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Schulmedizin
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Intraventrikuläre Blutung (perinatal) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Intraventrikuläre Blutungen (IVH) stellen eine schwerwiegende Komplikation perinataler Ursachen dar und betreffen vornehmlich Frühgeborene im ersten Lebensmonat. Die Inzidenz ist stark abhängig vom Gestationsalter, wobei bei extremen …
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Umschriebene Entwicklungsstörung der Grobmotorik (F82.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Umschriebene Entwicklungsstörung der Grobmotorik (UEMF) bezeichnet eine spezifische Verzögerung oder Störung in der Entwicklung grobmotorischer Fähigkeiten, die nicht durch allgemeine intellektuelle Beeinträchtigung, neurologische …
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Sonstige Dystonie (ICD‑10 G24.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige Dystonien umfassen eine heterogene Gruppe von Bewegungsstörungen, die durch anhaltende, meist wiederholte Muskelkontraktionen gekennzeichnet sind und zu verdrehten oder abnormen Haltungen führen. Sie treten häufig im …
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Subakute nekrotisierende Myelitis (Foix‑Alajouanine‑Syndrom) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Subakute nekrotisierende Myelitis, auch bekannt als Foix‑Alajouanine‑Syndrom, ist eine seltene, progressive myelonale Gefäßerkrankung, die durch venöse Stauungen und sekundäre Ischämie gekennzeichnet ist. Die Inzidenz wird in europäischen …
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Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 G83.0)
Diparese und Diplegie der oberen Extremitäten bezeichnen eine gleichzeitige Schwäche bzw. Lähmung beider Arme, wobei die Bezeichnung „Diparese“ meist eine milde Form (muskelkraft ≤ 4/5) und „Diplegie“ eine schwerere Ausprägung (muskelkraft …
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Deafferentierungsschmerz nach Rückenmarksschädigung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Deafferentierungsschmerz entsteht durch Verlust oder Funktionsstörung afferenter Nervenfasern, wobei insbesondere bei Rückenmarksschädigungen die zentrale Verarbeitung sensorischer Signale gestört ist. Die Prävalenz von chronischem …
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Folgen des Schlaganfalls (ICD‑10 I69.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Schlaganfall kann zu langfristigen neurologischen und funktionellen Beeinträchtigungen führen, die nicht als akute Blutung oder Infarkt klassifiziert werden, sondern als post‑akute bzw. chronische Sequelae bezeichnet werden. In …
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Siderose (J63.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Superficielle Siderose des Zentralnervensystems (ZNS) ist eine seltene, chronisch progrediente Erkrankung, die durch Deposition von Hämosiderin an den Oberflächen von Hirn- und Rückenmarkshäuten entsteht. Sie resultiert meist aus …
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Habituelle atlanto-axiale Subluxation mit Myelopathie Diagnostik & Therapie‑Standard
Die habituelle atlanto‑axiale Subluxation mit Myelopathie bezeichnet eine chronisch persistierende Fehlstellung des ersten und zweiten Halswirbels, die zu einer Kompression des Rückenmarks im Bereich der foramen magnum führen kann. Sie …
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Spina bifida mit Hydrozephalus (ICD‑10 Q05.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Pädiatrie
Nicht näher bezeichnete Spina bifida (SB) mit begleitendem Hydrozephalus ist eine angeborene Fehlbildung des Neuralrohrs, bei der ein offenes Rückenmarksegment und eine übermäßige Zerebrospinalflüssigkeitsansammlung im Ventrikelsystem …
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Angeborene Fehlbildung der präzerebralen Gefäße (ICD‑10 Q28.19) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen der präzerebralen Gefäße umfassen ein breites Spektrum vaskulärer Anomalien, die bereits im Embryonalstadium entstehen und das arterielle Netzwerk vor dem zentralen Sulcus betreffen. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Angeborene einseitige Hüftgelenk‑Subluxation (ICD‑10 Q65.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Subluxation des Hüftgelenkes, einseitig, bezeichnet eine unvollständige Gelenkverlagerung, die bereits bei der Geburt vorhanden ist und typischerweise das betroffene Hüftgelenk asymmetrisch belastet. Die Prävalenz wird in …
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Ichthyosis congenita (Q80.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kongenitale Ichthyosen umfassen eine heterogene Gruppe von erblich bedingten Hauterkrankungen, die durch Störungen der Hornschichtbildung gekennzeichnet sind. Sie treten bereits bei der Geburt oder kurz danach auf und zeigen eine stark …
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Ataktischer Gang (R26.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der ataktische Gang bezeichnet eine unkoordinierte, unsichere Fortbewegungsweise, die durch Störungen des Kleinhirns oder seiner Verbindungen entsteht. Epidemiologisch ist er selten und tritt häufig im Kontext neurodegenerativer …
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Thorakale Wirbelsäulenverletzung T11/T12 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (S23.16)
Der Bereich der Wirbelsäule zwischen dem elften und zwölften Brustwirbel (T11/T12) bildet den Übergang vom thorakalen zum lumbalen Segment. Pathologien in diesem Segment, wie Bandscheibenherniationen, Synovialzysten oder Verletzungen des …
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Inkomplette thorakale Querschnittverletzung (S24.12) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine inkomplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarks (incomplete thoracic spinal cord injury, iSCI) bezeichnet eine Schädigung der Rückenmarksegmente T1‑T12, bei der noch teilweise erhaltene motorische oder sensorische …
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Antiparkinson‑ und zentral wirksame Muskelrelaxanzien Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Antiparkinsonmittel und zentral wirkende Muskelrelaxanzien gehören zu den häufig eingesetzten Therapieoptionen bei Parkinson‑Erkrankungen mit begleitenden motorischen Störungen wie Dystonien. Während die antiparkinsonielle Basistherapie …
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Muskelwirkende Substanzen (T48.2) Diagnostik & Therapie‑Standard
„Sonstige und nicht näher bezeichnete, primär auf die Muskulatur wirkende Mittel“ (ATC‑Code M03BX) umfassen eine heterogene Gruppe von Muskelrelaxantien, die weder als zentrale noch periphere Wirkstoffe klar klassifiziert sind. Sie werden …
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Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (früher als Developmental Coordination Disorder, DCD bezeichnet) umfasst ein heterogenes Spektrum von Beeinträchtigungen in der Planung und Ausführung koordinierter …
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Systematrophien des Zentralnervensystems Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Systematrophien des Zentralnervensystems (ZNS) stellen ein heterogenes Krankheitsbild dar, das in der Literatur häufig im Kontext anderer systemischer Erkrankungen beschrieben wird. Sie umfassen strukturelle und funktionelle …
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Dystonie Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapie‑Standard (Stufe 2)
Dystonie bezeichnet eine Gruppe von Bewegungsstörungen, die durch anhaltende oder intermittierende Muskelkontraktionen gekennzeichnet sind und zu abnormen Haltungen oder wiederholten, sich verändernden Bewegungen führen. Die Prävalenz …
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Degenerative Erkrankungen des Nervensystems Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Degenerative Erkrankungen des peripheren und zentralen Nervensystems, die nicht primär unter neurodegenerativen Kernkrankheiten (wie Alzheimer oder Parkinson) subsumiert werden, gehören zu einer heterogenen Gruppe von Pathologien. Sie …
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Paraparese, Paraplegie, Tetraparese und Tetraplegie Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Paraparese und Paraplegie bezeichnen eine teilweise bzw. vollständige motorische und sensorische Funktionsstörung der unteren Extremitäten, die aus einer Läsion des Rückenmarks unterhalb des ersten Thorakalsegments resultiert. Tetraparese …
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Krämpfe beim Neugeborenen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Krämpfe beim Neugeborenen sind plötzlich auftretende, häufig schmerzhafte Muskelkontraktionen, die meist episodisch und von kurzer Dauer sind. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da unterschiedliche Terminologien (z. B. Koliken, …
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Sonstige angeborene Fehlbildungen des Rückenmarks Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene Fehlbildungen des Rückenmarks umfassen ein heterogenes Spektrum von Dysraphien, Aplasien und segmentalen Anomalien, die bereits im Embryonalstadium entstehen. Sie haben eine niedrige bis mittlere Prävalenz, wobei viele …
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Folgen von Mehrfachverletzungen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Mehrfachverletzungen (Polytrauma) umfassen gleichzeitige Schädigungen von mindestens zwei Körperregionen mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen. In Deutschland liegt die Inzidenz bei etwa 30 % aller schweren Unfallsituationen, wobei …
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Myelitis (G05) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Myelitis bezeichnet eine entzündliche Schädigung des Rückenmarks, die zu einer akuten oder subakuten neurologischen Dysfunktion führt. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner jährlich; sowohl Kinder als …
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Fallfuß (Plattfuß) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 M21.3)
Der Fallfuß (Pes equinus) ist eine pathologische Plantarflexion des Fußes, die häufig im Kontext einer peripheren Nervenparese, insbesondere der Musculus peroneus longus, auftritt. Epidemiologisch wird er vor allem bei Patienten mit …
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Torticollis (M43.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Torticollis bezeichnet eine pathologische Drehung oder Neigung des Kopfes, die durch muskuläre, neurogene oder strukturelle Ursachen hervorgerufen werden kann. Die häufigste Form im Kindesalter ist der kongenitale muskuläre Torticollus …
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Syringomyelie bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Syringomyelie ist ein zystisches, meist spinales Krankheitsbild, bei dem sich eine oder mehrere Flüssigkeits‑gefüllte Kavitäten (Syrinx) im Rückenmark bilden. Sie kann primär idiopathisch auftreten oder sekundär nach Trauma, …
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