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Schulmedizin
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Presbyopie (Alterssichtigkeit) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Presbyopie, umgangssprachlich Alterssichtigkeit, beschreibt die altersbedingte Abnahme der Akkommodationsfähigkeit des Auges, wodurch das Sehen in Nahdistanz beeinträchtigt wird. Sie tritt typischerweise ab dem 40. Lebensjahr auf und …
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Nachtblindheit (Nyktalopie) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 H53.6)
Nachtblindheit bezeichnet eine eingeschränkte Sehschärfe bei schwachem Licht, die häufig auf Störungen der Phototransduktion in den Stäbchen zurückzuführen ist. Die kongenitale stationäre Nachtblindheit (CSNB) stellt dabei ein heterogenes …
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Opsoklonus (H57) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Opsoklonus, auch als ocular flutter bezeichnet, ist ein seltenes neuro‑ophthalmologisches Phänomen, das durch schnelle, multidirektionale, unwillkürliche Augenbewegungen gekennzeichnet ist. Die Erscheinung tritt meist plötzlich auf und …
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Augenschmerzen (H57.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Augenschmerzen, medizinisch als okuläre Schmerzen bezeichnet, stellen ein häufiges Beschwerdebild in der ophthalmologischen und neurologischen Praxis dar. Sie können sowohl akut als auch chronisch auftreten und reichen von leichten …
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Tympanosklerose Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Tympanosklerose ist eine chronische, benigne Erkrankung des Mittelohrs, gekennzeichnet durch progressive Sklerosierung der Paukenmembran und des umgebenden Bindegewebes. Sie tritt überwiegend im mittleren bis höheren Erwachsenenalter auf …
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Tympanosklerose Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 H74.0)
Tympanosklerose bezeichnet eine chronische, nichtentzündliche Verknöcherung des Trommelfells und der angrenzenden ossikulären Strukturen. Sie tritt vorwiegend im mittleren Ohr auf und kann zu einer progressiven Hörverlustentwicklung …
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Hörsturz (Plötzlicher sensorineuraler Hörverlust) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der plötzliche Hörsturz ist ein akuter sensorineurales Hörverlustereignis, das innerhalb von 72 Stunden auftritt und häufig mit begleitendem Tinnitus sowie Druckempfindlichkeit im betroffenen Ohr einhergeht. Epidemiologische Daten zeigen, …
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Hörsturz (Plötzlicher sensorineuraler Hörverlust) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der plötzliche Hörsturz (idiopathischer sensorineuraler Hörverlust innerhalb von 72 h) ist ein akutes otologisches Notfallphänomen, das vorwiegend im mittleren Lebensalter auftritt. Epidemiologische Angaben aus deutschen Studien zeigen …
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Kombinierter Hörverlust (H90.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Der kombinierte Hörverlust bezeichnet das gleichzeitige Vorliegen einer Schallleitungsschädigung und einer Schallempfindungsstörung. Epidemiologische Daten aus deutschen Versorgungsstudien zeigen, dass insbesondere bei Kindern mit schwerer …
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Ototoxizität Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Ototoxizität bezeichnet die schädigende Wirkung von Substanzen auf das auditorische System, insbesondere auf Haarzellen der Cochlea und den vestibulären Apparat. Sie ist klinisch relevant, weil sie zu irreversiblen Hörverlusten oder …
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Presbyakusis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 H91.1)
Presbyakusis bezeichnet die altersbedingte, meist schleichend fortschreitende Sensorineurale Hörminderung, die primär das Hochfrequenzspektrum betrifft. Epidemiologisch ist sie die häufigste Ursache für Schwerhörigkeit im höheren …
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Taubstummheit (H91.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Taubstummheit bezeichnet das gleichzeitige Fehlen von Hör- und Sprachfähigkeit, häufig im Zusammenhang mit angeborenen Fehlbildungen des Schädels und der Halswirbelsäule. Historische Fallserien aus den 1960er‑Jahren beschreiben die …
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Otalgie (H92) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Otalgie bezeichnet Schmerzen im äußeren Ohr oder im Bereich des Gehörgangs, die häufig als Symptom einer primären otologischen Erkrankung auftreten, aber auch sekundär durch benachbarte Strukturen verursacht werden können. Epidemiologisch …
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Perikarditis (I01.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Perikarditis bezeichnet die Entzündung des Perikards, der serösen Hülle des Herzens. Sie ist eine häufige kardiovaskuläre Erkrankung und kann in akuter, subakuter oder chronischer Form auftreten. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext …
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Mitralklappenstenose Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die Mitralklappenstenose (MKS) ist eine pathophysiologische Verengung der Mitralklappe, die primär den diastolischen Blutfluss vom linken Vorhof in die linke Kammer behindert. Sie tritt überwiegend im Rahmen einer rheumatischen …
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Perikarditis (I09.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Perikarditis bezeichnet die Entzündung des Perikards, der serösen Hülle des Herzens. Sie ist eine häufige kardiovaskuläre Erkrankung und kann sowohl akut als auch chronisch verlaufen. Die Inzidenz liegt in industrialisierten Ländern im …
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Angina pectoris (ICD‑10 I20) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Angina pectoris bezeichnet ein wiederkehrendes, belastungsabhängiges Brustschmerzsyndrom, das durch eine vorübergehende Myokardischämie verursacht wird. Epidemiologisch ist sie die häufigste Manifestation koronarer Herzkrankheit und stellt …
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Herzinfarkt (I21) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Ein akuter Myokardinfarkt (AMI) ist die plötzlich auftretende nekrotische Schädigung des Herzmuskels infolge einer kritischen Minderdurchblutung, meist ausgelöst durch eine atherothrombotische Verschlussbildung einer Koronararterie. In …
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Perikarditis (I32) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Perikarditis bezeichnet die entzündliche Beteiligung des Perikards, häufig akut auftretend und in den meisten Fällen viralen Ursprungs. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei mehreren tausend Neuerkrankungen pro Jahr, wobei ein …
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Mitralklappenstenose Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (I34.2)
Die Mitralklappenstenose (MKS) ist eine häufige Folge rheumatischer Herzerkrankungen und zeichnet sich durch eine funktionelle Verengung der Mitralklappe aus, die den diastolischen Blutfluss vom linken Vorhof in den linken Ventrikel …
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Trikuspidalinsuffizienz (I36.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Trikuspidalinsuffizienz (TI) bezeichnet das unzureichende Schließen der Trikuspidalklappe, wodurch ein Rückfluss des Blutes aus dem rechten Ventrikel in den rechten Atrium während der Systole entsteht. Epidemiologisch ist die primäre …
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Pulmonalstenose Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Pulmonalstenose bezeichnet eine obstruktive Läsion des pulmonalarteriellen Ausflusstraktes, die den Blutfluss vom rechten Ventrikel in die Lungenarterie einschränkt. Sie kann angeboren oder erworben auftreten und ist weltweit eine der …
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Pulmonalstenose Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 I37.2)
Pulmonalstenose bezeichnet eine anatomische Verengung des Pulmonalklappen- oder Infundibulärbereichs, die den Blutfluss vom rechten Ventrikel in die Lungenarterie behindert. Sie ist die häufigste angeborene rechtsherzhafte Fehlbildung und …
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Herzklappenfehler (I38) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Herzklappenfehler umfassen sowohl angeborene als auch erworbene Störungen der Herzklappenstruktur und -funktion. Sie gehören zu den häufigsten kardiovaskulären Erkrankungen im mittleren Lebensalter und können zu signifikanter Morbidität …
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Non-Compaction-Kardiomyopathie (I42.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Non-Compaction‑Kardiomyopathie (NCCM) ist eine seltene primäre Myokardpathologie, die durch ein spongiformes Myokard mit ausgeprägter Trabekulierung und tiefen intertrabikulären Spalten gekennzeichnet ist. Epidemiologische Schätzungen …
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Linksposteriorer Hemiblock (I44.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der linksposteriore Hemiblock (LPHB) ist eine intraventrikuläre Leitungsstörung, bei der die Weiterleitung im linken posterioren Faszikulum gestört ist, während das übrige His‑Purkinje‑System intakt bleibt. Epidemiologisch tritt er …
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Rechtsschenkelblock (I45.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der Rechtsschenkelblock (RSB) ist eine intraventrikuläre Leitungsstörung, die durch verzögerte Depolarisation des rechten Schenkelsystems gekennzeichnet ist. Er tritt in der Allgemeinbevölkerung mit einer Prävalenz von etwa 0,2 % bis 1 % …
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SA-Block (I45.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Der Spinalanästhesie‑Block (SA‑Block) ist eine etablierte Technik der regionalen Anästhesie, bei der Lokalanästhetika intrathekal verabreicht werden, um einen reversiblen sensomotorischen Ausschluss im entsprechenden Dermatombereich zu …
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Herzrhythmusstörungen I47 Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Herzrhythmusstörungen umfassen eine heterogene Gruppe von Funktionsstörungen des kardialen Erregungs‑ und Leitungssystems, die zu unangemessenen Herzfrequenzen oder -rhythmen führen können. Sie stellen weltweit eine bedeutende Ursache für …
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AV‑Knoten‑Reentry‑Tachykardie (I47.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
AV‑Knoten‑Reentrytachykardie (AVNRT) ist die häufigste Form supraventrikulärer Tachykardien und entsteht durch einen kreisförmigen Erregungsweg innerhalb des atrioventrikulären Knotens. Epidemiologisch betrifft sie vorwiegend junge bis …
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