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Schulmedizin
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Neuromyelitis optica (Devic-Krankheit) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neuromyelitis optica (NMO), auch als Devic‑Krankheit bezeichnet, ist eine seltene entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die primär Optikusneuriten und longitudinal ausgedehnte Myelitis verursacht. Die Prävalenz liegt in …
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Sonstige näher bezeichnete akute disseminierte Demyelinisierung (ICD‑10 G36.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete akute disseminierte Demyelinisation (AD) umfasst seltene Varianten der akuten disseminierten Enzephalomyelitis, die sich durch atypische klinische Präsentationen oder kombinierte zentrale und periphere …
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Akute disseminierte Demyelinisierung (G36.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Akute disseminierte Demyelinisierung, nicht näher bezeichnet (ADEM) ist eine entzündlich‑demyelinisierende Erkrankung des zentralen Nervensystems, die typischerweise nach Infektionen oder Impfungen auftritt. Die Inzidenz liegt im Kindes- …
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Subakute nekrotisierende Myelitis (Foix‑Alajouanine‑Syndrom) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Subakute nekrotisierende Myelitis, auch bekannt als Foix‑Alajouanine‑Syndrom, ist eine seltene, progressive myelonale Gefäßerkrankung, die durch venöse Stauungen und sekundäre Ischämie gekennzeichnet ist. Die Inzidenz wird in europäischen …
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Benigne psychomotorische Epilepsie (G40.02) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die benigne psychomotorische Epilepsie (auch als „terror fits“ bezeichnet) ist ein seltenes epileptisches Syndrom, das durch kurze, meist sekundär generalisierte Anfälle mit ausgeprägten motorischen und automatisierten Verhaltensweisen …
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Fokale idiopathische Epilepsie G40.08 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fokale idiopathische Epilepsien umfassen eine heterogene Gruppe von epileptischen Syndromen, bei denen die Anfälle mit einer klar lokalisierbaren kortikalen Herkunft beginnen und keine strukturelle Läsion oder metabolische Ursache …
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Fokale idiopathische Epilepsie G40.09 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Lokalisationsbezogene (fokale) partielle idiopathische Epilepsie umfasst epileptische Syndrome, bei denen die Anfälle zunächst fokal beginnen und keine strukturelle Läsion oder bekannte Metabolik zugrunde liegt. Die Prävalenz liegt im …
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Grand‑Mal‑Anfälle (ICD‑10 G40.6) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Grand‑Mal‑Anfälle, nicht näher bezeichnet (mit oder ohne Petit‑Mal), stellen die häufigste klinische Manifestation von generalisierten tonisch‑klonischen epileptischen Ereignissen dar. Sie betreffen sowohl Erwachsene als auch Kinder und …
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Petit-Mal-Anfälle (G40.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Petit‑Mal‑Anfälle (Absencen) sind kurze, meist sekundär generalisierte epileptische Ereignisse ohne Bewusstseinsverlust von mehr als wenigen Sekunden Dauer. Sie treten häufig im Kindes- und Jugendalter auf, können aber auch bei Erwachsenen …
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Sonstige Epilepsien (ICD‑10 G40.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Epilepsien umfassen eine heterogene Gruppe von epileptischen Erkrankungen, die nicht zu den klassisch definierten fokalen oder generalisierten Epilepsien gehören. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich und …
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Epilepsie G40.9 Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Epilepsie ist eine heterogene Gruppe von chronischen neurologischen Erkrankungen, die durch eine erhöhte Anfälligkeit des Gehirns für spontane, wiederholte epileptische Anfälle gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in Deutschland bei …
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Petit-Mal-Status (G41.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Petit‑Mal‑Status, auch als Abwesenheitsstatus bezeichnet, ist ein seltenes Auftreten eines anhaltenden oder wiederholten Abwesenheitsanfalls, der länger als 30 Minuten dauert bzw. in kurzer Folge auftritt und zu einer kontinuierlichen …
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Sonstiger Status epilepticus (ICD‑10 G41.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der sonstige Status epilepticus (SE) umfasst klinische Präsentationen, die nicht eindeutig einer spezifischen ätiologischen Subkategorie zugeordnet werden können, jedoch die Kriterien eines anhaltenden oder wiederkehrenden epileptischen …
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Komplizierte Migräne (G43.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard Stufe 2
Komplizierte Migräne bezeichnet Migräneattacken, die von zusätzlichen neurologischen oder systemischen Symptomen begleitet werden und damit über das klassische Bild einer migränösen Kopfschmerzstörung hinausgehen. In der …
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Sonstige Trigeminus-Erkrankungen (G50.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nervus trigeminus ist für die sensorische Versorgung von Gesicht und Mundhöhle sowie für die Kaumuskulatur verantwortlich. Neben der gut bekannten Trigeminusneuralgie umfasst das Krankheitsbild weitere, seltener auftretende …
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Facialisparese (hemi)facialis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 G51.3)
Der Spasmus facialis (auch als hemifazialer Spasmus bezeichnet) ist ein fokaler Dystonie‑Zustand, der durch wiederholte, unwillkürliche Kontraktionen der mimischen Muskulatur einer Gesichtshälfte gekennzeichnet ist. Epidemiologisch handelt …
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Glossopharyngeal Nerve Disorders (ICD‑10 G52.1) Differential Diagnosis & Standard Therapy
Der Nervus glossopharyngeus (IX.) ist ein gemischter Hirnnerv mit sensiblen, motorischen und parasympathischen Fasern. Pathologien dieses Nervs äußern sich vorwiegend als Glossopharyngeale Neuralgie (GPN) oder seltene dysautonome …
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Krankheiten des Nervus hypoglossus (ICD‑10 G52.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Nervus hypoglossus (XII) ist der motorische Hirnnerv für die Zungenmuskulatur und spielt eine zentrale Rolle bei Schlucken, Sprechen und Atemwegssicherung. Eine Schädigung des N. hypoglossus äußert sich primär durch Zungenparese, was …
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Sonstige Krankheiten von Nervenwurzeln und Nervenplexus (ICD‑10 G54.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Krankheiten von Nervenwurzeln und Nervenplexus umfassen ein heterogenes Spektrum von pathologischen Prozessen, die nicht primär durch klassische Bandscheiben‑ oder Osteochondrose‑Mechanismen bedingt sind. Dazu zählen perineurale …
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Nervenwurzel- und Plexusstörungen (ICD‑10 G54.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Krankheiten der Nervenwurzeln und des Plexus umfassen ein heterogenes Spektrum von entzündlichen, kompressiven und traumatischen Prozessen, die zu Funktionsstörungen peripherer Nerven führen. Die Prävalenz ist schwer exakt zu bestimmen, da …
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Sonstige Läsionen des N. medianus (G56.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Läsionen des N. medianus umfassen nicht traumatische, entzündliche oder vaskuläre Schädigungen, die distal zum Handgelenk auftreten und typischerweise motorische Schwäche sowie sensorische Defizite im Bereich der Daumen‑ bis …
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Sonstige Mononeuropathien der oberen Extremität (G56.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige Mononeuropathien der oberen Extremität umfassen seltene, meist immunologisch oder iatrogen bedingte Schädigungen einzelner peripherer Nerven. Sie treten im Vergleich zu polyneuropathischen Erkrankungen deutlich seltener auf und …
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Mononeuropathie der oberen Extremität (G56.9) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Mononeuropathie der oberen Extremität bezeichnet die einseitige Schädigung eines einzelnen peripheren Nervenstrangs im Arm, ohne dass andere Nervenbereiche gleichzeitig betroffen sind. Sie tritt in der klinischen Praxis relativ häufig auf, …
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Nervus femoralis Läsion Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie-Standard (G57.2)
Die Läsion des Nervus femoralis ist ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Syndrom, das häufig im Kontext einer Kompression durch retroperitoneale Hämatome, insbesondere Iliopsoas‑ oder Iliakalhämatome, auftritt. Die Inzidenz ist nicht …
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Peroneus communis Läsion (ICD‑10 G57.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Läsion des Nervus fibularis (peronaeus) communis, häufig als Common Peroneal Nerve Injury (CPNI) bezeichnet, ist eine periphere Nervenverletzung, die primär motorische und sensible Defizite im Unterschenkel- und Fußbereich verursacht. …
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Tarsaltunnel‑Syndrom (G57.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Tarsaltunnel‑Syndrom ist ein Kompressionssyndrom des N. tibialis posterior im Bereich des medialen Fußgelenks, das zu sensorischen und motorischen Störungen der plantarseitigen Fußregion führt. Historisch wurde es bereits in den frühen …
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Mononeuropathie, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 G58.9) Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Mononeuropathie bezeichnet die Beteiligung eines einzelnen peripheren Nerven oder einer begrenzten Nervenfasergliederung, ohne dass ein multiples Neuropathiesyndrom vorliegt. Sie tritt in allen Altersgruppen auf, wobei das Risiko mit …
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Hereditäre und idiopathische Neuropathie (G60.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Hereditäre und idiopathische Neuropathien, nicht näher bezeichnet (HIN), umfassen ein heterogenes Spektrum peripherer Nervenstörungen, bei denen trotz umfangreicher Diagnostik keine eindeutige ätiologische Zuordnung möglich ist. Die …
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Serumpolyneuropathie (G61.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Serumpolyneuropathie bezeichnet eine diffuse Schädigung der peripheren Nerven, die sich primär im Serum bildender Stoffwechselstörungen manifestiert. Sie tritt insbesondere bei systemischen Erkrankungen wie Multiples Myelom, chronischer …
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Arzneimittelinduzierte Polyneuropathie (G62.0) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Arzneimittelinduzierte Polyneuropathie bezeichnet eine periphere Neuropathie, die als Nebenwirkung von Medikamenten auftritt. Sie ist epidemiologisch selten, jedoch klinisch relevant, weil sie zu erheblichen funktionellen Einschränkungen …
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