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Schulmedizin
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Extrapyramidale Störungen (ICD‑10 G25.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Extrapyramidale Erkrankungen umfassen eine heterogene Gruppe von Bewegungsstörungen, die durch Dysfunktion der Basalganglien hervorgerufen werden und nicht primär auf spinale oder kortikale Pathologien zurückzuführen sind. Sie treten …
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Lewy‑Körper‑Krankheit Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Lewy‑Körper‑Krankheit (LBD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die durch das Vorhandensein von intrazellulären α‑Synuklein‑Aggregaten (Lewy‑Körperchen) gekennzeichnet ist. Sie zählt zu den häufigsten Ursachen für Demenz nach …
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Multiple Sklerose (G35.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch‑entzündliche demyelinisierende Erkrankung des Zentralnervensystems, die typischerweise im jungen Erwachsenenalter auftritt und zu einer progressiven neurologischen Behinderung führen kann. …
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Sonstige demyelinisierende Erkrankungen des ZNS (ICD‑10 G37.8) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete demyelinisierende Krankheiten des Zentralnervensystems umfassen seltenere Entitäten, die nicht unter das klassische Multiple‑Sklerose‑Spektrum fallen. Sie zeichnen sich durch eine kombinierte Schädigung von …
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Fokale idiopathische Epilepsie G40.08 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fokale idiopathische Epilepsien umfassen eine heterogene Gruppe von epileptischen Syndromen, bei denen die Anfälle mit einer klar lokalisierbaren kortikalen Herkunft beginnen und keine strukturelle Läsion oder metabolische Ursache …
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Sonstiger Status epilepticus (ICD‑10 G41.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der sonstige Status epilepticus (SE) umfasst klinische Präsentationen, die nicht eindeutig einer spezifischen ätiologischen Subkategorie zugeordnet werden können, jedoch die Kriterien eines anhaltenden oder wiederkehrenden epileptischen …
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Schlafstörung (unspezifisch) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (G47.9)
Schlafstörungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Beschwerden, die zu einer unzureichenden Schlafqualität oder -quantität führen und damit die Tagesfunktion erheblich beeinträchtigen können. Epidemiologische Daten aus deutschen …
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Facialisparese (hemi)facialis Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 G51.3)
Der Spasmus facialis (auch als hemifazialer Spasmus bezeichnet) ist ein fokaler Dystonie‑Zustand, der durch wiederholte, unwillkürliche Kontraktionen der mimischen Muskulatur einer Gesichtshälfte gekennzeichnet ist. Epidemiologisch handelt …
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Riechstörungen (G52.0) Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapie‑Standards
Krankheiten des Nn. olfactorii (I. Hirnnerv) umfassen ein breites Spektrum von angeborenen Fehlbildungen über erworbene Störungen bis hin zu altersbedingten Dysfunktionen. Sie betreffen sowohl Kinder als auch Erwachsene und können die …
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Nervus vagus Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 G52.2)
Der Nervus vagus (X. Hirnnerv) ist ein zentraler Bestandteil des parasympathischen autonomen Nervensystems und vermittelt umfangreiche viszerale, kardiovaskuläre sowie immunmodulierende Funktionen. Erkrankungen des N. vagus umfassen …
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Nervus femoralis Läsion Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie-Standard (G57.2)
Die Läsion des Nervus femoralis ist ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Syndrom, das häufig im Kontext einer Kompression durch retroperitoneale Hämatome, insbesondere Iliopsoas‑ oder Iliakalhämatome, auftritt. Die Inzidenz ist nicht …
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Sonstige näher bezeichnete Mononeuropathien (G58.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete Mononeuropathien umfassen periphere Nervenerkrankungen, die nicht zu den klassischen, häufigeren Formen wie diabetischer Neuropathie oder Polyneuropathien zählen. Sie betreffen meist einen einzelnen Nervenstrang …
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Serumpolyneuropathie (G61.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Serumpolyneuropathie bezeichnet eine diffuse Schädigung der peripheren Nerven, die sich primär im Serum bildender Stoffwechselstörungen manifestiert. Sie tritt insbesondere bei systemischen Erkrankungen wie Multiples Myelom, chronischer …
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Polyneuritis, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 G61.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Polyneuritis, nicht näher bezeichnet (PNN), umfasst chronische, meist axonale Polyneuropathien ohne eindeutige ätiologische Zuordnung. Sie stellt ein heterogenes Krankheitsbild dar, das vor allem im höheren Lebensalter auftritt und mit …
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Polyneuropathie durch sonstige toxische Agenzien Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 G62.2)
Polyneuropathien, die durch sonstige toxische Agenzien ausgelöst werden, gehören zu den häufigsten erworbenen peripheren Neuropathien. Sie entstehen nach Exposition gegenüber Chemikalien, Medikamenten oder Umweltgiften, die direkt axonale …
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Critical‑Illness‑Polyneuropathie (G62.80) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard
Critical‑Illness‑Polyneuropathie (CIP) ist eine häufige neurologische Komplikation bei kritisch kranken Patienten, insbesondere nach längerem Intensivaufenthalt, Sepsis und multiorganischem Versagen. Die Prävalenz liegt in …
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Neuromuskuläre Erkrankungen (ICD‑10 G70.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neuromuskuläre Erkrankungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Krankheiten, die primär das periphere Nervensystem und die Muskulatur betreffen. Sie sind selten, aber klinisch bedeutsam, weil sie häufig zu schwerer motorischer …
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Alkoholmyopathie (G72.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Alkoholmyopathie bezeichnet eine chronisch‑alkoholinduzierte Schwächung des Skelettmuskels, die sich durch Muskelfasernekrose und -regeneration auszeichnet. Die Prävalenz liegt bei langjährigen schweren Alkoholikern bei etwa 5–10 % und …
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Infantile Zerebralparese (G80.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Infantile Zerebralparese (CP) bezeichnet eine Gruppe nicht‑progressiver neurologischer Störungen, die durch Schädigungen des unreifen Gehirns in der Perinatalperiode entstehen und zu dauerhaften Bewegungs- und Haltungseinschränkungen …
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Lähmungssyndrom, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 G83.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Lähmungssyndrom, nicht näher bezeichnet, umfasst eine heterogene Gruppe von Krankheitsbildern, bei denen plötzlich auftretende oder progressive Muskelschwäche bis zur kompletten Lähmung führt. In den vorliegenden Quellen wird das …
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Autonome Dysreflexie bei Schwitzattacken Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Autonome Dysreflexie (AD) ist ein potenziell lebensbedrohliches sympathisches Übererregungsphänomen, das nach spinalen Läsionen oberhalb des T10‑Niveaus auftreten kann. Sie manifestiert sich häufig als plötzliches Blutdruckspitzen mit …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom der oberen Extremität Typ I (G90.50) Diagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom der oberen Extremität Typ I (CRPS‑I) ist ein chronisches Schmerzzustand, der typischerweise nach einer nicht‑nervenschädigenden Verletzung oder Operation auftritt. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom der unteren Extremität Typ I (G90.51) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom der unteren Extremität Typ I (CRPS‑I) ist ein chronisches Schmerzzustandsbild, das nach einem nicht‑nekrotischen Trauma oder einer Operation auftreten kann. Epidemiologische Daten zeigen eine erhöhte …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom der oberen Extremität Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (G90.70)
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom der oberen Extremität, sonstiger und nicht näher bezeichneter Typ (CRPS I), ist ein chronisches Schmerzzustandsbild, das nach lokalen Verletzungen oder Operationen auftreten kann. Die vorhandenen …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom der unteren Extremität (G90.71) Diagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom der unteren Extremität, sonstiger und nicht näher bezeichneter Typ, ist eine chronische Schmerzerkrankung, die durch disproportionale Schmerzintensität, autonome Dysregulation und motorische Störungen …
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Posturales Tachykardiesyndrom (PoTS) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das posturale Tachykardiesyndrom (PoTS) ist eine Form der orthostatischen Intoleranz, die durch einen übermäßigen Anstieg der Herzfrequenz beim Aufstehen gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien deuten darauf …
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Posttraumatischer Hydrozephalus (G91.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der posttraumatische Hydrozephalus (PTH) ist eine sekundäre Dilatation der Ventrikel, die nach einer traumatischen Hirnverletzung auftritt. Er stellt eine relevante Komplikation dar, da er das neurologische Outcome signifikant …
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Toxische Enzephalopathie unter Immuntherapie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (G92.0)
Die toxische Enzephalopathie unter Immuntherapie beschreibt ein reversibles oder persistierendes Hirnfunktionssyndrom, das im Kontext moderner immunmodulierender Therapien auftritt. Sie ist selten, jedoch klinisch relevant, weil sie zu …
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Benigne intrakranielle Hypertension (Pseudotumor cerebri) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die benigne intrakranielle Hypertension (BIH), historisch als Pseudotumor cerebri bezeichnet, ist gekennzeichnet durch einen erhöhten Hirndruck ohne erkennbare Raumforderung oder strukturelle Läsion im bildgebenden Verfahren. Sie tritt …
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Harnblasenlähmung durch obere Motoneuronenschädigung (G95.80) Diagnostik & Therapie‑Standard
Eine Harnblasenlähmung infolge einer Schädigung des oberen Motoneurons (UMN‑Läsion) ist ein seltenes neurologisches Phänomen, das primär bei Läsionen des sakralen Rückenmarks oder supraspinaler Steuerungszentren auftritt. Die …
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