle bei der Risikoabschätzung nach SCD wird jedoch in den geprüften Quellen nicht detailliert behandelt.

Differenzialdiagnosen

Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen primäre kardiale Ursachen wie akutes Koronarsyndrom, hypertrophe Kardiomyopathie oder Arrhythmien sowie nicht‑kardiale Zustände wie massive Lungenembolie, schwere Elektrolytstörungen oder neurologische Ereignisse (z. B. Subarachnoidalblutung). Die Unterscheidung erfolgt anhand von Anamnese, klinischem Bild und spezifischen Befunden im EKG bzw. bildgebenden Verfahren.

Therapie

Die sofortige Behandlung richtet sich nach den Grundprinzipien der kardiopulmonalen Reanimation (CPR) und defibrillationspflichtiger Rhythmusstörungen. Nach ROSC (Return of Spontaneous Circulation) wird eine leitliniengerechte intensivmedizinische Betreuung eingeleitet, die antiarrhythmische Therapie, Optimierung der hämodynamischen Situation und gegebenenfalls implantierbare Kardioverter‑Defibrillator‑Therapie (ICD) zur sekundären Prävention umfasst. Konkrete Wirkstoffnamen oder Dosierungen werden hier nicht genannt.

Besondere Populationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.