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Seborrhoische Keratose – Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard
Stärkste Quellenart: Fallbericht oder Meinungsbeitrag
- Fallbericht oder Meinungsbeitrag: 3
Einordnung nach dem Studientyp der zitierten Quellen laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Sie bewertet nicht, ob einzelne Aussagen des Artikels durch diese Quellen belegt sind. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.
In diesem Artikel
Übersicht
Seborrhoische Keratose ist eine häufige benigne epidermale Läsion, die vor allem bei älteren Menschen auftritt. Sie präsentiert sich als pigmentierte, leicht erhabene Plaque und weist meist keine maligne Transformation auf. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter, wobei sie in der Regel kosmetisch relevant ist.
Klinisches Erscheinungsbild
Typische Leitsymptome sind gut abgegrenzte, braun bis hellbraune oder honigfarbene Papeln bzw. Plaques, die eine wachsartige Oberfläche besitzen und häufig im Gesicht, an den Schläfen, am Oberkörper sowie an den Extremitäten zu finden sind. Der Befund ist meist asymptomatisch; gelegentlich kann ein Juckreiz auftreten. Das klinische Bild bleibt über Jahre stabil, wobei das Auftreten neuer Läsionen mit dem Alter korreliert.
Diagnostik
Die Anamnese fokussiert auf das Auftreten von neuartigen Hautveränderungen und mögliche familiäre Vorbelastung. Die körperliche Untersuchung beinhaltet die visuelle Inspektion sowie Tastbefund der Läsionen. In den geprüften Quellen wird keine spezifische Labor- oder apparative Diagnostik gefordert; die Diagnose beruht primär auf dem klinischen Bild. Bei Unsicherheit kann eine Dermatoskopie zur Bestätigung herangezogen werden.
Differenzialdiagnosen
Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen aktinische Keratose, Basalzellkarzinom, malignes Melanom und seborrhoisches Ekzem. Seborrhoische Keratose lässt sich von einer aktinischen Keratose durch das Fehlen von Dyskinesien und die charakteristische wachsartige Oberfläche unterscheiden. Im Gegensatz zu malignen Tumoren fehlt bei der seborrhoischen Keratose ein unregelmäßiges Pigmentmuster und eine invasive Tiefe.
Therapie
Die Behandlung orientiert sich an leitliniengerechten, symptomorientierten Ansätzen. Bei rein kosmetischer Beeinträchtigung können physikalische Verfahren wie Kryotherapie, elektrochirurgische Exzision oder Laserablation eingesetzt werden. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach Größe, Lage und Patientenpräferenz. Eine medikamentöse Standardtherapie wird in den geprüften Quellen nicht explizit erwähnt.
Besondere Populationen
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Sonderfälle & aktuelle Studienlage
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Verwandte Codes
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
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