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Seite 28 für „Risikofaktoren“
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Schulmedizin
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Sonstiger näher bezeichneter Strabismus (H50.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstiger näher bezeichneter Strabismus umfasst alle okulomotorischen Fehlstellungen, die nicht eindeutig einer der klassischen Formen (z. B. Esotropie, Exotropie, Hypertropie) zugeordnet werden können. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Internukleäre Ophthalmoplegie (H51.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die internukleäre Ophthalmoplegie (INO) ist ein neuroophthalmologisches Syndrom, das durch eine Störung der medialen Sehbahn im Hirnstamm entsteht und zu einer charakteristischen Augenbewegungsstörung führt. Sie tritt vorwiegend bei …
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Binokulare nicht näher bezeichnete Sehbeeinträchtigung (H54.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Nicht näher bezeichnete Sehbeeinträchtigung (binokular) beschreibt eine reduziertere Sehschärfe oder ein eingeschränktes Gesichtsfeld, das beide Augen gleichermaßen betrifft, ohne dass eine spezifische okulare Pathologie eindeutig …
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Bullös-aphakische Keratopathie nach Kataraktextraktion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Keratopathie nach Kataraktextraktion bezeichnet das Auftreten von strukturellen und funktionellen Veränderungen der Hornhaut bei Patienten, die bereits eine aphakische Situation nach Entfernung des natürlichen Linsensystems aufweisen. Die …
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Affektion des Auges und der Augenanhangsgebilde nach medizinischen Maßnahmen (H59.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Affektionen des Auges und der Augenanhangsgebilde nach medizinischen Eingriffen umfassen ein breites Spektrum von entzündlichen, infektiösen und strukturellen Komplikationen. Sie treten häufig im Rahmen von Oberflächenoperationen (z. B. …
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Maligne Otitis externa (H60.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Maligne Otitis externa (MOE) ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Infektion des äußeren Gehörgangs, die vorwiegend bei immunsupprimierten Patienten, insbesondere Diabetikern, auftritt. Die Inzidenz liegt im europäischen …
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Sonstige Otitis externa (H60.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige Otitis externa bezeichnet eine Entzündung des äußeren Gehörgangs, die nicht durch Pilze oder spezifische Allergien bedingt ist. Sie tritt häufig bei Feuchtigkeitsexposition, mechanischer Irritation oder sekundär zu Dermatosen auf. …
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Otitis media, nicht näher bezeichnet (H66.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Otitis media bezeichnet eine Entzündung des Mittelohrs, die sowohl akute als auch chronische Verläufe annehmen kann. Sie ist besonders häufig bei Kindern, kann aber in allen Altersgruppen auftreten und stellt einen relevanten Grund für …
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Sonstige Trommelfellperforationen (ICD‑10 H72.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Trommelfellperforationen umfassen nicht traumatische, infektiöse oder iatrogen bedingte Defekte des Tympanums, die häufig im Rahmen chronischer Otitis media auftreten. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da viele Fälle …
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Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Trommelfells (H73.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
„Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Trommelfells“ umfassen seltene, pathogenetisch spezifische Entitäten, die nicht zu den klassischen Formen der Otitis media oder chronischen Mittelohrentzündungen zählen. In der Literatur finden …
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Sonstiger näher bezeichneter Hörverlust (H91.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstiger näher bezeichneter Hörverlust umfasst nicht‑spezifische sensorineurale Hörverluste (SNHL), die weder durch akute ototoxische Ereignisse noch durch klassische Ursachen wie Altersschwerhörigkeit oder Lärmexposition erklärt werden …
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Degenerative und vaskuläre Ohrenerkrankungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard (ICD‑10 H93.0)
Degenerative und vaskuläre Erkrankungen des Ohres umfassen eine heterogene Gruppe von Pathologien, die primär das Innen- und Mittelohren betreffen. Epidemiologisch zeigen sich altersabhängige Prävalenzsteigerungen, wobei insbesondere die …
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Kombinierte Mitral‑ und Aortenklappenerkrankungen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (I08.0)
Krankheiten der Mitral- und Aortenklappe umfassen eine heterogene Gruppe von strukturellen und funktionellen Pathologien, die sowohl isoliert als auch gemeinsam auftreten können. Epidemiologisch stellen sie einen bedeutenden Teil der …
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Aorten‑ und Trikuspidalklappen‑Erkrankungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 I08.2)
Krankheiten der Aorten‑ und Trikuspidalklappe umfassen sowohl degenerative als auch kongenitale Formen, die zu Stenosen, Insuffizienzen oder kombinierten Läsionen führen können. Epidemiologisch sind aortale Erkrankungen häufiger, …
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Mitral-, Aorten- und Trikuspidalklappeninsuffizienz (ICD‑10 I08.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Krankheiten der Mitral-, Aorten- und Trikuspidalklappe umfassen ein breites Spektrum von strukturellen und funktionellen Störungen, die sowohl isoliert als auch in Kombination auftreten können. Epidemiologisch sind …
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Akuter transmuraler Myokardinfarkt der Hinterwand Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Ein akuter transmuraler Myokardinfarkt der Hinterwand (MI‑H) ist ein plötzlich auftretender, vollständig durch die Koronararterie bedingter Nekrosebereich des linken Ventrikels, der die gesamte Wanddicke betrifft und sich primär im …
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Akuter transmuraler Myokardinfarkt an sonstigen Lokalisationen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der akute transmurale Myokardinfarkt (MI) an sonstigen Lokalisationen bezeichnet das vollständige Durchdringen der myokardialen Schicht durch die Nekrose, wobei das betroffene Gebiet nicht den klassischen anterior‑, inferior‑ oder …
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Akuter transmuraler Myokardinfarkt (I21.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der akute transmurale Myokardinfarkt (MI) ist ein plötzliches, komplettes Absterben des Herzmuskelgewebes infolge einer anhaltenden Ischämie, die das gesamte Wandsegment betrifft. Er zählt zu den häufigsten kardiovaskulären Notfällen und …
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Akuter subendokardialer Myokardinfarkt Typ‑1 (ICD‑10 I21.40) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der akute subendokardiale Myokardinfarkt (Typ‑1-Infarkt) ist durch eine plötzliche, vollständige oder stark reduzierte Durchblutung des betroffenen Myokards aufgrund einer atherothrombotischen Verschlussbildung gekennzeichnet. Er stellt …
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Akuter subendokardialer Myokardinfarkt Typ‑2 (ICD‑10 I21.41) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der akute subendokardiale Myokardinfarkt, auch als Typ‑2‑Infarkt bezeichnet, entsteht durch ein Ungleichgewicht von Sauerstoffbedarf und -angebot des Myokards ohne primäre atherothrombotische Verschlussbildung. Epidemiologisch macht er …
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Akuter subendokardialer Myokardinfarkt (I21.48) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein sonstiger und nicht näher bezeichneter akuter subendokardialer Myokardinfarkt beschreibt einen plötzlich auftretenden Ischämieschaden, der sich auf die subendokardiale Schicht des Myokards beschränkt, ohne dass eine spezifische …
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Akuter Myokardinfarkt (I21.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der akute Myokardinfarkt (AMI) ist eine plötzlich auftretende myokardiale Nekrose infolge einer kritischen Minderdurchblutung des Herzmuskels. Er stellt weltweit eine der häufigsten Ursachen für Mortalität und Morbidität im …
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Rezidivierender Myokardinfarkt der Hinterwand Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (I22.1)
Der rezidivierende Myokardinfarkt der Hinterwand beschreibt das wiederholte Auftreten eines akuten Koronarsyndroms mit primärer Beteiligung des inferolateralen Myokards, meist infolge persistierender oder erneuter Thrombosen in den …
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Rezidivierender Myokardinfarkt (I22.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein rezidivierender Myokardinfarkt (RMI) bezeichnet das erneute Auftreten eines akuten Koronarsyndroms nach einer bereits behandelten Infarktereignis, wobei die betroffene Koronarregion nicht eindeutig definiert ist. Epidemiologische Daten …
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Sonstige Formen der akuten ischämischen Herzkrankheit (I24.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die akute ischämische Herzkrankheit (AIHK) umfasst neben dem klassischen ST‑Segment‑Elevations‑Myokardinfarkt (STEMI) und dem Nicht‑ST‑Segment‑Elevations‑Myokardinfarkt (NSTEMI) weitere klinische Formen, die durch eine plötzliche …
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Atherosklerotische Herz‑Kreislauf‑Krankheit (I25.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Atherosklerotische Herz‑Kreislauf‑Krankheit (ASHK) umfasst die chronische Erkrankung der Arterien, bei der sich atheromatöse Plaques in den Gefäßwänden ansammeln und zu lumenverengenden oder -verschließenden Läsionen führen. In Deutschland …
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Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen (I25.10) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ohne hämodynamisch wirksame Stenosen bezeichnet man Gefäßverengungen, die weder den Blutfluss signifikant reduzieren noch klinisch relevante Druckgradienten erzeugen. In der Praxis treten solche Läsionen häufig im Rahmen von …
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Ein-Gefäß-Erkrankung I25.11 Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Ein‑Gefäß-Erkrankung (single‑vessel coronary artery disease) bezeichnet das Vorliegen einer signifikanten Stenose oder Verschlusses in einem einzigen Koronararterienzweig, während die übrigen Gefäße unauffällig bleiben. Epidemiologisch ist …
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Zweigefäß-Erkrankung (I25.12) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zwei‑Gefäß-Erkrankungen (2‑VGE) bezeichnen das Vorliegen von atherosklerotischen Läsionen in zwei bedeutenden Gefäßterritorien, häufig im Rahmen koronarer Herzkrankheit oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit. Die Prävalenz steigt …
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Dreifachgefäß-Erkrankung (I25.13) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Drei‑Gefäß‑Erkrankung (DGE) bezeichnet das gleichzeitige Vorliegen signifikanter atherosklerotischer Veränderungen in den drei großen Gefäßterritorien – Koronararterien, zerebrale Arterien und periphere arterielle Gefäße. …
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