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Schulmedizin
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Tetanie (ICD‑10 R29.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tetanie bezeichnet ein klinisches Syndrom, das durch erhöhte neuromuskuläre Erregbarkeit infolge eines Elektrolytstörungs‑ bzw. Kalziumstoffwechsel‑Defekts entsteht. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu quantifizieren, da Tetanie …
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Dysurie (R30.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Dysurie bezeichnet das Auftreten von Schmerzen, Brennen oder Unbehagen beim Wasserlassen. Sie ist ein häufiges urologisches Symptom, das sowohl bei Männern als auch bei Frauen vorkommt und in der Primär‑ und Fachversorgung relevant ist. …
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Harnverhaltung (ICD‑10 R33) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die akute Harnverhaltung (AHV) ist ein plötzliches Unvermögen, die Blase vollständig zu entleeren, was zu einem signifikanten post‑void residualen Urinvolumen führt. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei Männern über 50 Jahren im …
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Asomatognosie (ICD‑10 R41.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Asomatognosie bezeichnet das neurologisch‑psychiatrische Phänomen, bei dem Patienten die Existenz oder das Eigentum von Körperteilen – häufig der rechten Körperhälfte – nicht mehr wahrnehmen. Die Störung tritt vorwiegend nach …
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Geschmacksstörung (R43.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Geschmacksstörung (Dysgeusie) bezeichnet die veränderte oder verminderte Wahrnehmung von Geschmacksempfindungen. Sie kann als isoliertes Symptom auftreten oder im Kontext systemischer Erkrankungen, medikamentöser Nebenwirkungen bzw. …
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Hyposmie (R43.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Hyposmie bezeichnet eine verminderte Fähigkeit zur Geruchswahrnehmung, die häufig als milderes Gegenstück zur Anosmie beschrieben wird. Epidemiologisch ist Hyposmie ein häufiger Begleiter von respiratorischen Infektionen, insbesondere der …
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Auditive Halluzinationen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (R44.0)
Auditorische Halluzinationen (AH) sind Wahrnehmungen von Geräuschen oder Stimmen ohne externe akustische Quelle. Sie treten vorwiegend im Rahmen schizophrener Störungen auf, können jedoch auch bei anderen psychotischen Erkrankungen, …
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Agitation (ICD‑10 R45.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Agitation bezeichnet ein plötzlich auftretendes, unangemessenes und häufig motorisch‑verhaltensbezogenes Unruhe‑ bzw. Erregungsphänomen, das bei Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen, insbesondere im Kontext von Schmerz, Delir …
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Aphasie (R47.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Aphasie ist ein erworbener Sprachstörungszustand, der nach Schädigungen des zerebralen Sprachnetzes entsteht und die Produktion sowie das Verständnis von Sprache beeinträchtigt. Sie tritt am häufigsten nach ischämischem oder …
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Dyslexie (ICD‑10 R48.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Dyslexie ist eine neurobiologisch begründete Entwicklungsstörung, die primär das Erlernen von Lesen und Rechtschreiben beeinträchtigt. Die Prävalenz liegt in westlichen Populationen bei etwa 5–10 % der Schulkindheit, wobei ein …
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Fieber (R50) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur über die physiologische Norm, meist definiert als ein axillärer Wert von ≥ 38,0 °C oder ein rektaler Wert von ≥ 38,5 °C. Es stellt ein häufiges klinisches Zeichen einer zugrunde liegenden …
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Schüttelfrost (R50.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Schüttelfrost bezeichnet das subjektive Empfinden von Kälte mit begleitender unwillkürlicher Muskelzittern, das häufig im Kontext einer akuten Temperaturerhöhung (Fieber) auftritt. Er ist ein unspezifisches Warnsignal des Körpers und kann …
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Arzneimittelfieber (R50.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Arzneimittelfieber bezeichnet eine fieberhafte Reaktion, die ausschließlich durch die Einnahme eines Medikaments ausgelöst wird und nicht auf eine Infektion oder andere Ursachen zurückzuführen ist. Die Häufigkeit variiert stark je nach …
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Schmerz (R52.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Innere‑Allgemein‑Modul
Schmerz ist ein komplexes, multidimensionales Phänomen, das sowohl als Warnsignal für Gewebeschädigung als auch als eigenständige Krankheitskomponente auftreten kann. In der Allgemeinbevölkerung liegt die Prävalenz von chronischem Schmerz …
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Schock (R57) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Der Schock ist ein lebensbedrohlicher physiologischer Zustand, gekennzeichnet durch eine unzureichende Gewebeperfusion, die zu einer zellulären Hypoxie und potenziellen Organversagen führt. Epidemiologisch stellt der Schock in Notaufnahmen …
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Kreislaufkollaps (R57.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Kreislaufkollaps bezeichnet das akute Versagen des hämodynamischen Systems mit kritischer Unterversorgung von Geweben und Organen. Epidemiologisch ist er selten, tritt jedoch in Notfallsituationen wie schweren Vergiftungen oder …
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Polyphagie (ICD‑10 R63.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Stufe 2
Polyphagie bezeichnet ein pathologisches Hungergefühl mit übermäßigem Nahrungsaufnahmeverhalten. Historische Fallberichte zeigen das Auftreten von Polyphagie im Kontext verschiedener systemischer Erkrankungen, darunter hämatologische …
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Systemisches inflammatorisches Response‑Syndrom (SIRS) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das systemische inflammatorische Response‑Syndrom (SIRS) beschreibt eine nicht‑spezifische, überschießende Immunantwort auf verschiedene schädigende Stimuli. Epidemiologisch wird SIRS häufig im Kontext von Sepsis, Verbrennungen oder …
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Eisenüberschuss (R79.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Eisenüberschuss, auch als Hämochromatose bezeichnet, beschreibt eine pathologische Akkumulation von Eisen im Körper, die zu Organfunktionsstörungen führen kann. Die Prävalenz variiert je nach genetischer Disposition und exogenen Faktoren …
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Verletzungen im Kopf‑ und Gesichtsbereich (ICD‑10 S00) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen umfassen ein breites Spektrum von Gewebeschäden, die durch mechanische, chemische oder biologische Einflüsse entstehen können. Die epidemiologische Bedeutung ist hoch, da Verletzungen zu erheblichen Morbiditäts- und …
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Nasenbeinfraktur (S02.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Nasenbeinfraktur (Fractura nasalis) ist die häufigste Gesichtsverletzung und entsteht meist durch direkte Traumata im Rahmen von Sport, Verkehrsunfällen oder körperlichen Auseinandersetzungen. Die Inzidenz liegt in europäischen …
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Gesichtsverletzung (ICD‑10 S02.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Gesichtsverletzungen umfassen ein breites Spektrum von Läsionen, die das Weichteilgewebe, Knochen und Sinnesorgane des Gesichts betreffen. Sie entstehen häufig durch mechanische Traumata wie Fahrzeugunfälle, sportliche Aktivitäten oder …
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Avulsierter Zahn (ICD‑10 S03.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Ein avulsierter Zahn bezeichnet die komplette Auskoppelung eines Zahns aus seiner Alveole infolge einer traumatischen Krafteinwirkung. Die Inzidenz ist besonders hoch bei Kindern und Jugendlichen, die vermehrt sportlichen Aktivitäten …
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Gehirnerschütterung (ICD‑10 S06.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Gehirnerschütterung (Concussion) ist eine milde traumatische Hirnverletzung, die durch eine plötzliche Beschleunigung‑ bzw. Verzögerungsbewegung des Kopfes entsteht und zu einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns führt. …
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Gehirnprellung (S06.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Gehirnprellung, medizinisch als leichte traumatische Hirnverletzung (mTBI) bezeichnet, stellt die häufigste Form des Schädel-Hirn-Traumas dar. Sie entsteht durch eine direkte oder indirekte Beschleunigungskräfteeinwirkung auf das …
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Epiduralhämatom (S06.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ein Epiduralhämatom (EDH) bezeichnet die Blutansammlung zwischen der Dura mater und dem knöchernen Schädel oder, im spinalen Kontext, zwischen der Dura mater und den benachbarten Wirbelkörpern bzw. Laminae. In der Neurochirurgie ist das …
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Subduralhämatom (ICD‑10 S06.5) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Subduralhämatom (SDH) ist eine Blutansammlung zwischen der Dura mater und der Arachnoidea. Es entsteht meist durch venöse Blutungen aus den Bridging-Venen, kann jedoch auch arterielle Quellen haben. Epidemiologisch tritt das akute SDH …
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Kopfverletzung (S09) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kopfverletzungen umfassen ein breites Spektrum von mechanischen Einwirkungen auf das Schädel‑ und Gehirngewebe, die von leichten Kontusionen bis zu schweren intrakraniellen Blutungen reichen. In der pädiatrischen Bevölkerung, insbesondere …
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Trommelfellperforation Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (S09.2)
Die Trommelfellperforation bezeichnet ein komplettes oder partielles Durchbrechen des tympanischen Membrans. Sie tritt häufig im Kontext von akuten Mittelohrentzündungen, wiederholten Paukenergüssen oder traumatischen Ereignissen auf. …
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Instabiler Thorax (S22.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Der instabile Thorax beschreibt ein Trauma des Brustkorbs, bei dem die strukturelle Integrität der Rippen und/oder der Thoraxwand beeinträchtigt ist, sodass es zu einer pathologischen Beweglichkeit oder Instabilität kommt. Häufig …
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