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Schulmedizin
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Mitochondriales DNA-Depletionssyndrom (ICD‑10 G71.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das mitochondriale DNA‑Depletionssyndrom (MDD) umfasst eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Kopienzahl der zellulären Mitochondrien‑DNA (mtDNA) stark reduziert ist. Durch den Verlust von mtDNA‑kodierten Komponenten der Atmungskette …
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Brody-Erkrankung (G71.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Brody‑Myopathie ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Muskelerkrankung, die durch Mutationen im ATP2A1‑Gen verursacht wird und zu einer Funktionsstörung der SERCA1‑Pumpe führt. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich …
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Lähmung (G81) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Lähmung bezeichnet den Funktionsverlust eines oder mehrerer Nerven, wodurch die betroffenen Muskulatur nicht mehr aktiv kontrahieren kann. In der Neurologie und Otolaryngologie ist insbesondere die ein- bzw. beidseitige Lähmung des Nervus …
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Dysautonomie (G90) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Dysautonomie bezeichnet Störungen der autonomen Regulation von Kreislauf, Thermoregulation, Gastro‑Intestinaltrakt und anderen viszeralen Funktionen. Sie kann primär (z. B. bei multipler Systematrophie) oder sekundär im Kontext anderer …
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Karotissinus‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (G90.01)
Das Karotissinus‑Syndrom (KSS) ist ein reflexbasierter Kreislaufstillstand, der durch eine Überempfindlichkeit des Karotissinus ausgelöst wird. Historische Arbeiten beschreiben das Phänomen vor allem bei Patienten mit fortgeschrittener …
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Autonome Dysreflexie (G90.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Autonome Dysreflexie ist ein potenziell lebensbedrohliches neuro‑vegetatives Syndrom, das bei Patienten mit Rückenmarkverletzungen ab dem Niveau T6 auftreten kann. Sie entsteht durch unkontrollierte sympathische Reflexe auf afferente …
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GLUT1‑Defizit‑Syndrom (G93.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Glukosetransporter‑1‑Defizit‑Syndrom (GLUT‑1‑DS) ist eine seltene, meist autosomal dominante Erkrankung, die durch einen Funktionsverlust des glialen Glukosetransporters 1 verursacht wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Einklemmung (G93.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Einklemmung bezeichnet das mechanische Kompressionssyndrom eines peripheren Nerven im Unterschenkel, insbesondere des Nervus peronaeus communis oder des Nervus tibialis. Die Prävalenz wird in der Literatur als selten bis moderat …
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Hirnstammsyndrom (ICD‑10 G93.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Hirnstammsyndrom bezeichnet eine heterogene Gruppe von klinischen Präsentationen, bei denen strukturelle oder funktionelle Störungen des Hirnstamms zu charakteristischen neurologischen Defiziten führen. Die Inzidenz ist gering und wird …
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Syringomyelie (G95.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Syringomyelie bezeichnet das Vorhandensein einer zystischen Raumforderung (Syrinx) im Rückenmark, die meist im Bereich der zentralen Kanäle entsteht und zu einer progressiven Erweiterung des Spinalkanals führen kann. Die Prävalenz ist …
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Rückenmarkssyndrom (G95.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Rückenmarkssyndrom bezeichnet ein klinisches Bild, das durch eine akute oder subakute Funktionsstörung des Rückenmarks gekennzeichnet ist und zu motorischen, sensiblen sowie autonomen Ausfällen führen kann. In der Praxis tritt es …
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Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (H04.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (GSBS) ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Multicentric‑Osteolyse, Nodulosis und Arthropathie (MONA). Es wurde erstmals 2014 durch die Identifikation einer MMP2‑Mutation charakterisiert. Die …
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Symblepharon (H11.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Symblepharon bezeichnet die pathologische Adhäsion zwischen Palpebra und Bulbus oculi, meist im Rahmen einer zervikalen Konjunktivitis oder einer chronisch‑entzündlichen Erkrankung der Bindehaut. Die Prävalenz ist niedrig und wird …
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Chemosis (H11.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Chemosis bezeichnet das sekundäre Ödem der Bindehaut, das sich durch eine transudative Flüssigkeitsansammlung in der Subepithelialschicht äußert. Sie tritt häufig im Kontext entzündlicher oder allergischer Konjunktivitis sowie bei …
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Rubeosis iridis (H21.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Rubeosis iridis bezeichnet die neovaskuläre Befärbung der Iris, meist im Kontext einer chronisch hypoxischen oder entzündlichen Augenpathologie. Sie tritt primär bei proliferativer diabetischer Retinopathie und anderen Ursachen von …
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Iris‑Heterochromie (H21.24) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Iris‑Heterochromie bezeichnet das Auftreten von unterschiedlich gefärbten Iriden innerhalb desselben Auges (segmentale Heterochromie) oder zwischen beiden Augen (komplette Heterochromie). Die Prävalenz ist gering und wird häufig als …
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Synechie (H21.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Synechien sind pathologische Verwachsungen von Gewebe oder Organen, die nach chirurgischen Eingriffen, Entzündungen oder Traumata entstehen können. Im gynäkologischen Kontext bezieht sich der Begriff häufig auf intrauterine Verwachsungen …
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Linsenluxation (H27.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Linsenluxation bezeichnet die teilweise oder vollständige Dislokation der kristallinen Linse aus ihrer physiologischen Lage im Ziliarkörper. Sie kann angeboren, häufig als Ausdruck einer genetisch bedingten Bindegewebserkrankung, oder …
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Retinopathia centralis serosa (H35.7) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Retinopathia centralis serosa (auch als zentrale seröse Retinopathie bezeichnet) ist eine netzhautbedingte Erkrankung, bei der sich subretinale Flüssigkeit im Bereich des Makulas sammelt und zu einer transiente Visusverschlechterung führt. …
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Glaskörpererkrankungen (H43) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Glaskörpererkrankungen umfassen ein heterogenes Spektrum von pathologischen Prozessen des Glaskörpers, die zu visuellen Störungen bis hin zum Verlust der Sehschärfe führen können. Epidemiologische Daten aus deutschen und europäischen …
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Endophthalmitis (H44.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Endophthalmitis bezeichnet eine intraokulare Entzündung des Glaskörpers und/oder der Netzhaut, die meist durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro 100 000 Eingriffe, wobei …
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Endophthalmitis (H44.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Endophthalmitis bezeichnet eine akute Entzündung des Glaskörpers und der angrenzenden Strukturen, die in der Regel durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt weltweit im einstelligen pro 100 000 Eingriffen‑Bereich, wobei …
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Optikusneuropathie (H46) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Optikusneuropathie umfasst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen der Sehnerv (Nervus opticus) geschädigt ist. Sie kann in nicht‑arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION), arteritische Formen (z. B. …
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Abduzensparese (H49.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Abduzensparese bezeichnet die Funktionsstörung des lateralen Rectus‑musculus, die zu einer eingeschränkten Abduktion des betroffenen Auges führt. Sie tritt meist einseitig auf und kann sowohl erworbene als auch kongenitale Ursachen haben. …
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Ophthalmoplegie (H49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ophthalmoplegie bezeichnet die Funktionsstörung der Augenmuskulatur mit teilweiser oder vollständiger Einschränkung aller oder mehrerer Blickrichtungen. Sie kann akut, subakut oder chronisch verlaufen und ist ein wichtiger Hinweis auf …
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Hypertropie (H50.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hypertropie bezeichnet eine vertikale Fehlstellung des Auges, bei der das betroffene Auge relativ zur Horizontalebene nach oben abweicht. Sie gehört zu den verticalen Strabismen und kann isoliert oder im Kontext anderer okulomotorischer …
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Konvergenzinsuffizienz (H51.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Konvergenzinsuffizienz bezeichnet eine Störung der binokularen Fusion, bei der die Fähigkeit des visuellen Systems zur Nahkonvergenz eingeschränkt ist. Epidemiologische Daten aus deutschsprachigen Quellen liegen nicht vor; internationale …
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Fehlsichtigkeit (H53.8) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fehlsichtigkeit (Ametropie) bezeichnet die Abweichung der optischen Fokuslage des Auges von der Netzhaut, wodurch ein unscharfes Bild entsteht. Die häufigsten Formen sind Myopie, Hyperopie und Astigmatismus. Epidemiologisch zeigen …
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Tympanosklerose Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 H74.0)
Tympanosklerose bezeichnet eine chronische, nichtentzündliche Verknöcherung des Trommelfells und der angrenzenden ossikulären Strukturen. Sie tritt vorwiegend im mittleren Ohr auf und kann zu einer progressiven Hörverlustentwicklung …
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Ototoxizität Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Ototoxizität bezeichnet die schädigende Wirkung von Substanzen auf das auditorische System, insbesondere auf Haarzellen der Cochlea und den vestibulären Apparat. Sie ist klinisch relevant, weil sie zu irreversiblen Hörverlusten oder …
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