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Seite 14 für „Individual“
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Schulmedizin
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Harnblasenfistel (N32.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Harnblasenfistel bezeichnet eine pathologische Kommunikation zwischen der Harnblase und einem benachbarten Organ oder Gewebe, die nicht eindeutig einer bestehenden Klassifikation (z. B. vesikovaginale, vesicocutane oder enterovesikale …
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Fournier-Gangrän beim Mann Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (ICD‑10 N49.80)
Fournier‑Gangrän ist eine nekrotisierende Fasziitis des perinealen und genitalen Bereichs, die überwiegend bei Männern auftritt. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro 100 000 Einwohner jährlich, wobei ein …
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Atrophie der Mamma (N64.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Atrophie der Mamma beschreibt eine hormonell bedingte Schrumpfung und Volumenreduktion des Brustgewebes, die vor allem im Kontext von Östrogenmangel während der Menopause oder nach adjuvanter Therapie bei Brustkrebspatientinnen auftritt. …
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Ulzeration der Vagina (ICD‑10 N76.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ulzeration der Vagina bezeichnet das Auftreten von lokalen Gewebeverlusten mit freiliegenden subkutanen Strukturen im Vaginalepithel. Sie ist eine seltene, aber klinisch bedeutsame Komplikation verschiedener entzündlicher, infektiöser und …
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Sonstiger Genitalprolaps bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N81.8)
Der sonstige Genitalprolaps (SGP) bei der Frau bezeichnet das Vorfallen von nicht‑uterinen Strukturen des Beckens, insbesondere des Vaginalwalls oder des Introitus, ohne gleichzeitiges Vorliegen eines uterinen Prolapses. In den …
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Fisteln zwischen weiblichem Genitaltrakt und Haut Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 N82.5)
Fisteln zwischen dem weiblichen Genitaltrakt und der Haut umfassen primär die Vesikovaginale Fistel (VVF), eine pathologische Kommunikation zwischen Harnblase und Vaginalkanal, sowie seltener auftretende Anorektale oder urethrale Fisteln. …
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Fistel des weiblichen Genitaltraktes (ICD‑10 N82.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Fisteln des weiblichen Genitaltraktes umfassen pathologische Verbindungen zwischen dem Vaginalkanal und benachbarten Organen, insbesondere der Harnblase (vesikovaginale Fistel) sowie dem Rektum (rectovaginale Fistel). Sie entstehen häufig …
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Nichtentzündliche Uteruserkrankungen (ICD‑10 N85.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Nichtentzündliche Krankheiten des Uterus umfassen ein heterogenes Spektrum struktureller und funktioneller Störungen, die nicht durch eine akute oder chronische Entzündungsreaktion gekennzeichnet sind. Dazu zählen insbesondere benigne …
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Sterilität uterinen Ursprungs (ICD‑10 N97.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sterilität uterinen Ursprungs bezeichnet die Unfähigkeit einer Frau, schwanger zu werden, deren Ursache primär in strukturellen oder funktionellen Anomalien des Uterus liegt. Zu den häufigsten uterinen Faktoren zählen Adenomyose, Myome, …
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Sonstige Komplikationen nach künstlicher Befruchtung (ICD‑10 N98.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Komplikationen im Zusammenhang mit künstlicher Befruchtung umfassen ein breites Spektrum von unerwarteten Ereignissen, die während oder nach assistierten Reproduktionstechniken (ART) auftreten können. Epidemiologische Daten aus …
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Komplikationen nach assistierter Reproduktion Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 N98.9)
Künstliche Befruchtung (Assistierte Reproduktionstechniken, ART) ist mit einer Reihe von potenziellen Komplikationen verbunden, die sowohl die Mutter als auch das ungeborene Kind betreffen können. Bildgebende Verfahren zeigen häufige …
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Funktionsstörung eines äußeren Harnstomas (ICD‑10 N99.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Funktionsstörung eines äußeren Harntrakts-Stomas, wie dem Ileal‑Conduit oder Mitrofanoff‑Stoma, bezeichnet die Unfähigkeit des Stomas, Urin adäquat abzuleiten. Epidemiologisch wird die Komplikationsrate nach urologischen Diversionen …
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Extrauteringravidität O00.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Extrauteringravidität (EUG) bezeichnet jede Schwangerschaft, die außerhalb der uterinen Kavität implantiert ist. Sie umfasst interstitielle, abdominale, tubale, ovarielle und zervikale Formen sowie seltene Lokationen wie einseitige …
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Diabetes mellitus in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O24.3)
Diabetes mellitus ist eine heterogene Stoffwechselerkrankung, die durch chronisch erhöhte Blutzuckerwerte gekennzeichnet ist. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung; das Krankheitsbild umfasst …
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Fehl- und Mangelernährung in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 O25)
Fehl- und Mangelernährung in der Schwangerschaft bezeichnet einen unzureichenden oder unausgewogenen Nährstoffstatus der Schwangeren, der sowohl die mütterliche Gesundheit als auch die fetale Entwicklung beeinträchtigt. Epidemiologische …
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Abnormer zytologischer Befund beim pränatalen Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (O28.2)
Ein abnormer zytologischer Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung beschreibt das Vorhandensein von Zellveränderungen, die auf chromosomale oder strukturelle Anomalien des Fötus hinweisen können. Solche Befunde entstehen häufig im …
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Anomaler Befund bei pränatalem Screening Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O28.9)
Ein anomaler Befund bei der pränatalen Screeninguntersuchung bezeichnet jede von den etablierten Referenzwerten abweichende Messgröße, die im Rahmen des Ersttrimester‑Screenings (z. B. kombinierter Test aus Serummarkern und Ultraschall) …
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Betreuung der Mutter bei Quer- und Schräglage Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O32.2)
Die Betreuung der Mutter bei Quer‑ und Schräglage bezieht sich auf die perioperative und obstetrische Versorgung von Schwangeren, deren fetale Lage nicht in Beckengang liegt. Eine Fehllage des Fetus tritt in etwa 3–4 % aller …
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Betreuung der Mutter bei Gesichts‑, Stirn‑ und Kinnlage Diagnostik & Therapie‑Standard (O32.3)
Die Betreuung der Mutter bei Gesichts‑, Stirn‑ und Kinnlage bezieht sich auf die perinatale Positionierung des Fetus sowie auf postpartale Maßnahmen, die das Risiko von Fehlbildungen im craniofacialen Bereich beeinflussen können. Während …
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Betreuung der Mutter bei sonstigen Lage‑ und Einstellungsanomalien des Fetus (ICD‑10 O32.8)
Lage‑ und Einstellungsanomalien des Fetus umfassen strukturelle Fehlstellungen, die bereits im Ultraschall sichtbar werden und das posturale Muster des ungeborenen Kindes betreffen. Zu den häufigsten Formen zählen ventrale oder dorsale …
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Betreuung der Mutter bei Lage‑ und Einstellungsanomalie des Fetus (ICD‑10 O32.9)
Lage‑ und Einstellungsanomalien des Fetus umfassen eine heterogene Gruppe von Fehlstellungen, bei denen das Kind nicht in der üblichen Schädelfortschrittslage (Cephalic) liegt oder die Lage im Uterus abnormal ist. Die häufigsten Formen …
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Behandlung der Mutter bei Beckeneingangsverengung (O33.2) Diagnostik‑ und Therapie‑Standard
Die Beckeneingangsverengung (pelvic inlet narrowing) stellt ein anatomisches Missverhältnis zwischen mütterlichem Becken und fetalem Kopfumfang dar, das zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine komplikative Geburt führt. …
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Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch makrosomen Fetus (O33.5) Diagnostik & Therapie-Standard
Ein Missverhältnis zwischen mütterlicher Größe bzw. Beckenweite und einem ungewöhnlich großen Fetus, häufig definiert als Makrosomie mit einem Geburtsgewicht > 5 000 g, stellt ein bedeutendes obstetrisches Problem dar. Die Prävalenz …
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Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch sonstige Deformitäten des Fetus (ICD‑10 O33.7)
Missverhältnisse zwischen mütterlicher Größe und fetalen Deformitäten, insbesondere bei seltenen kongenitalen Fehlbildungen wie Bruck‑Syndrom (FKBP10‑Mutation), Fanconi‑Anämie‑assoziierten Malformationen (FANCA) oder fötaler …
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Betreuung der Schwangeren mit Zervixlänge <10 mm oder Trichterbildung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O34.30)
Eine transvaginale Sonographie, die eine Zervixlänge von weniger als 10 mm oder das Vorhandensein einer Trichterbildung (Funneling) nachweist, gilt als starker Prädiktor für einen frühen Spontangeburt. In nulliparen Frauen wird diese …
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Hereditäre Erkrankungen im Fetus (ICD‑10 O35.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hereditäre Erkrankungen beim Fetus stellen eine besondere Herausforderung für die geburtshilfliche und neonatologische Versorgung dar, da sie sowohl diagnostische als auch therapeutische Entscheidungen bereits in der Schwangerschaft …
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Betreuung der Mutter bei Verdacht auf sonstige fetale Anomalie (ICD‑10 O35.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine sonstige fetale Anomalie umfasst strukturelle und funktionelle Abweichungen, die nicht zu den klassischen Chromosomen- oder Malformationssyndromen gehören. Die Prävalenz liegt im unteren einstelligen Prozentbereich; viele dieser …
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Betreuung der Mutter bei sonstigen näher bezeichneten Komplikationen des Fetus (ICD‑10 O36.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Betreuung der schwangeren Mutter bei spezifischen fetalen Komplikationen umfasst ein breites Spektrum maternaler Erkrankungen, die das intrauterine Milieu beeinflussen und sowohl mütterliche als auch neonatale Morbidität erhöhen …
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Vorzeitiger Blasensprung Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard nach >7 Tagen
Der vorzeitige Blasensprung (premature rupture of membranes, PROM) bezeichnet das spontane Öffnen der Fruchtblase vor dem Beginn der Wehen. Kommt es im Zeitraum vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zu einem solchen Ereignis, …
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Komplikationen bei Wehen Abnorme fetale Herzfrequenz + Mekonium im Fruchtwasser (ICD‑10 O68.2)
Abnorme fetale Herzfrequenz (FHR) in Kombination mit Mekonium im Fruchtwasser stellt ein bedeutendes intra‑partales Risiko dar, das sowohl die mütterliche als auch die neonatale Morbidität erhöhen kann. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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