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Schulmedizin
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Komplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarks (S24.11) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine komplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarks (high‑thoracic spinal cord injury, hTSCI) bezeichnet einen vollständigen Funktionsverlust aller sensorischen und motorischen Bahnen unterhalb der Läsionsebene. Die Inzidenz …
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Thorakale sympathische Nervenverletzung (S24.4) Diagnostik‑Algorithmus und Therapie‑Standard
Verletzungen der thorakalen sympathischen Nerven entstehen vorwiegend iatrogen während thorakaler Eingriffe, insbesondere bei resektiven oder rekonstruktiven Verfahren am Mediastinum. Die Inzidenz ist gering, jedoch können die Folgen – von …
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Verletzung sonstiger Thoraxgefäße (ICD‑10 S25.88) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger Blutgefäße des Thorax umfassen traumatische Läsionen der subclavialen, axillären und anderen thorakalen Arterien sowie Venen außerhalb der großen Gefäßstrukturen wie Aorta und Pulmonalarterie. Epidemiologisch treten …
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Lungenprellung und -hämatom (ICD‑10 S27.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Prellung (Kontusion) und ein Hämatom der Lunge entstehen durch eine stumpfe thorakale Krafteinwirkung, die das pulmonale Parenchym verletzt ohne dass ein Penetrationsschaden vorliegt. Epidemiologisch treten diese Verletzungen häufig …
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Offene Wunde an sonstigen äußeren Genitalorganen (ICD‑10 S31.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Offene Wunden an sonstigen und nicht näher bezeichneten äußeren Genitalorganen umfassen Verletzungen, die primär durch mechanische Traumata wie Bissverletzungen entstehen können. Die Inzidenz ist insgesamt gering, jedoch treten solche …
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Ischialfraktur (S32.81) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Os ischium ist ein Teil des Beckens, das zusammen mit dem Os iliacum und dem Os pubis den Hüftbeinknochen (Os coxae) bildet. Es trägt wesentlich zur Stabilität des Sacroiliakalgelenks und dient als Ansatzpunkt für mehrere wichtige …
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Lendenwirbelsäule und Kreuzbein Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (S32.82)
Die Lendenwirbelsäule (LV) und das Kreuzbein (Sacrum) bilden gemeinsam den zentralen Teil des axialen Skeletts, der sowohl mechanische Stabilität als auch Schutz neuro‑vertebraler Strukturen gewährleistet. Pathologien in diesem Segment …
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Traumatische lumbale Bandscheibenruptur (ICD‑10 S33.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die traumatische Ruptur einer lumbalen Bandscheibe bezeichnet das akute Durchrutschen des Nucleus pulposus durch einen Riss im Anulus fibrosus infolge eines plötzlich einwirkenden Traumas. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei jüngeren …
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L3/L4-Verletzung (S33.13) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
L3/L4 bezeichnet die Intervertebral‑Diskus‑ und Facettengelenksregion zwischen dem dritten und vierten Lendenwirbel. Pathologien in diesem Segment – insbesondere Bandscheibenvorfälle, Degeneration oder Instabilität – gehören zu den …
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Luxation des Iliosakral- und Sakro‑Kokzygeal‑Gelenks Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 S33.2)
Die Luxation des Iliosakral‑ und des Sakro‑Kokzygeal‑Gelenkes ist ein seltenes, aber potenziell schwerwiegendes Trauma der Beckengürtelregion. Sie tritt meist im Kontext komplexer Beckenringverletzungen auf, insbesondere bei …
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Iliosakralgelenk‑Verstauchung und -Zerrung (ICD‑10 S33.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Verstauchung oder Zerrung des Iliosakralgelenkes (ISG) bezeichnet eine traumatische Dehnung bzw. Verletzung der ligamentären Strukturen, die das Sakrum mit dem Ilium verbinden. Epidemiologisch wird ISG‑Schmerz bei 10–30 % aller …
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Verletzung sympathischer Nerven im Lenden‑/Kreuzbein‑ und Beckenbereich (ICD‑10 S34.5)
Verletzungen sympathischer Nerven in der Lendenwirbel‑, Kreuzbein‑ und Beckenregion betreffen die sympathische Faszie bzw. das plexus lumbarum. Sie können im Rahmen traumatischer Ereignisse (z. B. Frakturen, durotomiebedingte …
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Verletzung von Truncus coeliacus und A. mesenterica Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen des Truncus coeliacus und der Arteria mesenterica gehören zu den seltenen, jedoch potenziell lebensbedrohlichen intraabdominellen Gefäßverletzungen nach stumpfem Bauchtrauma. Die Inzidenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Kapselriss der Milz (S36.02) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Ein Kapselriss der Milz ohne größeren Einriss des Parenchyms bezeichnet eine Verletzung der splenischen Kapsel, bei der das darunterliegende Splenengewebe weitgehend intakt bleibt. Solche Läsionen sind selten und werden häufig im Kontext …
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Colon transversum Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Der Colon transversum ist der mittlere Abschnitt des Dickdarms und erstreckt sich von der rechten zur linken Kolonflexur. Er stellt etwa ein Drittel der Gesamtlänge des Kolons dar und liegt anatomisch in unmittelbarer Nähe zu wichtigen …
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Sonstige und multiple Teile des Dickdarms Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (S36.59)
Der Begriff „Sonstige und mehrere Teile des Dickdarms“ fasst pathologische Befunde zusammen, die nicht eindeutig einer einzelnen anatomischen Subregion zugeordnet werden können oder gleichzeitig mehrere Segmente betreffen. Epidemiologisch …
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Mesenterium‑Verletzungen (ICD‑10 S36.82) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Mesenterium ist ein peritonealer Befundungsapparat, der die Dünn- und Teile des Dickdarms mit einer dichten Gefäß‑, Nerven‑ und Lymphatik versorgt und gleichzeitig mechanisch als Aufhängung dient. Anatomisch lässt es sich in das kleine …
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Prellung der Harnblase (ICD‑10 S37.21) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Prellung der Harnblase entsteht durch ein plötzliches, lokales Trauma, das zu einer mechanischen Deformation des Blasenwalls führt. Sie ist selten und wird häufig im Kontext von Sportverletzungen oder Verkehrsunfällen beschrieben. …
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Pars spongiosa Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 S37.32)
Die Pars spongiosa bezeichnet das schwammartige, trabekuläre Knochengewebe, das vorwiegend im inneren Teil langer Röhrenknochen und in den Epiphysen vorkommt. Sie ist wesentlich für die mechanische Belastbarkeit des Knochens und spielt …
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Verletzung der Tuba uterina (ICD‑10 S37.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung der Tuba uterina (Tubenruptur, -perforation oder -läsion) ist ein seltenes Ereignis, das meist im Kontext von gynäkologischen Eingriffen, traumatischen Belastungen oder akuten Entzündungsprozessen auftritt. Epidemiologische …
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Bläschendrüse (Vesicula seminalis) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Vesicula seminalis (Bläschendrüse) ist ein exokrines Drüsengewebe des männlichen Fortpflanzungssystems, das sekretorische Produkte in das Ejakulat abgibt. In der Literatur wird die Drüse vorwiegend aus anatomischer und physiologischer …
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Subkutanes (geschlossenes) Décollement Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Subkutanes (geschlossenes) Décollement bezeichnet das Abschieben der subkutanen Gewebeschichten vom darunterliegenden Faszien‑ bzw. Muskelgewebe, ohne dass ein offener Wunddefekt entsteht. Es tritt vorwiegend im Rahmen von abdominalen …
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Fraktur des Oberarmknochens (S42.00) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRI) der Brust hat sich als ergänzendes Bildgebungsverfahren zur konventionellen Mammografie und Sonografie etabliert, insbesondere bei dichten Brüsten und zur präoperativen Planung. …
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Mittleres Drittel des Humerus Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (S42.02)
Das mittlere Drittel der falx cerebri ist ein häufiger Ort für Parasagittale Meningeome, die klinisch als „middle‑third falcine meningiomas“ bezeichnet werden. Diese Tumoren machen einen relevanten Teil der intrakraniellen Meningeome aus …
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Fraktur des Oberarms (S42.40) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRI) der Brust hat in den letzten Jahren an diagnostischer Bedeutung gewonnen, weil sie funktionelle und morphologische Bildinformationen kombiniert. Parallel dazu wird die …
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Epicondylus medialis (S42.43) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Epicondylus medialis bezeichnet die mediale Epikondylarregion des Humerus, an der primär das gemeinsame Sehnenansatzes der Handgelenksflexoren und Pronatoren liegt. Die mediale Epicondylitis, umgangssprachlich „Golfer’s Elbow“, ist …
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Epicondylitis lateral und medial Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (S42.44)
Der Begriff Epicondylus bzw. Epicondyli umfasst die knöchernen Vorsprünge am distalen Oberarm, an denen Sehnen und Bänder des Unterarms ansetzen. Pathologische Veränderungen dieser Strukturen äußern sich häufig als Epicondylitis …
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Luxation des Schultergelenks (Glenohumeralgelenk) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Luxation des Glenohumeralgelenks ist die häufigste Gelenkluxation im Erwachsenenalter und stellt ein bedeutendes orthopädisches Problem dar. Sie tritt vorwiegend nach traumatischer Belastung auf, kann jedoch auch asymmetrisch bilateral …
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Luxation sonstiger Teile der Schulter (ICD‑10 S43.08) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Luxationen sonstiger Teile der Schulter umfassen Verletzungen des Glenoid‑Labrum‑Komplexes, der Gelenkkapsel, der Rotatorenmanschette sowie von knöchernen Strukturen wie Tuberkeln und Processus coracoideus, die nicht unter die klassischen …
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Verstauchung und Zerrung des Akromioklavikulargelenks Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard (ICD‑10 S43.5)
Die Verstauchung und Zerrung des Akromioklavikulargelenkes (AC‑Gelenk) stellt eine relativ seltene Verletzung des Schultergürtels dar, die meist durch direkte Kontaktsituationen oder plötzlich auftretende Zugkräfte entsteht. …
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