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Seite 44 für „Charakter“
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Schulmedizin
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Calciphylaxis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Kalziphylaxie bezeichnet ein seltenes kutanes Syndrom, das durch ischämische Hautnekrosen gekennzeichnet ist und insbesondere bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz auftritt. Die Literatur berichtet über eine niedrige Prävalenz, …
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Zystische Fibrose mit multiplen Manifestationen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (E84.87)
Zystische Fibrose (CF) ist eine autosomal-rezessiv vererbte Stoffwechselerkrankung, die durch Mutationen im CFTR‑Gen bedingt ist und zu einer funktionsgestörten Chloridkanalaktivität führt. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa 1 : 3 …
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Lipödem Stadium I Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 E88.20)
Lipödem ist eine chronische, schmerzhaftes Fettverteilungsstörung, die vorwiegend Frauen betrifft und sich durch symmetrisch vermehrtes subkutanes Fettgewebe an Beinen und häufig auch Armen äußert. Das Auftreten wird meist im hormonellen …
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Vaskuläre Demenz mit akutem Beginn (F01.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Vaskuläre Demenz mit akutem Beginn ist ein klinisches Syndrom, das durch plötzlich auftretende kognitive Defizite infolge zerebrovaskulärer Pathologien gekennzeichnet ist. Epidemiologisch macht die vaskuläre Demenz etwa ein Drittel aller …
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Multiinfarkt‑Demenz (F01.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Multiinfarkt-Demenz (MID) bezeichnet eine vaskuläre Demenz, die durch multiple, meist klein‑bis mittelgroße zerebrale Infarkte entsteht und zu einem schrittweisen kognitiven Abbau führt. Historische Analysen zeigen, dass das Krankheitsbild …
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Subkortikale vaskuläre Demenz (ICD‑10 F01.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Subkortikale vaskuläre Demenz (SVD) ist eine heterogene Gruppe von neurokognitiven Störungen, die primär durch chronische ischämische Schädigungen kleiner Gefäße im Subkortex verursacht werden. Die Prävalenz steigt mit dem Alter und liegt …
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Gemischte kortikale und subkortikale vaskuläre Demenz Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Gemischte kortikale und subkortikale vaskuläre Demenz (mixed vascular dementia) bezeichnet das gleichzeitige Vorhandensein von neuropathologischen Merkmalen einer Alzheimer‑Erkrankung und vaskulärer Läsionen, die sowohl kortikale als auch …
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Organische Persönlichkeits‑ und Verhaltensstörungen (F07.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Organische Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (OPVS) umfassen klinisch relevante Veränderungen der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens, die auf eine nachweisbare strukturelle oder funktionelle Schädigung des Gehirns …
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Sonstige schizoaffektive Störungen (ICD‑10 F25.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige schizoaffektive Störungen umfassen klinische Präsentationen, bei denen sowohl affektive als auch psychotische Symptome auftreten, ohne dass die Kriterien einer bipolaren oder depressiven Episode eindeutig erfüllt sind. …
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Manische Episode (F30.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Manische Episoden stellen ein zentrales Merkmal bipolarer Störungen dar und sind durch eine ausgeprägte Hochstimmung, gesteigerte Aktivität sowie Denk‑ und Sprachbeschleunigung gekennzeichnet. Epidemiologisch treten sie weltweit in etwa 1 …
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Sonstige rezidivierende depressive Störungen (F33.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige rezidivierende depressive Störungen (F33) umfassen wiederkehrende depressive Episoden bei Patienten, die zwischen den Episoden weitgehend symptomfrei sind. Die Prävalenz liegt im mittleren einstelligen Prozentbereich in der …
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Zyklothymie (F34.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zyklothymia ist ein affektives Störungsbild, das durch wiederkehrende Phasen von hypomanen und depressiven Symptomen gekennzeichnet ist, die jedoch nicht die Schwere einer voll ausgeprägten bipolaren Störung erreichen. Epidemiologische …
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Anhaltende affektive Störung (F34.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnet (F34.1 nach ICD‑10) beschreibt eine länger anhaltende depressive oder gemischte affektive Symptomatik ohne die Kriterien einer spezifischen Major Depression oder bipolaren Störung zu …
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Phobische Störung, nicht näher bezeichnet (F40.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Phobische Störungen, nicht näher bezeichnet, gehören zu den Angststörungen und zeichnen sich durch anhaltende, übersteigerte Angst vor spezifischen Situationen oder Objekten aus, die in der Realität keine erhebliche Gefahr darstellen. Die …
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Spezifische Angststörungen (ICD‑10 F41.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Spezifische Angststörungen, die nicht unter den klassischen Kategorien der Panik‑ oder Sozialphobie subsumiert werden, umfassen unter anderem Agoraphobie, generalisierte Angststörung mit vorwiegend somatischer Ausprägung und spezifische …
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Zwangsgedanken und -handlungen (ICD‑10 F42.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zwangsgedanken und -handlungen (Obsessive‑Compulsive Disorder, OCD) stellen ein häufiges psychiatrisches Störungsbild dar, das durch das Auftreten von persistierenden, unerwünschten Gedanken (Obsessionen) sowie wiederholter, ritualisierter …
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Zwangsstörung (F42.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zwangsstörungen (Obsessive-Compulsive Disorder, OCD) sind durch das Vorhandensein von Obsessionen und/oder Kompulsionen gekennzeichnet, die als unkontrollierbare, wiederkehrende Gedanken bzw. Handlungsimpulse erlebt werden. …
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Transitorische dissoziative Störungen (F44.82) im Kindes‑ und Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Transitorische dissoziative Störungen (auch als Konversionsstörungen bezeichnet) manifestieren sich in Kindheit und Jugend durch plötzlich auftretende neurologisch‑ähnliche Symptome, die nicht durch organische Befunde erklärt werden …
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Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.40) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (auch als chronische somatisierungsbezogene Schmerzstörung bezeichnet) ist gekennzeichnet durch langanhaltende, nicht vollständig erklärbare Schmerzen, die in engem Zusammenhang mit psychischen …
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Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD‑10 F62.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Andauernde Persönlichkeitsänderungen nach extremen Belastungsereignissen werden als anhaltende, tiefgreifende Veränderungen der Selbstwahrnehmung, des Sozialverhaltens und der emotionalen Reaktionsmuster beschrieben. Die Literatur aus den …
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Abnorme Gewohnheit (F63.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle, nicht näher bezeichnet (ICD‑10 F63.8), umfassen ein heterogenes Spektrum von Verhaltensmustern, die durch wiederholte, oft automatisierte Handlungen gekennzeichnet sind, obwohl keine …
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Pädophilie (ICD‑10 F65.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Pädophilie wird als primäre sexuelle Präferenz definiert, bei der das erotisch-erregende Interesse ausschließlich oder überwiegend auf präpubertäre Kinder gerichtet ist. Die Prävalenz in der Allgemeinbevölkerung ist schwer zu …
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Umschriebene Entwicklungsstörung der Fein- und Graphomotorik (F82.1) Diagnostik & Therapie‑Standard
Umschriebene Entwicklungsstörung der Fein- und Graphomotorik, häufig als Developmental Coordination Disorder (DCD) bezeichnet, ist eine neuroentwickulative Störung, die sich durch signifikante Beeinträchtigungen in der Planung und …
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Umschriebene Entwicklungsstörung der Mundmotorik (F82.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Umschriebene Entwicklungsstörung der Mundmotorik (UEDM) bezeichnet eine nicht‑progressive, seit dem frühen Kindesalter bestehende Einschränkung der orofazialen Muskulatur, die zu einer Beeinträchtigung von Artikulation, Kaubewegungen und …
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Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen (F82.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen, nicht näher bezeichnet (englisch: Developmental Coordination Disorder, DCD) ist eine neurobehindernde Störung, die durch signifikante Defizite in der Koordination von Bewegungen …
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Störung des Sozialverhaltens (F91.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Störungen des Sozialverhaltens umfassen ein breites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten, die das zwischenmenschliche Miteinander beeinträchtigen und häufig mit erheblichen psychosozialen Belastungen verbunden sind. Epidemiologische …
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Chronische motorische und vokale Ticstörung (ICD‑10 F95.1) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Chronische motorische oder vokale Ticstörung (CMVT) ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die durch das wiederholte Auftreten von einfachen oder komplexen motorischen sowie vokalen Tics gekennzeichnet ist und länger als ein Jahr …
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Sonstige bakterielle Meningitis (ICD‑10 G00.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige bakterielle Meningitis bezeichnet die Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute, verursacht durch nicht‑meningokokken‑ oder pneumokokkenbedingte Erreger. Die Inzidenz ist im Vergleich zu den klassischen Erregern (Neisseria …
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Intraspinaler Abszess und Granulom Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (G06.1)
Ein intraspinaler Abszess bezeichnet eine eitrige Entzündung innerhalb des Spinalkanals, die häufig sekundär zu einer benachbarten Infektion der Wirbelsäule oder des paravertebralen Gewebes entsteht. Das intraspinale Granulom ist eine …
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Extraduraler und subduraler Abszess (G06.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein extraduraler (epidurale) und ein subduraler Abszess des Rückenmarks stellen schwere, potenziell lebensbedrohliche Infektionen dar, die eine rasche Diagnostik und Therapie erfordern. Während der epidurale Abszess gut charakterisiert …
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