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Schulmedizin
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Herzektopie (Q24.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Herzektopie bezeichnet das Vorhandensein von Herzgewebe an einer anatomisch falschen Stelle, häufig im Rahmen komplexer Fehlbildungen wie dem Cantrell‑Syndrom oder isolierten Ektopien des Herzens. Die Prävalenz ist extrem niedrig; die …
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Kommerell-Divertikel Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Pädiatrie)
Das Kommerell‑Divertikel (KD) ist eine sarkoidale Erweiterung des Ursprungs der abweichenden Arteria subclavia, die meist im Kontext einer rechts‑ oder linksseitigen Aortenbogenanomalie auftritt. Es handelt sich um eine seltene vaskuläre …
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Hodenektopie (Q53.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hodenektopie bezeichnet das Vorhandensein eines Hodens außerhalb des Skrotums, wobei die häufigsten Lokalisationen das Perineum und die transversale Bauchwand sind. Die Prävalenz ist gering und wird vorwiegend im Rahmen von angeborenen …
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Kniefehlstellung (Q68.3) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard für Pädiatrie
Kniefehlstellungen umfassen varus‑ und valgus‑Malalignment, die das mechanische Belastungsaxis des Kniegelenks von der physiologischen Linie abweichen lassen. Epidemiologisch zeigen bildgebende Studien eine hohe Prävalenz von …
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Tibiale Hemimelie (ICD‑10 Q72.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tibiale Hemimelie bezeichnet die einseitige Schwäche oder Lähmung der Muskulatur im Bereich des Unterschenkels, meist infolge eines zerebrovaskulären Insults (Stroke). Die Prävalenz variiert stark, liegt jedoch bei etwa 30 % der Patienten …
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Übergangswirbel (Q76.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der lumbosakrale Übergangswirbel (LUTW) bezeichnet eine anatomische Variante, bei der das letzte Lendenwirbelsegment mit dem Sakrum verschmilzt oder umgekehrt ein zusätzliches sakrales Segment aufweist. Bildgebende Studien zeigen, dass …
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Halsfistel (Q89.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Kindesalter
Eine Halsfistel ist ein pathologischer, meist epithelial ausgekleideter Kanal, der von den tiefen Halsstrukturen bis zur Hautoberfläche reicht und häufig nach chirurgischen Eingriffen im oropharyngealen Bereich entsteht. In den …
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Häusliche Gewalt (ICD‑10 Y07.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Häusliche Gewalt (HV) umfasst physische, psychische und sexuelle Gewaltausübung innerhalb der familiären oder partnerschaftlichen Beziehung. Epidemiologische Daten aus dem deutschsprachigen Raum zeigen, dass HV während der …
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Akute Berylliumvergiftung (T56.7) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Akutes Beryllium‑Poisoning bezeichnet eine plötzlich auftretende systemische Toxizität nach hoher Exposition gegenüber elementarem oder ionischem Beryllium, meist im Rahmen von Arbeitsunfällen oder akuten Freisetzungen in industriellen …
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Vasa praevia Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Vasa praevia bezeichnet das Vorhandensein von fetalen Blutgefäßen, die vor der Plazenta oder dem Zervixkanal verlaufen und unmittelbar über dem Muttermund liegen. Diese Gefäßlage kann zu einer plötzlich auftretenden fetalen Blutung führen, …
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Branchial Cleft Anomalies bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 Q18.2)
Branchial‑cleft-Anomalien (BCA) sind seltene, kongenitale Fehlbildungen des Halses, die aus einer unvollständigen Obliterierung der branchialen Schlitzanlagen während der Embryogenese resultieren. Sie machen etwa 2 % aller kindlichen …
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Nasolacrimal Duct Cyst (H04.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nasolacrimal‑Duct-Zyste (NLDC) ist eine benigne cystische Raumforderung im Verlauf des Tränenabflusses, die primär durch Obstruktion oder sekretorische Dysfunktion entsteht. Epidemiologisch handelt es sich um eine seltene Entität, die …
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Uterine Perforation (ICD‑10 T83.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Uterine Perforation bezeichnet das unbeabsichtigte Durchdringen der Uteruswand durch ein intrauterines Gerät (z. B. Intrauterinpessar, Intrauterinstab) oder während einer gynäkologischen Intervention. Die Inzidenz liegt in den geprüften …
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Intrathorakale Lymphknoten‑Tuberkulose (A16.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tuberkulose der intrathorakalen Lymphknoten ohne mikrobiologischen, molekular‑biologischen oder histologischen Nachweis beschreibt eine klinische Situation, in der die betroffenen mediastinalen Lymphknoten typische Befunde einer …
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Intrathorakale Lymphknoten (C77.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Intrathorakale Lymphknoten sind zentrale Bestandteile des mediastinalen Lymphsystems und fungieren als Filterstation für Antigene aus dem pulmonalen Parenchym. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung von Infektionen, …
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Appendix vermiformis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 D12.1)
Der Wurmfortsatz (Appendix vermiformis) ist ein blind endendes, fingerförmiges Anhängsel des Caecums, das bei etwa 7 % der Bevölkerung anatomisch nicht vorhanden und in bis zu 30 % variabel in Länge und Lage ausgeprägt ist. Er gilt …
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Infratentorielles Neoplasma bei Erwachsenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (D43.1)
Das infratentoriell gelegene Gehirn umfasst das Kleinhirn, den Hirnstamm und die angrenzenden Hirnnervenkerne. Läsionen in diesem Bereich sind klinisch bedeutsam, weil sie zentrale motorische, vestibuläre und craniale Nervenfunktionen …
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Angeborene Agranulozytose und Neutropenie (ICD‑10 D70.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Agranulozytose und Neutropenie bezeichnet ein primär vorhandenes Defizit der Granulozyten, insbesondere der neutrophilen Polymorphkernigen Leukozyten, das bereits bei Geburt nachweisbar ist. Die Prävalenz ist sehr gering; die …
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Variabler Immundefekt mit B‑Zell‑Abweichungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 D83.0)
Der variable Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B‑Zell‑Zahl und -Funktion (Common Variable Immune Deficiency, CVID) ist die häufigste primäre Antikörperdefizienz im Erwachsenenalter. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien …
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Angeborenes Jodmangelsyndrom, myxödematöser Typ (E00.1) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Das angeborene Jodmangelsyndrom (JMS) ist eine endemische Störung der Schilddrüsenfunktion, die durch chronischen Jodmangel während der Schwangerschaft entsteht. Der myxödematöse Typ zeichnet sich durch ausgeprägte Myxödem‑ und …
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Schizoaffektive Störung F25.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die schizoaffektive Störung, nicht näher bezeichnet, ist eine psychische Erkrankung, die Merkmale einer Schizophrenie mit affektiven Symptomen kombiniert, ohne dass ein klares Subtyp‑Muster (depressiv oder manisch) vorliegt. …
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Bipolare affektive Störung F31.2 Manische Episode mit psychotischen Merkmalen: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die bipolare affektive Störung (F31) umfasst episodische Phasen von Manie bzw. Hypomanie sowie Depressionen. Eine gegenwärtige manische Episode mit psychotischen Symptomen stellt ein hohes Risiko für Selbst- und Fremdgefährdung dar und …
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Rezidivierende depressive Störung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig mittelgradiger Episode ist gekennzeichnet durch das wiederholte Auftreten depressiver Phasen, die mindestens zwei Kriterien aus den diagnostischen Leitlinien erfüllen und mindestens …
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Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen im Kindes- und Jugendalter (F98.88) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend umfassen ein heterogenes Spektrum von Krankheitsbildern, die nicht unter den klassischen Kategorien wie ADHS oder Autismus subsumiert …
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Vaskuläres Parkinson‑Syndrom (ICD‑10 G21.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Vaskuläres Parkinson‑Syndrom (VPS) bezeichnet eine sekundäre Parkinsonismus-Form, die durch zerebrovaskuläre Läsionen verursacht wird. Die Prävalenz liegt im höheren Lebensalter und ist bei Patienten mit mehrfachen kleinen Infarkten oder …
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Krankheiten des Nervus hypoglossus (ICD‑10 G52.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Nervus hypoglossus (XII) ist der motorische Hirnnerv für die Zungenmuskulatur und spielt eine zentrale Rolle bei Schlucken, Sprechen und Atemwegssicherung. Eine Schädigung des N. hypoglossus äußert sich primär durch Zungenparese, was …
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Affektion der Sklera (H15.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Affektionen der Sklera umfassen ein breites Spektrum entzündlicher, degenerativer und traumatischer Prozesse, die das weiße Bindegewebe des Augapfels betreffen. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da häufig nur sekundäre …
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Verbliebener amagnetischer intraokularer Fremdkörper (H44.7) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein amagnetischer intraokularer Fremdkörper (IOFB) ist ein im Auge verbliebener, nicht‑magnetisch reagierender Stoff, der meist durch traumatische oder iatrogene Ereignisse entsteht. Die Inzidenz ist gering und wird häufig erst nach …
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Pulmonale arterielle Hypertonie durch Medikamente, Drogen, Toxine und Strahlung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (I27.02)
Pulmonale arterielle Hypertonie induziert durch Arzneimittel, Drogen, Toxine und Strahlung (DPAH) ist eine seltene, aber klinisch bedeutsame Unterform der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH). Sie entsteht durch pathophysiologische …
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Gingival- und Alveolarläsionen nach Trauma Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 K06.2)
Gingival‑ und Alveolarläsionen nach traumatischem Ereignis umfassen ein breites Spektrum von klinischen Präsentationen, die von reinen Schleimhautveränderungen bis hin zu komplexen vaskulären Fehlbildungen reichen. Die Inzidenz ist schwer …
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