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Schulmedizin
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Ungehemmte neurogene Blasenentleerung (ICD‑10 N31.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ungehemmte neurogene Blasenentleerung bezeichnet eine pathophysiologische Situation, bei der die zentrale oder periphere Steuerung des unteren Harntrakts zu einer unkontrollierten, häufig reflexartig ausgelösten Detrusorkontraktion führt, …
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Schlaffe neurogene Harnblase (ICD‑10 N31.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schlaffe neurogene Harnblase (Neurogene Blasenentleerungsstörung mit hypotoner Detrusorfunktion) ist eine seltene Manifestation autonomer Dysfunktionen, die im Kontext akuter neuropathischer Prozesse auftreten kann. Epidemiologische …
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Instabile Blase ohne neurologisches Substrat Diagnostik & Therapie‑Standard (N31.82)
Instabile Blase ohne neurologisches Substrat bezeichnet ein klinisches Bild von Dranginkontinenz und häufigen, plötzlichen Harndrangattacken bei Patienten, bei denen keine zentrale oder periphere neurologische Erkrankung nachweisbar ist. …
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Blasenhalsobstruktion (N32.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die primäre Blasenhalsobstruktion (Primary Bladder Neck Obstruction, PBNO) bezeichnet eine funktionelle oder anatomische Verengung des Harnblasenhalses ohne nachweisbare mechanische Ursache wie Prostatahyperplasie. Sie tritt sowohl bei …
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Urethralabszess (N34.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Harnröhrenabszess ist eine lokalisierte eitrige Entzündung des periurethralen Gewebes, die häufig im Kontext einer sekundären Infektion nach urologischen Eingriffen oder Trauma auftritt. Die Inzidenz ist insgesamt gering, jedoch wird …
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Prostata‑Kongestion und -Blutung Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N42.1)
Kongestion und Blutung der Prostata stellen seltene, aber klinisch relevante Befunde im urologischen Alltag dar. Sie können als eigenständige Krankheitsbilder auftreten oder im Kontext anderer urologischer Pathologien, etwa nach …
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Peniskrankheiten (ICD‑10 N48.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Penile Erkrankungen umfassen ein breites Spektrum von strukturellen, funktionellen und entzündlichen Störungen des Penis. Die Prävalenz variiert stark je nach Subtyp; beispielsweise wird die Peyronie‑Krankheit in europäischen Studien mit …
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Fournier-Gangrän beim Mann Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (ICD‑10 N49.80)
Fournier‑Gangrän ist eine nekrotisierende Fasziitis des perinealen und genitalen Bereichs, die überwiegend bei Männern auftritt. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro 100 000 Einwohner jährlich, wobei ein …
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Entzündliche Erkrankungen des männlichen Genitalorgans (ICD‑10 N49.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Entzündliche Erkrankungen des männlichen Genitaltraktes umfassen ein breites Spektrum von akuten bis chronischen Pathologien, die häufig mit Schmerzen, Schwellungen und funktionellen Einschränkungen einhergehen. Die Inzidenz variiert stark …
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Chronische Parametritis (N73.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Chronische Parametritis und Entzündung des Beckenbindegewebes zählen zu den langfristigen Manifestationen einer unbehandelten oder unzureichend therapierten Beckeninflammation. Sie entstehen häufig im Kontext einer wiederholten akuten PID, …
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Endometriose in Hautnarben (ICD‑10 N80.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Endometriose ist eine chronisch‑entzündliche, estrogenabhängige Erkrankung, bei der funktionelles Endometriumgewebe außerhalb der Gebärmutter vorkommt. Während die klassische Lokalisation im Beckenbereich liegt, können seltene …
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Sonstiger Genitalprolaps bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 N81.8)
Der sonstige Genitalprolaps (SGP) bei der Frau bezeichnet das Vorfallen von nicht‑uterinen Strukturen des Beckens, insbesondere des Vaginalwalls oder des Introitus, ohne gleichzeitiges Vorliegen eines uterinen Prolapses. In den …
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Fistel des weiblichen Genitaltraktes (ICD‑10 N82.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Fisteln des weiblichen Genitaltraktes umfassen pathologische Verbindungen zwischen dem Vaginalkanal und benachbarten Organen, insbesondere der Harnblase (vesikovaginale Fistel) sowie dem Rektum (rectovaginale Fistel). Sie entstehen häufig …
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Sonstige und nicht näher bezeichnete Ovarialzysten (ICD‑10 N83.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige und nicht näher bezeichnete Ovarialzysten (ICD‑10 N83.2) umfassen zystische Läsionen des Eierstocks, die weder funktionell noch klar einer spezifischen histologischen Subgruppe zugeordnet werden können. Sie treten häufig im …
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Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten des Uterus (ICD‑10 N85.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten des Uterus umfassen seltene strukturelle und hormonell bedingte Störungen, die nicht primär durch entzündliche Prozesse ausgelöst werden. Dazu zählen pseudo‑placentationale …
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Hochgradige Dysplasie der Vagina (N89.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die hochgradige Dysplasie der Vagina ist eine seltene präkanzeröse Läsion, die in den gängigen Klassifikationssystemen (z. B. WHO‑Klassifikation von Tumoren des Genitaltraktes) bislang nicht eindeutig verortet ist und häufig unter dem …
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Niedriggradige Vulvadysplasie (N90.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die niedriggradige Dysplasie der Vulva (VIN 1) bezeichnet eine benigne epithelial‑proliferative Veränderung mit minimalen zytologischen Abweichungen und begrenztem Risiko für Invasion. Sie tritt überwiegend bei Frauen im mittleren …
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Sterilität uterinen Ursprungs (ICD‑10 N97.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sterilität uterinen Ursprungs bezeichnet die Unfähigkeit einer Frau, schwanger zu werden, deren Ursache primär in strukturellen oder funktionellen Anomalien des Uterus liegt. Zu den häufigsten uterinen Faktoren zählen Adenomyose, Myome, …
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Komplikationen nach assistierter Reproduktion Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 N98.9)
Künstliche Befruchtung (Assistierte Reproduktionstechniken, ART) ist mit einer Reihe von potenziellen Komplikationen verbunden, die sowohl die Mutter als auch das ungeborene Kind betreffen können. Bildgebende Verfahren zeigen häufige …
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Funktionsstörung eines äußeren Harnstomas (ICD‑10 N99.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Funktionsstörung eines äußeren Harntrakts-Stomas, wie dem Ileal‑Conduit oder Mitrofanoff‑Stoma, bezeichnet die Unfähigkeit des Stomas, Urin adäquat abzuleiten. Epidemiologisch wird die Komplikationsrate nach urologischen Diversionen …
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Anomales Konzeptionsprodukt (O02.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein anomales Konzeptionsprodukt bezeichnet eine abweichende Entwicklung des Embryos bzw. der Plazenta, die zu einer pathologischen Schwangerschaftskomplikation führen kann. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da unterschiedliche …
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Misslungene sonstige Aborteinleitung (ICD‑10 O07.7) mit embolischer Komplikation Diagnostik & Therapie‑Standard
Misslungene sonstige oder nicht näher bezeichnete Aborteinleitung (ICD‑10 O84.9) beschreibt ein fehlgeschlagenes Verfahren zur Beendigung einer Schwangerschaft, bei dem weder die Art der Einleitung noch die Ursache weiter spezifiziert …
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Eklampsie unter der Geburt Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 O15.1)
Eklampsie ist das Auftreten von generalisierten tonisch‑klonischen Krampfanfällen bei einer Patientin mit Prä‑eklampsie, die nicht durch andere neurologische Erkrankungen erklärt werden können. Sie stellt ein akutes hypertensives …
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Eklampsie (O15.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eklampsie bezeichnet das Auftreten von generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfällen bei einer Patientin mit Prä‑eclampsie, ohne andere neurologische Ursachen. Sie ist die schwerste Manifestation der hypertensiven …
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Blutung in der Frühschwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Blutungen in der Frühschwangerschaft, nicht näher bezeichnet, umfassen jede vaginale Blutung bis zur 13. Schwangerschaftswoche ohne spezifische etiologische Zuordnung (z. B. Schwangerschaftsabbruch oder Eileiterschwangerschaft). …
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Diabetes mellitus in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O24.3)
Diabetes mellitus ist eine heterogene Stoffwechselerkrankung, die durch chronisch erhöhte Blutzuckerwerte gekennzeichnet ist. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung; das Krankheitsbild umfasst …
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Diabetes mellitus in der Schwangerschaft (O24.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Gestationsdiabetes mellitus (GDM) bezeichnet eine gestörte Glukosetoleranz, die erstmals während der Schwangerschaft auftritt und nach der Entbindung meist reversibel ist. Die Prävalenz liegt in entwickelten Ländern bei etwa 10 % aller …
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Betreuung der Mutter bei Quer- und Schräglage Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O32.2)
Die Betreuung der Mutter bei Quer‑ und Schräglage bezieht sich auf die perioperative und obstetrische Versorgung von Schwangeren, deren fetale Lage nicht in Beckengang liegt. Eine Fehllage des Fetus tritt in etwa 3–4 % aller …
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Betreuung der Mutter bei Mehrlingsschwangerschaft mit Lage‑ und Einstellungsanomalie (ICD‑10 O32.5)
Mehrlingsschwangerschaften sind mit einer erhöhten Inzidenz von Lage‑ und Einstellungsanomalien der Föten assoziiert. Die Prävalenz liegt deutlich über der bei Einlingsschwangerschaften, wobei Fehlstellungen wie Beckenlage, Querlage oder …
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Betreuung der Mutter bei Missverhältnis durch makrosomen Fetus (O33.5) Diagnostik & Therapie-Standard
Ein Missverhältnis zwischen mütterlicher Größe bzw. Beckenweite und einem ungewöhnlich großen Fetus, häufig definiert als Makrosomie mit einem Geburtsgewicht > 5 000 g, stellt ein bedeutendes obstetrisches Problem dar. Die Prävalenz …
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