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Schulmedizin
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Histrionische Persönlichkeitsstörung (F60.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die histrionische Persönlichkeitsstörung (HPD) ist eine tiefgreifende, anhaltende Störung der emotionalen Regulation und zwischenmenschlichen Interaktion, die durch ein übersteigertes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Bestätigung …
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Zwanghafte Persönlichkeitsstörung (F60.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung (ZPS) ist eine tiefgreifende und anhaltende Störung der Persönlichkeit, die durch ein starkes Bedürfnis nach Ordnung, Perfektionismus und Kontrolle gekennzeichnet ist. Epidemiologische Studien zeigen, …
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Ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (F60.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die ängstlich‑vermeidende Persönlichkeitsstörung (AVPD) ist durch ein tiefgreifendes Muster von sozialer Hemmung, Gefühl der Unzulänglichkeit und übermäßiger Angst vor negativer Bewertung gekennzeichnet. Epidemiologische Schätzungen aus …
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Haltlose Persönlichkeitsstörung (F60.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die haltlose Persönlichkeitsstörung, häufig synonym mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung verwendet, ist durch eine tiefgreifende Instabilität in affektiver Regulation, Selbstbild und zwischenmenschlichen Beziehungen gekennzeichnet. …
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Persönlichkeitswandel (F62) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Persönlichkeitswandel bezeichnet eine signifikante und anhaltende Veränderung der charakteristischen Persönlichkeitsmerkmale einer Person, die über das übliche Ausmaß normaler Entwicklung oder situativer Anpassungen hinausgeht. In den …
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Andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Erkrankung (ICD‑10 F62.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Andauernde Persönlichkeitsänderungen nach einer psychischen Erkrankung beschreiben langfristige und stabile Modifikationen der Charakterzüge, die über das akute Krankheitsgeschehen hinaus bestehen bleiben. Epidemiologische Daten zeigen, …
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Pathologisches Spielen (F63.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Pathologisches Spielen bezeichnet ein anhaltendes, dysfunktionales Spielverhalten, das zu erheblichen Beeinträchtigungen in sozialen, schulischen oder familiären Bereichen führt. Die Prävalenz bei Kindern und Jugendlichen liegt im …
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Trichotillomanie (F63.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Trichotillomanie (TTM) ist eine psychische Störung, die durch das wiederholte, meist unkontrollierbare Ausreißen von Eigenhaar gekennzeichnet ist und zu signifikanten psychosozialen Beeinträchtigungen führen kann. Die Prävalenz liegt im …
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Geschlechtsdysphorie im Kindes‑ und Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 F64.2)
Geschlechtsdysphorie im Kindes‑ und Jugendalter bezeichnet das anhaltende Unbehagen oder die Belastung, die aus einer Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und dem erlebten eigenen Geschlecht resultiert. Die …
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Paraphilie (ICD‑10 F65) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paraphilien umfassen atypische sexuelle Interessen, die über das gesellschaftlich übliche Maß hinausgehen und häufig mit wiederholten, intensiven Fantasien, Impulsen oder Verhaltensweisen einhergehen. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Transsexualismus (ICD‑10 F66.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität stellen zentrale Dimensionen der menschlichen Diversität dar. In den geprüften Quellen wird insbesondere das Phänomen der Geschlechtsdysphorie (Gender Dysphoria) behandelt, …
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Wernicke-Aphasie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Wernicke‑Aphasie ist eine rezeptive Sprachstörung, die durch Schädigung des posterioren superioren Temporallappens entsteht und typischerweise im Kontext eines zerebrovaskulären Insults auftritt. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Landau‑Kleffner‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Landau‑Kleffner‑Syndrom (LKS) ist ein seltenes, epilepsieassoziiertes neuro‑kognitive Störungsbild mit Beginn im frühen Kindesalter. Es wird in der internationalen Klassifikation von Epilepsiesyndromen als eigenständiges Syndrom mit …
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Lispeln (F80.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Lispeln, medizinisch als interdentaler Sigmatismus bezeichnet, ist eine phonologische Störung, bei der die Artikulation von S‑Lauten durch einen vermehrten Luftstrom zwischen den Vorderzähnen erfolgt. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Sprachentwicklungsstörung (F80.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sprachentwicklungsstörung, häufig als Entwicklungsbedingte Sprachstörung (Developmental Language Disorder, DLD) bezeichnet, umfasst persistierende Defizite im Erwerb und Gebrauch von Sprache, die nicht durch Hörverlust, neurologische …
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Entwicklungsretardierung (F81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Entwicklungsretardierung bezeichnet eine signifikante Verzögerung der altersentsprechenden kognitiven, sprachlichen und motorischen Entwicklung. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wobei die Ursachen heterogen …
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Acalculie (F81.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Akalkulie bezeichnet eine erworbene Störung der Zahlenverarbeitung, die sich durch erhebliche Defizite im Rechnen und im Umgang mit quantitativen Informationen äußert. Die Prävalenz ist schwer zu bestimmen; sie tritt häufig nach …
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Entwicklungsretardierung (F83) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standards
Entwicklungsretardierung bezeichnet eine signifikante Verzögerung der körperlichen und/oder geistigen Reifung im Vergleich zum altersentsprechenden Normwert. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die Definition je nach …
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Stottern (F98.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Stottern (Flüssigkeitsstörung der Sprache) ist gekennzeichnet durch wiederholte oder verlängerte Laut- und Silbenproduktionen, Blockaden sowie sichtbare Anspannungen im Sprechvorgang. Epidemiologische Daten zeigen, dass Stottern vorwiegend …
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Stottern (Poltern) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (F98.6)
Poltern bezeichnet eine fluktuierende Sprechstörung, bei der das Reden von plötzlich auftretenden, unkontrollierten Lautausbrüchen („Polterkomponente“) begleitet wird. Die Literatur verknüpft Poltern eng mit dem klassischen Stottern und …
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Nasenbohren (Rhinotillexomanie) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Nasenbohren bezeichnet das wiederholte Einführen von Fingern oder anderen Gegenständen in die Nasenhöhle zum Entfernen von Sekret oder Krusten. Epidemiologisch ist das Verhalten verbreitet, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, jedoch …
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Tuberkulöse Meningitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (G01)
Die tuberkulöse Meningitis ist die schwerste Manifestation einer Mycobacterium‑tuberculosis‑Infektion des Zentralnervensystems und stellt trotz moderner Therapie eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität dar. Sie tritt vor …
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Aseptische Meningitis (G03.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Aseptische Meningitis bezeichnet eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute ohne Nachweis eines bakteriellen Erregers im Liquor. Sie umfasst sowohl virale als auch nichtinfektiöse Ursachen, wobei die benigne rezidivierende Form …
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Bickerstaff-Enzephalitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G04.8)
Bickerstaff-Enzephalitis ist eine seltene, entzündliche Erkrankung des Hirnstamms, die klinisch durch akute ophthalmoplegische Lähmungen und Bewusstseinsstörungen gekennzeichnet ist. Sie wird häufig als Teil der anti‑GQ1b‑assoziierten …
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Myelitis (G05) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Myelitis bezeichnet eine entzündliche Schädigung des Rückenmarks, die zu einer akuten oder subakuten neurologischen Dysfunktion führt. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Einwohner jährlich; sowohl Kinder als …
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Kleinhirnataxie (G11.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine Gruppe von neurodegenerativen und -entzündlichen Erkrankungen, bei denen das Kleinhirn primär betroffen ist. Sie führt zu Störungen der Koordination, des Gleichgewichts und der Feinmotorik. Epidemiologisch …
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Kleinhirnataxie (G11.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kleinhirnataxie bezeichnet eine heterogene Gruppe von Störungen des Kleinhirns, die zu einer gestörten Koordination von Bewegungen führen. Die Prävalenz ist gering, jedoch werden viele Fälle im Rahmen neurodegenerativer Erkrankungen oder …
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Limbische Enzephalitis (ICD‑10 G13.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Limbische Enzephalitis ist eine entzündliche Erkrankung des limbischen Systems, die sich häufig als Teil eines paraneoplastischen Syndroms manifestiert. Sie tritt selten auf, wird jedoch klinisch relevant durch ihre potenziell reversible …
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Malignes Neuroleptika‑Syndrom (G21.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das maligne neuroleptische Syndrom (MNS) ist ein potenziell lebensbedrohlicher Arzneimittelnebenwirkungszustand, der durch die Blockade von Dopaminrezeptoren hervorgerufen wird. Es tritt überwiegend nach dem Einsatz von Neuroleptika oder …
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Akathisie (ICD‑10 G21.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Akathisie ist ein motorisch‑psychomotorisches Syndrom, das durch ein starkes inneres Bewegungsbedürfnis und begleitende Unruhe gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig im Kontext von Neuroleptika‑Therapien auf, kann aber auch bei anderen …
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