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Schulmedizin
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Leberkarzinom (C22.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Leber ist ein zentrales Stoffwechselorgan, das an der Entgiftung, Synthese von Plasmaproteinen und Regulation des Kohlenhydrat- sowie Lipidstoffwechsels beteiligt ist. Chronische Lebererkrankungen stellen weltweit eine erhebliche …
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Weichteilgewebe von Kopf, Gesicht und Hals Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard bei maligner Bindegewebserkrankung (ICD‑10 C49.0)
Bindegewebe und andere Weichteilgewebe des Kopfes, Gesichts und Halses umfassen Dermis, subkutanes Fett, Muskulatur, Sehnen, Bänder sowie neurovaskuläre Strukturen. Pathologien in diesem Gebiet – insbesondere maligne Weichgewebstumoren wie …
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Benigne Bronchus‑ und Lungenneubildungen (ICD‑10 D14.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Bronchialbaum und das Lungenparenchym bilden die zentrale Atemwegskomponente des Respirationssystems. Angeborene Fehlbildungen der Lunge, wie zystische Lungensegel oder bronchopulmonale Sequesterationen, stellen in der perinatalen und …
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Transitorische erworbene isolierte aplastische Anämie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 D60.1)
Transitorische erworbene isolierte aplastische Anämie (tAA) bezeichnet ein plötzlich auftretendes, durch externe Faktoren induziertes Versagen der hämatopoetischen Stammzellen, das sich primär auf die erythrozytäre Linie beschränkt und …
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Disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Disseminierte intravasale Gerinnung (DIC) ist ein komplexes, systemisches Koagulopathiesyndrom, das häufig als sekundäre Komplikation schwerer Infektionen, insbesondere Sepsis, auftritt. Die Inzidenz von DIC bei Patienten mit schwerer …
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Hereditärer Faktor‑XII‑Mangel (ICD‑10 D68.25) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Der hereditäre Faktor‑XII-Mangel (Faktor‑XII-Defizienz) ist eine seltene autosomal rezessive Gerinnungsstörung, die durch einen signifikanten Mangel an koagulativem Faktor XII (Hageman‑Faktor) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird in …
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Hämorrhagische Diathese durch Heparin Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (D68.34)
Hämorrhagische Diathese durch Heparine umfasst sowohl die klassische heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) als auch weniger häufige direkte Gerinnungsstörungen, die zu einer erhöhten Blutungsneigung führen. Epidemiologisch ist HIT eine …
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Sonstige Verlaufsformen der arzneimittelinduzierten Agranulozytose und Neutropenie (ICD‑10 D70.18)
Die arzneimittelinduzierte Agranulozytose (AIAG) und Neutropenie stellen seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Nebenwirkungen dar, die durch eine Vielzahl von Medikamenten ausgelöst werden können. Während klassische Auslöser wie …
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Sekundäre Polyglobulie (Polyzythämie) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sekundäre Polyglobulie, auch als sekundäre Polyzythämie bezeichnet, ist ein erhöhter Hämatokritwert infolge einer gesteigerten Erythropoese, die nicht durch primäre klonale Prozesse des Knochenmarks bedingt ist. Die Prävalenz ist im …
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Immundefekt mit disproportionalem Kleinwuchs (D82.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Immundefekte mit disproportionalem Kleinwuchs stellen ein seltenes klinisches Phänomen dar, bei dem eine primäre Immunstörung mit einer ausgeprägten Wachstumsverzögerung einhergeht, die nicht allein durch malnutritionale oder endokrine …
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Variabler Immundefekt mit B‑Zell‑Abweichungen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 D83.0)
Der variable Immundefekt mit überwiegenden Abweichungen der B‑Zell‑Zahl und -Funktion (Common Variable Immune Deficiency, CVID) ist die häufigste primäre Antikörperdefizienz im Erwachsenenalter. Die Prävalenz liegt in europäischen Studien …
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Energie‑ und Eiweißmangelernährung (ICD‑10 E64.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Protein‑Energie-Mangelernährung (PEM) bezeichnet einen kombinierten Mangel an essenziellen Makronährstoffen und Energie, der zu einer signifikanten Reduktion von Körpermasse, insbesondere fettfreier Masse, führt. In klinischen Settings …
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Störung des Glykoproteinstoffwechsels (ICD‑10 E77.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Störungen des Glykoproteinstoffwechsels umfassen eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Synthese, Modifikation oder der Abbau von Glykoproteinen beeinträchtigt ist. Sie können sowohl monogenetische Defekte als auch komplexe …
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Porphyria cutanea tarda Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (E80.1)
Porphyria cutanea tarda (PCT) ist die häufigste Form der hepatischen Porphyrien und zeichnet sich durch eine erworbene Störung des Enzyms Uroporphyrinogen-Decarboxylase aus, was zu einer pathologischen Anreicherung von Uroporphyrinen im …
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Crigler‑Najjar‑Syndrom (E80.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Crigler‑Najjar‑Syndrom (CNS) ist eine seltene, autosomal rezessiv vererbte Störung des Bilirubinmetabolismus, die durch einen Defekt des Enzyms Uridin‑diphosphat‑Glukuronosyltransferase 1A1 (UGT1A1) gekennzeichnet ist. Die Prävalenz …
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Postenzephalitisches Parkinson‑Syndrom (ICD‑10 G21.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das postenzephalitische Parkinson‑Syndrom (PEPS) bezeichnet eine sekundäre parkinsonistische Erkrankung, die im zeitlichen Zusammenhang mit einer vorangegangenen Enzephalitis auftritt. Epidemiologisch ist das Syndrom selten; es wird …
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Chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (ICD‑G44.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Chronischer posttraumatischer Kopfschmerz (cPTSK) bezeichnet Kopfschmerzen, die nach einer traumatischen Hirnverletzung länger als drei Monate persistieren und nicht ausschließlich durch akute Verletzungsfolgen erklärt werden können. Die …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom der unteren Extremität Typ I (G90.51) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom der unteren Extremität Typ I (CRPS‑I) ist ein chronisches Schmerzzustandsbild, das nach einem nicht‑nekrotischen Trauma oder einer Operation auftreten kann. Epidemiologische Daten zeigen eine erhöhte …
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Sonstige Reaktion nach Spinal- und Lumbalpunktion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (G97.1)
Sonstige Reaktionen auf Spinal‑ und Lumbalpunktion umfassen seltene, aber potenziell schwerwiegende Komplikationen wie intradurale Hämatome, interduale Zysten und technische Schwierigkeiten bei der Punktion in komplexer …
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Arzneimittelinduzierte Katarakt (ICD‑10 H26.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Arzneimittelinduzierte Katarakte sind eine seltene, aber klinisch relevante Nebenwirkung, die im Rahmen von Pharmakovigilanzdatenbanken wie dem FDA Adverse Event Reporting System dokumentiert ist. Die vorhandenen Analysen zeigen, dass …
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Otosklerose (H80.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Otosklerose ist eine benigne, aber progressiv verlaufende Erkrankung des Ossa incudis, die zu einer schleichenden Hörminderung führt. Sie tritt überwiegend im jungen bis mittleren Erwachsenenalter auf und ist weltweit eine der häufigsten …
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Dreifachgefäß-Erkrankung (I25.13) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Drei‑Gefäß‑Erkrankung (DGE) bezeichnet das gleichzeitige Vorliegen signifikanter atherosklerotischer Veränderungen in den drei großen Gefäßterritorien – Koronararterien, zerebrale Arterien und periphere arterielle Gefäße. …
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Becken‑Bein‑Typ ohne Beschwerden Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (I70.20)
Der Becken‑Bein‑Typ beschreibt eine physiologische Konstitution, bei der das Verhältnis von Beckengröße zu Beinlänge im oberen Normbereich liegt und keine Beschwerden verursacht. Epidemiologisch wird dieser Typ häufig als normaler Befund …
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Becken‑Bein‑Typ mit Gangrän (ICD‑10 I70.25) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Becken‑Bein‑Typ mit Gangrän beschreibt ein klinisches Bild, bei dem pathologische Veränderungen des Beckens und der unteren Extremität zu einer ischämischen Gewebezerstörung führen. Epidemiologisch ist die Kombination aus vaskulärer …
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Aneurysma und Dissektion der A. carotis Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Aneurysma der Halsschlagader (A. carotis) bezeichnet eine lokalisierte Dilatation des arteriellen Gefäßlumen, die über das 150 %‑Normmaß hinausgeht. Extrakraniale Karotisaneurysmen sind selten (<1 % aller peripheren Aneurysmen), treten …
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Thrombose, Phlebitis und Thrombophlebitis tiefer Gefäße der oberen Extremität Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 I80.81)
Thrombose der tiefen Venen der oberen Extremität, Phlebitis und Thrombophlebitis stellen eine seltene, aber klinisch relevante Gruppe venöser Erkrankungen dar. Während die Inzidenz im Vergleich zu Beinvenenthrombosen deutlich niedriger …
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Embolie und Thrombose sonstiger Venen (I82.88) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard
Embolien und Thrombosen in sonstigen, genauer bezeichneten Venen umfassen thrombotische Ereignisse außerhalb der tiefen Beinvenen und Lungenarterien, etwa im Becken‑ oder splanchnischen Venensystem. Die Inzidenz ist geringer als bei …
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Sonstiges Emphysem (J43.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sonstiges Emphysem bezeichnet pulmonale Raumforderung ohne klassische zentrilobuläre oder parazentrale Verteilung und umfasst seltene Formen wie das panlobuläre bzw. diffuse Emphysem, das sich nicht eindeutig einer der gängigen …
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Chronische pulmonale Insuffizienz nach Operation Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (J95.3)
Chronische pulmonale Insuffizienz nach operativem Eingriff beschreibt ein langfristiges Versagen der Lungenfunktion, das im direkten zeitlichen Zusammenhang mit einer chirurgischen Behandlung auftritt und über den akuten postoperativen …
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Iatrogener Pneumothorax (J95.80) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein iatrogener Pneumothorax entsteht durch medizinische Eingriffe, bei denen Luft in den Pleuraspalt eindringt und die Lunge kollabiert. Er tritt vor allem im Kontext invasiver Verfahren wie Thoraxpunktionen, zentralvenöser …
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