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Seite 44 für „Unterwuchs“
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Schulmedizin
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Insertio velamentosa Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Insertio velamentosa bezeichnet das abnorme Einsetzen der Nabelschnur in die extra‑amniotische Membran, sodass die Gefäße vor dem Eintritt in die Fruchtblase liegen. Historisch wurde dieses Phänomen bereits im 19. Jahrhundert beschrieben …
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Unnütze Wehen (O47) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Unnütze Wehen (auch als Pseudo‑uterine Contractions bezeichnet) stellen ein klinisches Phänomen dar, bei dem uterine Kontraktionen ohne den physiologischen Kontext einer bevorstehenden oder bereits eingetretenen Geburt auftreten. Die …
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Geburtskomplikationen (O60) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Geburtskomplikationen umfassen ein breites Spektrum von maternalen und neonatalen Ereignissen, die während der Geburt auftreten und zu akuten oder chronischen Morbiditäten führen können. Zu den schwerwiegendsten Komplikationen zählen …
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Frühgeburt (O60.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Frühgeburt wird definiert als die Entbindung eines Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa zehn Prozent aller Geburten, wobei regionale Unterschiede bestehen. Frühgeborene tragen ein …
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Uterusatonie (O62.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Uterusatonie bezeichnet das Versagen des Uterus, nach der Geburt oder einer gynäkologischen Intervention adäquat zu kontrahieren, sodass ein pathologischer Blutverlust entsteht. Sie ist die häufigste Ursache für postpartale Hämorrhagien …
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Beckenendlage (O64.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Beckenendlage beschreibt die Lage des Fötus, bei der das Gesäß oder die Füße zuerst den Geburtskanal erreichen. Sie tritt bei etwa 3–4 % aller Schwangerschaften auf und ist damit eine relevante obstetrische Situation, weil sie mit …
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Stirnlage (O64.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Stirnlage bezeichnet die Position des Fötus im Mutterleib, bei der das Gesicht nach unten und die Stirn zur Geburtskanalöffnung gerichtet ist. Sie zählt zu den seltenen Präsentationen und tritt häufiger bei vorzeitigen Wehen oder …
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Einstellungsanomalie (O64.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die Einstellungsanomalie bezeichnet eine Fehlstellung des fetalen Kopfes, bei der die Hinterhauptslage nicht optimal ausgerichtet ist, sodass eine ventrale oder dorsale Rotation erforderlich wird. Sie tritt vorwiegend in der späten zweiten …
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Dystokie (ICD‑10 O66) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Dystokie bezeichnet das Unvermögen einer weiblichen Säugetier‑ bzw. Reptilienart, ein gesundes Nachkommen zur Geburt zu bringen, obwohl die physiologischen Voraussetzungen für eine normale Entbindung vorliegen. In der nutz- und …
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Schulterdystokie (ICD‑10 O66.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Shoulder‑Dystokie ist ein seltenes obstetrisches Notfallphänomen, bei dem nach der Entbindung des Kopfes die Schulternadel im Geburtskanal stecken bleibt und eine weitere Passage verhindert. Die Inzidenz liegt in den geprüften Quellen im …
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Nabelschnurvorfall (O69.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nabelschnurvorfall (Umbilical Cord Prolapse) ist ein obstetrisches Notfallszenario, bei dem die Nabelschnur vorzeitig durch den Geburtskanal austritt und dabei das Kind potenziell von einer Kompression betroffen wird. Die Inzidenz …
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Dammriss (ICD‑10 O70) Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Dammriss bezeichnet eine Verletzung des perianalen Gewebes, die typischerweise während der vaginalen Geburt entsteht. Die Inzidenz liegt in den meisten europäischen Geburtenkohorten zwischen 5 % und 15 %, wobei das Risiko mit …
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Uterusruptur (ICD‑10 O71.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Uterusruptur ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das durch einen kompletten Riss der myometrialen Schicht des Uters während der Schwangerschaft oder im Rahmen einer geburtshilflichen Intervention entsteht. …
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Uterusruptur (ICD‑10 O71.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Uterusruptur ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das durch einen kompletten Riss der uterinen Muskulatur und serösen Schicht gekennzeichnet ist. Sie tritt überwiegend im Rahmen einer Schwangerschaft auf, kann …
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Beckenendlage (O83.0) Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie-Standard
Die Beckenendlage, auch als Steißlage bezeichnet, ist eine seltene Geburtsposition, bei der das fetale Gesäß zuerst den Geburtskanal passiert. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen eine Prävalenz von etwa 3–4 % aller …
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Luftembolie in der Gynäkologie Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Luftembolie ist das Eindringen von gasförmigen Blasen in den Blutkreislauf, was zu einer mechanischen Obstruktion des Gefäßlumens und sekundären pathophysiologischen Effekten führt. Sie tritt sowohl iatrogen – etwa bei …
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Kindbettfieber (O90) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Kindbettfieber, historisch auch als Puerperal‑Sepsis bezeichnet, ist eine akute Infektion des Mutterleibs und der umgebenden Gewebe im Wochenbett. Die epidemiologische Bedeutung hat seit Einführung antiseptischer Maßnahmen stark …
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Agalaktie (O92.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Agalaktie bezeichnet das vollständige Fehlen von Milchsekretion trotz hormoneller und physiologischer Voraussetzungen für die Laktation. In der Veterinärmedizin, insbesondere bei Schweinen, wird Agalaktie häufig im Kontext des …
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Hypogalaktie (O92.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypogalaktie bezeichnet eine unzureichende Milchproduktion der Brustdrüse trotz physiologischer Stillanregung. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da sie häufig erst nach Abbruch des Stillens erkannt wird; Schätzungen liegen im …
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Agalaktie (ICD‑10 O92.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Agalaktie bezeichnet das vollständige Fehlen von Milchsekretion trotz voll ausgebildeter Brustdrüsen nach der Geburt. In der Humanmedizin ist sie selten und wird häufig im Kontext des Mastitis‑Metritis‑Agalactia‑Syndroms (MMA) bei …
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Plazentainsuffizienz Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Placentalinsuffizienz bezeichnet eine chronische Störung der Plazentafunktion, bei der die fetale Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen unzureichend ist. Historisch wurde das Phänomen bereits in den 1970er‑Jahren pathologisch …
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Nabelschnurvorfall (P02.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nabelschnurvorfall (Umbilical Cord Prolapse) ist ein obstetrisches Notfallszenario, bei dem die Nabelschnur vorzeitig durch den Gebärmutterhals in die Vagina oder sogar nach außen tritt und somit das fetale Blutvolumen gefährdet. Die …
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Intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) bezeichnet eine pathologische Reduktion des fetalen Wachstums im Vergleich zu den altersentsprechenden Referenzwerten. Epidemiologisch tritt IUGR in etwa 5–10 % aller Schwangerschaften auf und ist …
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Subduralhämatom im Kindesalter Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Subduralhämatom (SDH) ist eine Blutansammlung zwischen Dura mater und Arachnoidea, die meist durch Riss von bridging veins entsteht. Es tritt besonders häufig bei älteren Patienten auf, wobei sowohl akute als auch chronische Formen …
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Intrazerebrale Blutung im Kindesalter Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 P10.1)
Intrazerebrale Blutungen (IZB) sind akute, nicht traumatische Blutungen im Parenchym des Gehirns, die häufig durch hypertensive Gefäßveränderungen oder zerebrovaskuläre Malformationen entstehen. Sie stellen einen bedeutenden Anteil der …
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Subarachnoidalblutung im Kindesalter Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 P10.3)
Die aneurysmatische Subarachnoidalblutung (aSAB) ist eine akute, lebensbedrohliche Blutung in den Subarachnoidalraum, die meist durch das Platzen eines zerebralen Aneurysmas entsteht. Sie macht etwa 5 % aller Schlaganfälle aus und betrifft …
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Lungenblutsturz (P26) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für die Pädiatrie
Der Lungenblutsturz (pulmonaler Hämorrhagie) bezeichnet ein plötzliches Auftreten von Blutungen in der Alveolar‑ und/oder interstitiellen Lunge, die zu einer akuten respiratorischen Insuffizienz führen können. Er tritt primär bei …
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Bronchopulmonale Dysplasie (P27.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Bronchopulmonale Dysplasie (BPD) bezeichnet eine chronische Lungenerkrankung, die primär bei Frühgeborenen nach prolongierter respiratorischer Unterstützung entsteht. Die Inzidenz korreliert stark mit dem Gestationsalter unter 28 Wochen …
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Frühgeborenenapnoe (ICD‑10 P28) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Frühgeborenenapnoe (Apnea of Prematurity, AOP) bezeichnet das wiederholte Aussetzen der Atembewegungen bei Neugeborenen vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, die nicht durch zentrale neurologische Störungen erklärt werden kann. …
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Gonoblennorrhoe bei Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Gonoblennorrhoe bezeichnet eine chronisch‑entzündliche Erkrankung der Genital- und Analschleimhaut, die durch Infektion mit Neisseria gonorrhoeae ausgelöst wird. Historisch wurde der Begriff vor allem im Kontext neonatologischer …
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