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Schulmedizin
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Brugia timori Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 B74.2)
Brugia timori ist ein filarider Parasit, der zusammen mit B. malayi und Wuchereria bancrofti die lymphatische Filariose verursacht. Die Verbreitung ist geografisch stark eingeschränkt und beschränkt sich überwiegend auf Inselregionen …
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Hirsuties papillaris penis Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard (ICD‑10 D29.0)
Hirsuties papillaris penis bezeichnet das Auftreten von feinen, papillären Haaren am Penisschaft, die histologisch als hypertrichotische Papillen ausgeprägt sind. Die Literatur beschreibt dieses Phänomen primär in einzelnen Fallberichten …
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Triosephosphat-Isomerase-Defizienz Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Triosephosphat‑Isomerase‑Defizienz (TPI‑Def) ist eine seltene autosomal rezessive Stoffwechselstörung, die durch einen Funktionsverlust der Glykolyse‑Enzyms Triosephosphat‑Isomerase verursacht wird. Die Prävalenz liegt im europäischen Raum …
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Dysgammaglobulinämie (D80.4) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Dysgammaglobulinämie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Immundefekten, bei denen die Gesamtkonzentration der Serum‑Immunglobuline (IgG, IgA, IgM) reduziert ist, während die Proportionen zueinander meist erhalten bleiben. Historische …
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Hypergenitalismus (E29.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypergenitalismus bezeichnet eine pathologische Vergrößerung der äußeren Genitalien, die über das physiologische Entwicklungsniveau hinausgeht und häufig mit hormoneller Dysregulation einhergeht. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Riesenwuchs (Gigantismus) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Riesenwuchs bezeichnet ein extremes Übermaß an Körpergröße, das meist durch eine pathologische Stimulation des Wachstumshormon‑Achsen-Systems entsteht. Historische Fallberichte aus der Mitte des 20. Jahrhunderts beschreiben sowohl …
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Enzymdefekt (ICD‑10 E70) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Enzymdefekte umfassen eine heterogene Gruppe von Erbkrankheiten, bei denen ein fehlendes oder funktionsgestörtes Enzym zu einer Störung des jeweiligen Stoffwechselwegs führt. Die Prävalenz variiert stark je nach spezifischem Defekt; einige …
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Hyperurikämie (E79.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperurikämie bezeichnet einen dauerhaft erhöhten Serum‑Uratspiegel über die physiologischen Grenzwerte. Epidemiologisch ist sie in industrialisierten Ländern verbreitet; Prävalenzschätzungen liegen im einstelligen Prozentbereich, wobei …
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Porphyria variegata (E80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Porphyria variegata (auch als kutane Porphyrie oder Varietätenporphyrie bezeichnet) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Störung des Häm‑Biosynthesewegs, die durch eine partielle Enzymdefizienz der Uroporphyrinogen‑Dekarboxylase …
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Enzymdefekt (ICD‑10 E88.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Enzymdefekt bezeichnet die fehlende oder reduzierte Aktivität eines spezifischen Stoffwechsel‑Enzyms, häufig infolge einer monogenetisch vererbten Mutation. In der klinischen Praxis treten solche Defekte vor allem bei erblichen …
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Psychoorganisches Syndrom (F07.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das psychoorganische Syndrom bezeichnet ein klinisches Bild, bei dem psychische Symptome in engem Zusammenhang mit organischen Funktionsstörungen des Zentralnervensystems stehen. Es wird häufig im Kontext von neuropsychiatrischen …
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Organische oder symptomatische psychische Störung (ICD‑10 F09) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Organische und symptomatische psychische Störungen umfassen ein breites Spektrum von Krankheitsbildern, bei denen psychische Symptome entweder durch nachweisbare organische Prozesse (z. B. neurologische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen) …
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Pseudopsychopathische Schizophrenie (F21.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pseudopsychopathische Schizophrenie bezeichnet ein klinisches Bild, bei dem Patienten psychotische Symptome zeigen, die jedoch nicht den klassischen neuropathologischen Befunden einer organisch begründeten Schizophrenie entsprechen. Die …
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Morgellons Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Psychiatrie)
Morgellons ist ein umstrittenes Krankheitsbild, das durch das Auftreten von faserähnlichen Materialien in der Haut sowie stark ausgeprägte Hautsensationen gekennzeichnet ist. Die epidemiologische Datenlage ist fragmentarisch; Fälle werden …
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Cardiophobie (F45.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Cardiophobie bezeichnet die übersteigerte Angst vor Herzschlag, Palpitationen oder kardialen Ereignissen. Sie gehört zu den somatoformen bzw. angstbezogenen Störungen und kann zu erheblichem Leidensdruck sowie funktionellen Einschränkungen …
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Scheinschwangerschaft (F45.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Scheinschwangerschaft bezeichnet das Auftreten einer klinisch vollständigen Schwangerschaftssymptomatik ohne Befruchtung und Implantation eines Embryos. Sie kann sowohl psychische als auch organische Ursachen haben und ist in der …
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Neurasthenie (F48.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Neurasthenie bezeichnet ein historisch gewachsenes Krankheitsbild, das durch anhaltende Erschöpfung, Schwäche und verminderte Belastbarkeit gekennzeichnet ist. In der modernen Fachliteratur wird das Syndrom häufig im Kontext von …
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Genito-pelvine Schmerz‑Penetrationsstörung (F52.6) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard Stufe 2
Genito-pelvine Schmerz‑Penetrationsstörung bezeichnet eine chronische Schmerzerfahrung im Genital‑ und Beckenbereich, die mit einer eingeschränkten Penetration beim Geschlechtsverkehr einhergeht. Die Prävalenz wird in deutschen Studien als …
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Aphasie (F80.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Aphasie bezeichnet eine erworbene Störung der sprachlichen Ausdrucks‑ und/oder Auffassungsfähigkeit, die primär durch Läsionen im kortikalen Sprachnetz entsteht. Sie tritt am häufigsten nach ischämischem oder hämorrhagischem Schlaganfall …
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Myelitis (G05) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Myelitis bezeichnet eine entzündliche Schädigung des Rückenmarks, die zu einer akuten oder subakuten neurologischen Dysfunktion führt. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner jährlich; sowohl Kinder als …
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Temporallappenepilepsie (ICD‑10 G40.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Temporallappenepilepsie ist die häufigste fokale Epilepsieform bei Erwachsenen und zeichnet sich durch wiederholte, meist unilaterale Anfälle aus dem medialen oder lateralen Temporallappen aus. Epidemiologische Daten zeigen eine Prävalenz …
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Schlafapnoe-Syndrom (G47.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das obstruktive Schlafapnoe‑Syndrom (OSAS) ist gekennzeichnet durch wiederholte Atemwegsobstruktionen während des Schlafes, die zu fragmentiertem Schlaf und nächtlicher Hypoxämie führen. Epidemiologische Studien aus europäischen …
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Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (H04.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Günal‑Seber‑Başaran‑Syndrom (GSBS) ist eine seltene autosomal rezessiv vererbte Multicentric‑Osteolyse, Nodulosis und Arthropathie (MONA). Es wurde erstmals 2014 durch die Identifikation einer MMP2‑Mutation charakterisiert. Die …
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Symblepharon (H11.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Symblepharon bezeichnet die pathologische Adhäsion zwischen Palpebra und Bulbus oculi, meist im Rahmen einer zervikalen Konjunktivitis oder einer chronisch‑entzündlichen Erkrankung der Bindehaut. Die Prävalenz ist niedrig und wird …
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Presbyopie (Alterssichtigkeit) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Presbyopie, umgangssprachlich Alterssichtigkeit, beschreibt die altersbedingte Abnahme der Akkommodationsfähigkeit des Auges, wodurch das Sehen in Nahdistanz beeinträchtigt wird. Sie tritt typischerweise ab dem 40. Lebensjahr auf und …
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Arteria spinalis anterior Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Arteria‑spinalis‑anterior‑Syndrom (ASAS) ist ein seltenes neurovaskuläres Krankheitsbild, das durch eine Ischämie des ventralen spinalen Blutgefäßsystems entsteht. Die Inzidenz wird in der Literatur kaum quantifiziert; es handelt sich …
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Zerebrale Vaskulitis (I67.7) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zerebrale Vaskulitis bezeichnet eine heterogene Gruppe von entzündlichen Gefäßerkrankungen des Zentralnervensystems, die primär die Hirn- und/oder Rückenmarkshaut betreffen. Die Prävalenz ist gering; epidemiologische Daten aus deutschen …
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Akrozyanose (I73.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Akrozyanose ist eine seltene, primär vaskuläre Erkrankung, die durch chronische, periphere Ischämie der Extremitäten gekennzeichnet ist und sich klinisch durch bläuliche Verfärbungen der Haut ausprägt. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Krampfadern (Varikose) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 I86.4)
Krampfadern (Varizen) sind dilatierte, tortuose Venen der unteren Extremitäten, die durch venöse Insuffizienz und Klappenincompetenz entstehen. Sie betreffen vor allem erwachsene Personen im mittleren bis höheren Lebensalter; das …
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Tracheo‑ösophageale Fistel (J95.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die tracheo‑ösophageale Fistel (TEF) ist eine pathologische Verbindung zwischen Trachea und Ösophagus, die sowohl angeboren als auch erworben auftreten kann. In den vorliegenden Quellen wird primär auf erworbene Formen eingegangen, …
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