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Seite 17 für „Beschwerden“
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Schulmedizin
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Zystozele (N81.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Zystozele bezeichnet das Vorfallen der Vaginalblase in die vaginale Schleimhaut, häufig im Zusammenhang mit einer Schwächung des Beckenbodens. Sie ist eine der häufigsten Formen des Genitalprolapses und tritt vor allem bei paritätären …
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Uterusprolaps (N81.4) Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Uterusprolaps bezeichnet das Absinken des Uterus in die Vaginalhöhle bis hin zum äußeren Genitalbereich. Er tritt vorwiegend bei paritätären Frauen im mittleren Lebensalter auf, wobei das Risiko mit zunehmender Anzahl von Geburten und …
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Rektozele (N81.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Rektozele bezeichnet das Hervortreten von Schleimhaut- und ggf. Submukosa‑Gewebe des Rektums durch die Analkanalwand nach außen, meist im Bereich der Analregion. Sie ist eine häufige Komplikation chronischer Verstopfung oder eines …
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Rektovaginale Fistel (ICD‑10 N82.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die rektovaginale Fistel (RVF) ist eine pathologische Kommunikation zwischen dem Rektum und der Vagina, die zu einer direkten Passage von Stuhl oder Gas in die Vaginalregion führt. Sie tritt überwiegend nach obstetrischen Verletzungen, …
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Polyp (ICD‑10 N84) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Polypen sind benigne, projektil wachsende Gewebemassen, die an Schleimhautoberflächen von Hohlorganen auftreten können. Sie gehören zu den häufigsten Befunden in der Kolon- und Nasennebenhöhlenendoskopie. Epidemiologisch zeigen sich …
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Leukoplakie (N88.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Leukoplakie bezeichnet eine klinisch sichtbare, nicht abwischbare weißliche Verfärbung der Mundschleimhaut, die nicht durch eine andere, eindeutig diagnostizierbare Erkrankung erklärt werden kann. Sie ist die häufigste präkanzeröse Läsion …
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Scheidenausfluss (N89.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Scheidenausfluss ist ein unspezifisches klinisches Zeichen, das bei einer Vielzahl von gynäkologischen und systemischen Erkrankungen auftreten kann. Die Prävalenz variiert stark je nach zugrunde liegender Pathologie und Population. …
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Mittelschmerz (N94.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mittelschmerz bezeichnet den einseitigen, krampfartigen Unterbauchschmerz, der im Zusammenhang mit dem Eisprung auftritt. Er ist eine häufige Ursache für akute Beckenschmerzen bei Frauen im reproduktiven Alter und wird meist als benign …
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Dyspareunie (N94.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Dyspareunie bezeichnet wiederkehrende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, die sowohl physische als auch psychische Belastungen für betroffene Patientinnen und ihre Partner mit sich bringen können. Die Prävalenz liegt in der weiblichen …
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Menopause (ICD‑10 N95) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Fachinformation
Die Menopause bezeichnet das dauerhafte Ausbleiben der natürlichen Östrogen‑ und Progesteronproduktion, manifestiert durch das Ende der menstruellen Zyklusfunktion. Epidemiologisch betrifft sie weltweit etwa 45–55 % aller Frauen im …
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Menopausale Hormonersatztherapie Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (N95.0)
Die menopausale Hormonersatztherapie (HRT) bezeichnet die gezielte Zufuhr von Östrogenen und ggf. Gestagenen zur Linderung klimakterischer Beschwerden sowie zum Präventionszweck nach dem natürlichen oder chirurgischen Eintritt der …
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Verwachsungen (N99.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im internistischen Alltag
Verwachsungen (Adhäsionen) sind pathologische Bindegewebsverbindungen zwischen ursprünglich nicht miteinander verbundenen Strukturen, die nach chirurgischen Eingriffen, Entzündungen oder Traumata entstehen können. Sie betreffen vor allem …
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Verwachsungen (N99.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Verwachsungen (Adhäsionen) sind pathologische Bindegewebsverbindungen, die nach chirurgischen Eingriffen oder entzündlichen Prozessen entstehen und benachbarte Strukturen mechanisch verbinden. Sie betreffen häufig das Peritoneum, das …
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Uterus incarceratus Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 O34.5)
Der Uterus incarceratus bezeichnet das seltene Phänomen, dass der Uterus in einer retroversen Lage im Becken „eingeklemmt“ ist und nicht mehr spontan zurückkehren kann. Während die Inzidenz bei nicht schwangeren Frauen sehr gering ist, …
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Nabelschnurumschlingung Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (O69.1)
Die Nabelschnurumschlingung (Umbilical cord entanglement) beschreibt das Verdrehen oder Einwickeln der Nabelschnur um den fetalen Körper, häufig um die Extremitäten oder den Hals. Historische Fallberichte aus den späten 1960er Jahren …
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Dammriss (ICD‑10 O70) Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Dammriss bezeichnet eine Verletzung des perianalen Gewebes, die typischerweise während der vaginalen Geburt entsteht. Die Inzidenz liegt in den meisten europäischen Geburtenkohorten zwischen 5 % und 15 %, wobei das Risiko mit …
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Syringomyelie bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Syringomyelie ist ein zystisches, meist spinales Krankheitsbild, bei dem sich eine oder mehrere Flüssigkeits‑gefüllte Kavitäten (Syrinx) im Rückenmark bilden. Sie kann primär idiopathisch auftreten oder sekundär nach Trauma, …
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Chiari-Malformation bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die Chiari‑Malformation bezeichnet eine strukturelle Fehlbildung des Kleinhirns, bei der das Kleinhirn bzw. Teile des Hirnstamms durch die Foramen magnum nach unten verlagert sind. Sie tritt am häufigsten als Typ 1 auf, wobei das …
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Aphakie im Kindesalter Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Aphakie bezeichnet das Fehlen der natürlichen Linse im Auge, sei es nach Kataraktoperation, Lensenauswurf oder angeborenen Fehlbildungen. Die Prävalenz ist vor allem in postoperativen Situationen hoch; weltweit werden jährlich mehrere …
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Kommerell-Divertikel Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Pädiatrie)
Das Kommerell‑Divertikel (KD) ist eine sarkoidale Erweiterung des Ursprungs der abweichenden Arteria subclavia, die meist im Kontext einer rechts‑ oder linksseitigen Aortenbogenanomalie auftritt. Es handelt sich um eine seltene vaskuläre …
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Arteria lusoria bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Arteria lusoria, auch als abnorme rechtsseitige Subclavia (aberrante rechte Subclavia) bezeichnet, ist eine angeborene Variante des Aortenbogs, bei der die rechte Unterschenkelarterie distal zum linken Bogenast entsteht und häufig …
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Laryngozele bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Laryngozele ist eine benigne Dilatation des sacciformen Larynx‑Ductus, die sich als luftgefüllter Sack im Bereich des Kehlkopfes manifestiert. Sie tritt überwiegend bei Männern mittleren Alters auf und wird häufig im Zusammenhang mit …
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Laryngomalazie bei Säuglingen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Laryngomalazie bezeichnet eine strukturelle Instabilität der supraglottischen Atemwegshilfen, die zu einer dynamischen Obstruktion während des Einatmens führt. Sie ist die häufigste Ursache für inspiratorische Stridor bei Säuglingen, kann …
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Makroglossie (Q38.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Makroglossie bezeichnet eine pathologisch vergrößerte Zunge, die über das normale physiologische Ausmaß hinausgeht und funktionelle sowie ästhetische Beeinträchtigungen hervorrufen kann. Sie tritt in unterschiedlichen Kontexten auf, …
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Magenerkrankungen im Kindesalter Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 Q40)
Magenerkrankungen umfassen ein breites Spektrum von funktionellen Störungen bis hin zu strukturellen Läsionen, die durch infektiöse, immunologische und mechanische Faktoren ausgelöst werden können. In der Bevölkerung sind sie häufig und …
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Kongenitale Magenerkrankungen (ICD‑10 Q41) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Magenerkrankungen umfassen ein breites Spektrum von entzündlichen und ulcerativen Läsionen des Magens, die sowohl funktionelle als auch organische Ursachen haben können. Epidemiologisch ist die Prävalenz von chronischen Gastritis und …
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Zystenleber (ICD‑10 Q44.6) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der Zystenleber (hepatische Zyste) umfasst primär simple Leberzysten sowie zystische Manifestationen im Kontext von Erbkrankheiten wie der autosomal dominanten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD). Simple Leberzysten sind häufig …
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Pancreas divisum bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pancreas divisum ist die häufigste angeborene Anomalie der Pankreasdrüsengänge, bei der die ventrale und dorsale Gallenwege nicht miteinander verschmelzen. Die Prävalenz liegt in autopsiebasierten Studien zwischen 5 % und 10 %. Klinisch …
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Mayer‑Rokitansky‑Küster‑Hauser‑Syndrom (Q51.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Mayer‑Rokitansky‑Küster‑Hauser‑Syndrom (MRKH) ist eine kongenitale Fehlbildung des weiblichen Genitaltraktes, gekennzeichnet durch das Fehlen oder die Unterentwicklung der Vagina und der Gebärmutter bei ansonsten normaler sekundärer …
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Uterus unicornis bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Uterus unicornis ist eine seltene kongenitale Fehlbildung des weiblichen Genitaltrakts, bei der ein funktionelles Horn fehlt und häufig ein rudimentäres, nicht kommunizierendes Horn vorhanden ist. Die Prävalenz liegt im Bereich weniger …
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