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Schulmedizin
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Landau‑Kleffner‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Landau‑Kleffner‑Syndrom (LKS) ist ein seltenes, epilepsieassoziiertes neuro‑kognitive Störungsbild mit Beginn im frühen Kindesalter. Es wird in der internationalen Klassifikation von Epilepsiesyndromen als eigenständiges Syndrom mit …
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Bickerstaff-Enzephalitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G04.8)
Bickerstaff-Enzephalitis ist eine seltene, entzündliche Erkrankung des Hirnstamms, die klinisch durch akute ophthalmoplegische Lähmungen und Bewusstseinsstörungen gekennzeichnet ist. Sie wird häufig als Teil der anti‑GQ1b‑assoziierten …
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Lähmung (G81) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Lähmung bezeichnet den Funktionsverlust eines oder mehrerer Nerven, wodurch die betroffenen Muskulatur nicht mehr aktiv kontrahieren kann. In der Neurologie und Otolaryngologie ist insbesondere die ein- bzw. beidseitige Lähmung des Nervus …
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Postpunktioneller Kopfschmerz (G97.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Postpunktioneller Kopfschmerz (PPK) ist ein häufiges, jedoch meist harmloses Nebenereignis nach lumbarer oder sakraler Punktion, insbesondere nach Lumbalpunktion für Liquoruntersuchungen oder intrathekale Medikamentengabe. Die Inzidenz …
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Heterophorie (ICD‑10 H50.5) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Heterophorie bezeichnet eine latente Fehlstellung der Augenachsen, die nur bei Abwesenheit von Fusionalmechanismen sichtbar wird. Sie entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen akkommodativen und konvergenzbedingten Kräften des …
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Otalgie (H92) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Otalgie bezeichnet Schmerzen im äußeren Ohr oder im Bereich des Gehörgangs, die häufig als Symptom einer primären otologischen Erkrankung auftreten, aber auch sekundär durch benachbarte Strukturen verursacht werden können. Epidemiologisch …
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Mikrovaskuläre Angina pectoris (ICD‑10 I20.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Mikrovaskuläre Angina pectoris (MVA) beschreibt eine ischämische Brustschmerzsymptomatik, die trotz unauffälliger epicardialer Koronararterien auf eine Funktionsstörung der koronaren Mikrozirkulation zurückzuführen ist. Epidemiologisch …
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Pulmonalstenose Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 I37.2)
Pulmonalstenose bezeichnet eine anatomische Verengung des Pulmonalklappen- oder Infundibulärbereichs, die den Blutfluss vom rechten Ventrikel in die Lungenarterie behindert. Sie ist die häufigste angeborene rechtsherzhafte Fehlbildung und …
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Rechtsschenkelblock (I45.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der Rechtsschenkelblock (RSB) ist eine intraventrikuläre Leitungsstörung, die durch verzögerte Depolarisation des rechten Schenkelsystems gekennzeichnet ist. Er tritt in der Allgemeinbevölkerung mit einer Prävalenz von etwa 0,2 % bis 1 % …
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Akrozyanose (I73.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Akrozyanose ist eine seltene, primär vaskuläre Erkrankung, die durch chronische, periphere Ischämie der Extremitäten gekennzeichnet ist und sich klinisch durch bläuliche Verfärbungen der Haut ausprägt. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Orthostatische Hypotonie (ICD‑10 I95.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Orthostatische Hypotonie (OH) ist definiert als ein systolischer Blutdruckabfall von mindestens 20 mmHg oder ein diastolischer Abfall von mindestens 10 mmHg innerhalb von drei Minuten nach dem Aufstehen aus der liegenden Position. Sie …
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Rhinitis (J31.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Rhinitis bezeichnet eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die häufig durch allergische (allergische Rhinitis) oder nicht‑allergische Mechanismen ausgelöst wird. Epidemiologische Daten zeigen, dass die Prävalenz von allergischer Rhinitis …
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Rekurrensparese (J38.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Pneumologie
Die Rekurrensparese bezeichnet eine Funktionsstörung des Nervus recurrens, die typischerweise nach Eingriffen im Hals‑ und Thoraxbereich auftritt. Sie ist besonders relevant in der Schilddrüsenchirurgie, wo ein Läsionsrisiko für den Nerv …
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Lungenemphysem (J43) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Lungenemphysem ist eine irreversible Zerstörung der alveolären Septen mit daraus resultierender Überblähung des Lungenparenchyms. Es gehört zu den chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) und stellt weltweit eine bedeutende …
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Untere gastrointestinale Blutung (ICD‑10 K62.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die akute untere gastrointestinale Blutung (AGIB) bezeichnet einen plötzlichen Blutverlust aus dem Darmtrakt distal zum Ligamentum of Treitz. Sie ist epidemiologisch weniger häufig als eine obere gastrointestinalen Blutung, macht jedoch …
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Lymphadenopathie Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Dermatologie)
Lymphadenopathie bezeichnet die pathologische Vergrößerung von Lymphknoten, die sowohl lokalisierte als auch generalisierte Formen annehmen kann. Sie tritt in allen Altersgruppen auf und ist ein häufiges klinisches Zeichen bei infektiösen, …
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Heberden-Arthrose (M15.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Heberden-Arthrose bezeichnet die primäre Osteoarthritis der distalen Interphalangealgelenke (DIP) der Finger. Sie ist eine häufige degenerative Gelenkerkrankung im höheren Lebensalter, wobei das mittlere Auftreten bei Personen über 60 …
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Genu recurvatum Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Genu recurvatum bezeichnet eine pathologische Überstreckung des Kniegelenks in Sagittalebene, häufig definiert als Hyperextension über 10 Grad. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die Störung primär im Rahmen neurologischer oder …
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Hämarthrose (M25.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hämarthros bezeichnet das Vorhandensein von Blut im Gelenkspalt. Sie tritt überwiegend nach traumatischen Ereignissen auf, insbesondere an großen Gelenken wie Hüfte und Knie. Die Inzidenz ist schwer zu quantifizieren, da sie häufig nur in …
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Gelenkinstabilität (ICD‑10 M25.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Gelenkinstabilität bezeichnet die pathologische Überbeweglichkeit eines Gelenks, die zu einer unphysiologischen Belastung der periartikulären Strukturen führt. Epidemiologisch treten akute Instabilitäten am häufigsten nach traumatischen …
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Gelenksteife (M25.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Gelenksteife bezeichnet eine eingeschränkte Beweglichkeit eines Gelenks, die über den physiologischen Bewegungsumfang hinausgeht und häufig mit Schmerzen sowie funktionellen Einschränkungen einhergeht. Sie kann primär (z. B. idiopathisch) …
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Eosinophilie-Myalgie-Syndrom (M35.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Das Eosinophilie‑Myalgie‑Syndrom (EMS) ist eine seltene, systemische Erkrankung, die durch persistierende Blut‑Eosinophilie und ausgeprägte Muskelschmerzen gekennzeichnet ist. Es trat erstmals im Zusammenhang mit kontaminiertem …
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Torticollis (M43.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Torticollis bezeichnet eine pathologische Drehung oder Neigung des Kopfes, die durch muskuläre, neurogene oder strukturelle Ursachen hervorgerufen werden kann. Die häufigste Form im Kindesalter ist der kongenitale muskuläre Torticollus …
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Rektusdiastase (M62.08) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Rektusdiastase bezeichnet die Trennung der musculo‑aponeurotischen Fasern des Musculus rectus abdominis entlang der Linea alba. Sie tritt vor allem im Kontext von Schwangerschaft und postpartaler Phase auf, kann jedoch auch bei Männern …
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Synovitis (M65.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Synovitis bezeichnet die Entzündung der Gelenksynovialmembran und ist ein zentraler Pathomechanismus bei degenerativen Gelenkerkrankungen, insbesondere der Osteoarthritis (OA). Epidemiologische Daten zeigen, dass synovitische Veränderungen …
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Refluxnephropathie (N11.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR). Sie tritt vorwiegend im Kindesalter auf und kann zu chronischer Nierenerkrankung führen. Die Prävalenz von VUR liegt in …
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Refluxnephropathie (N13.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Refluxnephropathie bezeichnet die Schädigung des Nierenparenchyms infolge eines vesikoureteralen Refluxes (VUR), also dem retrograden Rückfluss von Urin aus der Blase in das Ureter‑ und Nierensystem. Historische Beobachtungen zeigen, dass …
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Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (N14.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kontrastmittelinduziertes Nierenversagen (CIN) bezeichnet eine akute Verschlechterung der Nierenfunktion nach intravasaler Verabreichung iodhaltiger Kontrastmittel, die nicht durch andere Ursachen erklärt werden kann. Die Inzidenz variiert …
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Papillennekrose Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (N17.2)
Papillennekrose bezeichnet das nekrotische Absterben der Nierenpapillen, ein pathologisches Phänomen, das zu lokaler Ischämie und potenziell zu tubulärer Obstruktion führen kann. Historisch wurde die Erkrankung in mehreren klinischen …
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Rektovaginale Fistel (ICD‑10 N82.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die rektovaginale Fistel (RVF) ist eine pathologische Kommunikation zwischen dem Rektum und der Vagina, die zu einer direkten Passage von Stuhl oder Gas in die Vaginalregion führt. Sie tritt überwiegend nach obstetrischen Verletzungen, …
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