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Schulmedizin
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Komplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarks (S24.11) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine komplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarks (high‑thoracic spinal cord injury, hTSCI) bezeichnet einen vollständigen Funktionsverlust aller sensorischen und motorischen Bahnen unterhalb der Läsionsebene. Die Inzidenz …
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Thoraxnervinjurie (ICD‑10 S24.6) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung eines nicht näher bezeichneten thorakalen Nerven ist ein selten beschriebenes klinisches Phänomen, das in der Literatur kaum systematisch untersucht wurde. Die vorhandene Evidenz beschränkt sich auf Einzelfälle und …
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Verletzung des Truncus brachiocephalicus und der Arteria subclavia (ICD‑10 S25.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen des Truncus brachiocephalicus bzw. der Arteria subclavia entstehen häufig iatrogen, insbesondere im Kontext zentralvenöser Katheterisierung oder endovaskulärer Thoraxinterventionen. Die Inzidenz ist relativ gering, jedoch kann …
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Verletzung von Pulmonalgefäßen (ICD‑10 S25.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Pulmonalgefäße umfassen traumatische und iatrogene Läsionen von Arterien, Venen und Kapillaren im Lungenparenchym. Sie treten sowohl bei thorakalen Traumen als auch im Rahmen chirurgischer Eingriffe, insbesondere bei …
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Verletzung epiduraler Blutgefäße im Thorax (S25.80) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der epiduralen Blutgefäße im Thoraxbereich stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis dar. Sie können durch traumatische Penetration, iatrogenen Eingriff oder sekundäre Pathomechanismen bei thorakalen …
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Verletzung subduraler Thoraxgefäße (ICD‑10 S25.81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen subduraler Blutgefäße im Thoraxbereich beziehen sich auf traumatische Läsionen der Gefäßstrukturen, die das parietale und viszerale Pleura‑Kompartiment von der mediastinalen Subduralfläche trennen. Obwohl subdurale Hämatome …
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Verletzung sonstiger Thoraxgefäße (ICD‑10 S25.88) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Blutgefäße des Thorax umfassen traumatische Läsionen der subclavialen, axillären und anderen thorakalen Arterien sowie Venen außerhalb der großen Gefäßstrukturen wie Aorta und Pulmonalarterie. Epidemiologisch treten …
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Verletzung von Thoraxgefäßen (ICD‑10 S25.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Verletzungen von Thoraxgefäßen umfassen ein breites Spektrum von Verletzungsmechanismen, darunter penetrierende und stumpfe Traumata sowie iatrogene Schädigungen während thorakaler Eingriffe. Die Inzidenz ist im Kontext thorakaler …
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Rissverletzung des Herzens ohne Öffnung der Herzhöhle (ICD‑10 S26.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Rissverletzung des Herzens ohne Öffnung der Herzhöhle (intrakardiale Ruptur) ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das vor allem bei penetranten Thoraxtraumen wie Stich- oder Schusswunden vorkommt. Die …
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Lungenprellung und -hämatom (ICD‑10 S27.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Prellung (Kontusion) und ein Hämatom der Lunge entstehen durch eine stumpfe thorakale Krafteinwirkung, die das pulmonale Parenchym verletzt ohne dass ein Penetrationsschaden vorliegt. Epidemiologisch treten diese Verletzungen häufig …
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Prellung der Bauchdecke (ICD‑10 S30.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Prellung der Bauchdecke ist ein lokales Kontusionsereignis des subkutanen Gewebes und der Muskulatur infolge einer stumpfen Krafteinwirkung. Epidemiologisch wird sie häufig im Kontext von Stürzen, sportlichen Aktivitäten oder …
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Prellung der äußeren Genitalorgane (S30.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Eine Prellung der äußeren Genitalorgane ist ein lokales Weichteilverletzungsereignis, das durch direkte stumpfe Krafteinwirkung entsteht. Epidemiologisch wird die Prävalenz in der Literatur kaum quantifiziert; sie tritt jedoch im Kontext …
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Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (S30.84)
Ein oberflächlicher Fremdkörper, häufig ein Holz- oder Pflanzen‑Splitter, kann in der Haut lokalisiert sein und zu Schmerzen, Entzündungen sowie sekundären Komplikationen führen. Die Inzidenz ist schwer zu quantifizieren, da viele Fälle …
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Prellung (S30.85) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine Prellung (Contusio) ist eine Verletzung des Weichgewebes infolge eines stumpfen Aufpralls ohne offene Wunde. Sie entsteht durch mechanische Kraftübertragung, die zu Blutungen und Ödemen im subkutanen Gewebe führt. Epidemiologisch …
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Subkutanes (geschlossenes) Décollement Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das subkutane (geschlossene) Décollement bezeichnet die Ablösung der Haut- und Unterhautgewebe von den darunterliegenden Strukturen ohne offene Wunde. Es tritt häufig nach abdominalen Eingriffen auf, insbesondere nach komplexen …
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Oberflächliche Verletzung von Abdomen, Lumbosakralregion und Becken (ICD‑10 S30.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Oberflächliche Verletzungen des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens umfassen Kontusionen, Abschürfungen und leichte Hämatome der Haut und subkutanen Gewebe ohne tiefere Organbeteiligung. Sie entstehen häufig bei stumpfen …
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Offene abdominale Wunde (S31.80) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Offene Wunden sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Abdomens (ICD‑10 T81.4) umfassen traumatische oder iatromechanische Defekte der Bauchdecke, bei denen die Haut‑ und Schleimhautbarriere vollständig durchbrochen ist, ohne dass …
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Traumatische lumbale Bandscheibenruptur (ICD‑10 S33.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die traumatische Ruptur einer lumbalen Bandscheibe bezeichnet das akute Durchrutschen des Nucleus pulposus durch einen Riss im Anulus fibrosus infolge eines plötzlich einwirkenden Traumas. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei jüngeren …
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Verstauchung/Zerrung der Lendenwirbelsäule und des Beckens (ICD‑10 S33.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verstauchungen und Zerrungen sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie des Beckens gehören zu den häufigen muskuloskelettalen Verletzungen im ambulanten und stationären Setting. Sie entstehen …
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Verletzung von Truncus coeliacus und A. mesenterica Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen des Truncus coeliacus und der Arteria mesenterica gehören zu den seltenen, jedoch potenziell lebensbedrohlichen intraabdominellen Gefäßverletzungen nach stumpfem Bauchtrauma. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Verletzung der V. portae und V. lienalis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (S35.3)
Verletzungen der Vena portae und der Vena lienalis gehören zu seltenen, aber potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen nach abdominalem Trauma oder iatrogenen Eingriffen. Die Inzidenz liegt im Bereich von wenigen Prozent der schweren …
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Verletzung von Nierengefäßen (ICD‑10 S35.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Nierengefäße entstehen meist im Kontext eines stumpfen Bauchtraumas, wobei die Niere aufgrund ihrer retroperitonealen Lage und ihres relativ festen Gefäßsystems besonders anfällig für Rupturen oder Intimationsschäden ist. …
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Verletzung sonstiger Blutgefäße im Abdomen, Lumbosakralbereich und Becken (ICD‑10 S35.88) Diagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Blutgefäße im Bereich des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens umfassen Läsionen von Arterien und Venen, die nicht zu den großen Gefäßstrukturen wie Aorta oder Iliakalarterien zählen. Epidemiologisch sind …
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Rissverletzung der Milz (Parenchymbeteiligung) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Rissverletzung der Milz mit Beteiligung des Parenchyms umfasst sowohl traumatische als auch atraumatische Rupturen, bei denen das splenische Gewebe durch einen Riss im parenchymalen Anteil beschädigt wird. Die Inzidenz ist relativ …
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Prellung und Hämatom der Leber (ICD‑10 S36.11) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Prellung (Kontusion) der Leber entsteht durch ein stumpfes Trauma, das zu einer lokalen Gewebeschädigung und Blutungen im Parenchym führt. Das daraus resultierende Hämatom kann subkapsulär oder intrahepatisch sein. Epidemiologisch …
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Rissverletzung der Leber (ICD‑10 S36.12) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Rissverletzung der Leber, nicht näher bezeichnet, umfasst sowohl traumatische als auch spontane Leberrupturen, die zu intra‑abdominellen Blutungen führen können. Sie tritt selten auf, ist jedoch klinisch relevant wegen des hohen …
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Mittelschwere Leberrissverletzung (ICD‑10 S36.14) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Mittelschwere Rissverletzungen der Leber (häufig klassifiziert als AAST‑Grad II–III) stellen ein relevantes Trauma‑Szenario dar, das sowohl durch stumpfes als auch penetrierendes Trauma entstehen kann. Die Inzidenz ist im Rahmen von …
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Duodenum Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 S36.41)
Das Duodenum, der erste Abschnitt des Dünndarms, erstreckt sich von der Pylorusöffnung bis zum Ligamentum Treitz und ist in vier anatomische Abschnitte (D1–D4) gegliedert. Es spielt eine zentrale Rolle bei der mechanischen Zerkleinerung …
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Prellung und Hämatom der Niere (ICD‑10 S37.01) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Prellungen und Hämatome der Niere entstehen durch stumpfe Gewalteinwirkung, die zu einer Kontusion des Nierenparenchymas mit Blutungs‑ bzw. Hämatombildung führt. In den geprüften Quellen wird dieses Krankheitsbild nicht spezifisch …
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Komplette Ruptur des Nierenparenchyms (ICD‑10 S37.03) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine komplette Ruptur des Nierenparenchyms bezeichnet das vollständige Durchbrechen der kortikalen und medullären Schichten bis zur Perirenalfläche, häufig begleitet von massiver retroperitonealer Blutung. Die Inzidenz ist sehr gering; die …
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