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Schulmedizin
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Säuglingskoliken (R10.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Säuglingskoliken (Infantile Koliken) sind ein häufiges, aber meist selbstlimitierendes Syndrom bei gesunden Säuglingen im Alter von 2 Wochen bis zu 5 Monaten. Sie manifestieren sich durch wiederholte, lang anhaltende und scheinbar …
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Phototherapie bei Psoriasis (ICD‑10 L40) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Phototherapie, insbesondere Breitband‑UVB (BB‑UVB) und PUVA, ist ein etablierter physikalischer Therapieansatz bei entzündlichen und proliferativen Hauterkrankungen. Sie nutzt die immunmodulierenden Effekte von ultraviolettem Licht, um …
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Otitis externa Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (H60)
Otitis externa bezeichnet eine entzündliche Erkrankung des äußeren Gehörgangs, die häufig durch bakterielle oder pilzbedingte Infektionen ausgelöst wird. Sie ist besonders verbreitet bei warmen und feuchten Klimabedingungen sowie nach …
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Hörsturz (Idiopathischer plötzlicher sensorineuraler Hörverlust) Diagnostik & Therapie 2024
Der plötzliche sensorineurale Hörverlust (Hörsturz) ist ein akutes audiologisches Ereignis, das innerhalb von 72 Stunden einen Verlust von mindestens 30 dB über mindestens drei benachbarte Frequenzen verursacht. Die Inzidenz liegt in …
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Vestibularisneuritis (H81.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Vestibularisneuritis ist eine akute, meist einseitige Entzündung des vestibulären Nerven, die zu einem plötzlichen, anhaltenden Schwindel ohne begleitende Hörstörung führt. Die Inzidenz liegt im mittleren Bereich der neurootologischen …
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Bluttransfusion Indikationen, Schwellenwerte und diagnostische Algorithmen
Bluttransfusionen stellen ein zentrales therapeutisches Verfahren zur akuten Korrektur von Blutverlust und schwerer Anämie dar. In der klinischen Praxis werden sie vor allem bei lebensbedrohlichen Situationen eingesetzt, etwa bei …
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Geriatrische Rehabilitation Indikationen und Versorgungsstandard (ICD‑10 Z74)
Die geriatrische Rehabilitation umfasst gezielte Maßnahmen zur Wiederherstellung, Erhaltung und Verbesserung von körperlichen, psychischen und sozialen Funktionen älterer Menschen nach akuten Ereignissen oder bei chronischen …
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Ganguntersuchung im Alter TUG-Test – Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der Timed Up‑and‑Go‑Test (TUG) ist ein kurzer funktioneller Mobilitätstest, bei dem die Prüfperson aus dem Sitzen aufsteht, drei Meter vorwärtsgeht, sich umdreht, zurückkehrt und wieder sitzt. Er dient primär der Bewertung von …
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Rattenbissfieber (A25) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Rattenbissfieber ist eine seltene zoonotische Infektion, die durch den Bakterienstamm Streptobacillus moniliformis ausgelöst wird und typischerweise nach Kontakt mit Nagetieren – insbesondere Ratten – auftritt. Die epidemiologische Lage …
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Malignes Melanom (C43.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das maligne Melanom ist ein kutanes Neoplasma, das von melanotischen Zellen ausgeht und durch seine hohe Invasivität sowie Metastasierungsrate gekennzeichnet ist. Epidemiologisch zeigt sich in den letzten Jahrzehnten ein kontinuierlicher …
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Malignes Lymphom (C85.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Malignes Lymphom bezeichnet eine heterogene Gruppe von B‑ und T‑Zell‑Neoplasien des lymphatischen Systems, die nach dem WHO-Klassifikationsschema in Hodgkin‑Lymphome und nicht‑Hodgkin‑Lymphome (NHL) unterteilt werden. In Deutschland liegt …
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Salivärdrüsentumoren (ICD‑10 D11) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Speicheldrüsentumoren umfassen ein heterogenes Spektrum von gut- bis bösartigen Läsionen, die sowohl die großen (Parotis, Unterkieferdrüse) als auch die kleinen speicheldrüsen betreffen können. Die Inzidenz ist insgesamt gering; …
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Saccharoseintoleranz (ICD‑10 E74.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Saccharoseintoleranz bezeichnet eine hereditäre Störung der intestinalen Disaccharidase-Aktivität, bei der die Hydrolyse von Saccharose (Haushaltszucker) stark eingeschränkt ist. Die Prävalenz wird in europäischen Populationen als selten …
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Undifferenzierte Schizophrenie (ICD‑10 F20.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Undifferenzierte Schizophrenie bezeichnet die klassische Form der Schizophrenie, bei der keine klaren Subtypen nach klinischer Symptomatik (z. B. paranoide oder katatone Formen) vorliegen. Sie ist eine schwere psychotische Erkrankung mit …
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Taijin Kyōfushō (F40.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Taijin Kyōfushō (TK) ist ein kulturgebundenes Angstsyndrom, das primär in ostasiatischen Gesellschaften beschrieben wird und sich durch intensive Furcht vor dem eigenen Körper oder Verhalten auszeichnet, weil diese von Mitmenschen als …
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Zwangshandlung (ICD‑10 F42.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zwangshandlungen – medizinisch als unfreiwillige oder erzwungene Interventionen bezeichnet – umfassen sämtliche therapeutischen Maßnahmen, die ohne ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person durchgeführt werden. Sie finden …
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Psychogene Amnesie (F44.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Psychogene Amnesie bezeichnet ein plötzliches, meist abrupt auftretendes Gedächtnisdefizit, das primär psychischer Ätiologie zugeordnet wird und nicht durch strukturelle Hirnschädigungen erklärt werden kann. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Paranoide Persönlichkeitsstörung (F60.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die paranoide Persönlichkeitsstörung (PPD) ist eine tiefgreifende und dauerhafte Störung des Denkens, Fühlens und Verhaltens, die durch ein übersteigertes Misstrauen und Verdächtigen gegenüber anderen gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (F60.30) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, häufig als Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet, umfasst mehrere Subtypen; der impulsive Typ ist durch stark ausgeprägte Impulsivität und affektive Instabilität gekennzeichnet. …
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Haltlose Persönlichkeitsstörung (F60.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die haltlose Persönlichkeitsstörung, häufig synonym mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung verwendet, ist durch eine tiefgreifende Instabilität in affektiver Regulation, Selbstbild und zwischenmenschlichen Beziehungen gekennzeichnet. …
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Persönlichkeitswandel (F62) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Persönlichkeitswandel bezeichnet eine signifikante und anhaltende Veränderung der charakteristischen Persönlichkeitsmerkmale einer Person, die über das übliche Ausmaß normaler Entwicklung oder situativer Anpassungen hinausgeht. In den …
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Transsexualität (ICD‑10 F64.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Transsexualität bezeichnet die Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und der tief empfundene geschlechtliche Identität, die nicht mit diesem Geschlecht übereinstimmt. Die Prävalenz wird in europäischen Studien auf …
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Paraphilie (ICD‑10 F65) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paraphilien umfassen atypische sexuelle Interessen, die über das gesellschaftlich übliche Maß hinausgehen und häufig mit wiederholten, intensiven Fantasien, Impulsen oder Verhaltensweisen einhergehen. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Lujan‑Fryns‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Lujan‑Fryns‑Syndrom (LFS) ist eine seltene X‑chromosomal vererbte neurogenetische Störung, die durch intellektuelle Beeinträchtigung, ein marfanoid‑ähnliches Erscheinungsbild und charakteristische psychiatrische Befunde gekennzeichnet …
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Migräne-Aura (ICD‑10 G43.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Aura bezeichnet ein vorübergehendes neurologisches Phänomen, das typischerweise als prodromale oder fokale Manifestation einer epileptischen Erkrankung auftritt. Epidemiologische Analysen zeigen, dass bei generalisierten Epilepsien und …
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Post-Zoster-Neuralgie (G53.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Post‑Zoster‑Neuralgie (PZN) bezeichnet einen chronischen neuropathischen Schmerz, der nach einer Herpes‑zoster-Infektion persistiert und länger als drei Monate nach dem Auftreten des Hautausschlags anhält. Epidemiologisch betrifft sie etwa …
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Wurzelkompressionssyndrom (G55) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Wurzelkompressionssyndrom bezeichnet die pathologische Einengung einer spinalen Nervenwurzel, meist durch benachbarte strukturelle Veränderungen wie Bandscheibenprotrusionen, zervikale Gefäßanomalien oder synoviale Zysten. …
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Hirntod Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Hirntod definiert den irreversiblen Verlust aller Funktionen des gesamten Gehirns einschließlich der Hirnstammaktivität. Er stellt die medizinische Voraussetzung für die Organentnahme bei Lebendspenden dar und hat erhebliche …
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Tirzepatid in der Longevity-Forschung Evidenzbasierte Übersicht für Fachpersonal
Tirzepatid wird als potenzielle Intervention zur Verlängerung gesunder Lebensjahre diskutiert. Derzeit besteht jedoch keine belastbare Evidenz aus geprüften Quellen, die Wirksamkeit oder Sicherheit in diesem Kontext belegt.
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Biohacking Definition, Risikoeinschätzung und diagnostische Vorgehensweise
Biohacking bezeichnet die selbstinitiierte Anwendung von biotechnologischen, nutrigenomischen und verhaltensbezogenen Interventionen mit dem Ziel, die physiologische Leistungsfähigkeit oder das Krankheitsrisiko zu modulieren. Der Begriff …
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