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Schulmedizin
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Warfarin-Embryopathie (Q86.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Warfarin‑Embryopathie bezeichnet ein spezifisches Fehlbildungsbild, das nach mütterlicher Einnahme von Cumarinen (insbesondere Warfarin) in der frühen Schwangerschaft auftritt. Die Pathogenese beruht auf einer Hemmung der …
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Asplenie bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Asplenie bezeichnet das Fehlen oder die Funktionsunfähigkeit der Milz, entweder angeboren (kongenital) oder erworben. Die Prävalenz ist gering; isolierte kongenitale Asplenie wird häufig im Kontext von ribosomalen Störungen beschrieben. …
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Trisomie (ICD‑10 Q97) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard für Fachpersonal
Trisomien sind chromosomale Anomalien, bei denen ein zusätzliches Chromosom eines bestimmten Paares vorhanden ist. Die häufigsten lebensfähigen Trisomien beim Menschen betreffen die Geschlechtschromosomen (z. B. 47,XXX) sowie die Autosomen …
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Dyslexie (ICD‑10 R48.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Dyslexie ist eine neurobiologisch begründete Entwicklungsstörung, die primär das Erlernen von Lesen und Rechtschreiben beeinträchtigt. Die Prävalenz liegt in westlichen Populationen bei etwa 5–10 % der Schulkindheit, wobei ein …
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Kreislaufkollaps (R57.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Kreislaufkollaps bezeichnet das akute Versagen des hämodynamischen Systems mit kritischer Unterversorgung von Geweben und Organen. Epidemiologisch ist er selten, tritt jedoch in Notfallsituationen wie schweren Vergiftungen oder …
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Hyperviskositätssyndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 R70.1)
Das Hyperviskositätssyndrom beschreibt eine pathologische Erhöhung der Blutviskosität, meist bedingt durch schwere hämatologische Erkrankungen wie das multiple Myelom. Die erhöhte Viskosität führt zu einer gestörten Mikrozirkulation und …
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Transaminasenanstieg (R74.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ein Transaminasenanstieg bezeichnet die Erhöhung der Serumkonzentrationen von Alanin‑Aminotransferase (ALT) und Aspartat‑Aminotransferase (AST). Diese Enzyme werden vorwiegend in Hepatozyten, aber auch in Muskel- und Herzgewebe gebildet. …
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Schädelbasisbruch (S02.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Schädelbasisbruch bezeichnet eine Fraktur der knöchernen Strukturen, die die innere und äußere Schädelhöhle voneinander trennen. Die Inzidenz liegt vor allem bei schweren polytraumatischen Verletzungen mit hoher kinetischer Energie, …
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Jefferson‑Fraktur (Atlas‑Fraktur) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Jefferson‑Fraktur bezeichnet eine Fraktur des Atlas (C1) mit typischer Doppelbruchlinie durch die lateralen Massen und das Hinterhauptbein, häufig infolge axialer Traumata wie Stürzen aus großer Höhe oder Verkehrsunfällen. Sie ist …
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Traumatische Aortenruptur (S35.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die traumatische Aortenruptur ist ein seltenes, aber hochgradig lebensbedrohliches Ereignis, das vorwiegend nach schweren thorakalen Traumata auftritt. Die Inzidenz liegt im Rahmen von 0,1 % bis 2 % aller polytraumatisierten Patienten, …
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Schulterblattbruch (S42.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Scapularbruch (Schulterblattfraktur) ist eine seltene Verletzung, die meist im Kontext schwerer thorakaler Traumata auftritt. Die Inzidenz liegt deutlich unter 1 % aller Frakturen und betrifft überwiegend jüngere bis mittelalte Männer …
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Proximale Humerusfraktur (ICD‑10 S42.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die proximale Humerusfraktur ist eine häufige Verletzung des Schultergelenks, die vor allem bei älteren Menschen nach Sturz aus geringer Höhe auftritt, aber auch bei jüngeren Patienten durch hochenergetische Traumata verursacht werden …
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Pertrochantäre Femurfraktur (S72.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Pertrochantäre Femurfrakturen betreffen den proximalen Femurknochen unmittelbar distal des Trochanters major. Sie gehören zu den häufigsten osteoporotischen Frakturen im höheren Lebensalter und stellen einen bedeutenden Anteil der …
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Außenbandruptur des oberen Sprunggelenks Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 S93.2)
Die Ruptur des oberen Sprunggelenks, insbesondere der vorderen talofibularen Ligament (ATFL), stellt eine häufige Verletzung im Rahmen von Umknickverletzungen dar. Epidemiologisch wird die ATFL‑Ruptur als dominierende Läsion bei lateralen …
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Polytrauma (T07) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Orthopädie
Polytrauma bezeichnet das gleichzeitige Auftreten von Verletzungen mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, die zusammen eine potenziell lebensbedrohliche Situation darstellen. Die Inzidenz ist in Europa besonders bei Verkehrsunfällen …
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Kohlenstoffmonoxidintoxikation (ICD‑10 T58) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein geruchloses, farbloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht und eine hohe Affinität zum Hämoglobin besitzt. Die Bindung von CO an Hämoglobin (Carboxyhämoglobin, CO‑Hb) reduziert die …
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Barotrauma (T70.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im orthopädischen Kontext
Barotrauma bezeichnet Gewebeschäden, die durch übermäßigen Druckgradienten innerhalb der Atemwege entstehen. In der Intensivmedizin tritt es vorwiegend bei Patienten mit mechanischer Beatmung auf, insbesondere wenn hohe inspiratorische …
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Trauma T79 Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Orthopädie
Trauma bezeichnet jede physische Verletzung des Körpers durch äußere Gewalteinwirkung und ist weltweit eine der häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität. In Deutschland entstehen jährlich mehrere hunderttausend schwere Traumata, …
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COVID‑19 (U07.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Innere Medizin
COVID‑19, verursacht durch das neuartige Coronavirus SARS‑CoV‑2, stellt seit 2019 eine globale Pandemie dar. Die epidemiologische Situation ist geprägt von wiederholten Wellen, die durch Virusvarianten und unterschiedliche Impfquoten …
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Blutalkoholkonzentration (ICD‑10 Y90) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Blutalkoholkonzentration (BAK) gibt an, wie viel Gramm Alkohol pro 100 ml Blut vorhanden sind. Sie ist ein zentraler Parameter zur Bewertung akuter Alkoholeinwirkung und spielt eine entscheidende Rolle in der forensischen Medizin, im …
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Obdachlosigkeit (ICD‑10 Z59.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Obdachlosigkeit ist ein sozioökonomisches Phänomen, das in der klinischen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt, da es mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert ist. Epidemiologische Daten aus europäischen Städten zeigen …
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Burn‑out (ICD‑10 Z73.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Burn‑out wird als ein arbeitsbezogenes Syndrom definiert, das durch emotionale Erschöpfung, Depersonalisation bzw. Zynismus und ein verringertes berufliches Leistungsgefühl gekennzeichnet ist. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen eine …
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Vaskulärer Kopfschmerz (ICD‑10 G44.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Vaskuläre Kopfschmerzen umfassen primäre Kopfschmerzformen, deren Pathophysiologie überwiegend auf vaskulären Mechanismen beruht, insbesondere Migräne. Sie gehören zu den häufigsten neurologischen Beschwerden und stellen einen bedeutenden …
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Cytomegalovirus‑Retinitis Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 H30.9)
Cytomegalovirus‑Retinopathie (CMV‑Retinitis) ist eine opportunistische okuläre Infektion, die vor allem immunsupprimierten Patienten, insbesondere Personen mit fortgeschrittener HIV‑Infektion, auftritt. Die Prävalenz ist in Regionen mit …
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Extranodale NK/T‑Zell‑Lymphom, nasaler Typ Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Extranodale NK/T‑Zell‑Lymphome vom Nasentyp stellen eine seltene, aggressiv verlaufende Malignität des lymphatischen Systems dar, die überwiegend im nasopharyngealen Bereich entsteht. Die Inzidenz ist geografisch stark variabel und liegt …
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Petrol Sniffing (T52.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Orthopädie
Petrol sniffing bezeichnet das inhalative Missbrauchen von Benzin (Petroleum) zur Erzeugung eines Rausches. Das Phänomen ist vor allem in abgelegenen indigenen Gemeinschaften, insbesondere in Australien, dokumentiert worden. …
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Very low birth weight infants (P07.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sehr niedriges Geburtsgewicht (VLBW) definiert sich als ein Geburtsgewicht von weniger als 1500 g. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa 1–2 % aller Lebendgeburten, wobei das Risiko für Morbidität und Mortalität stark mit dem Gewicht …
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Brazilian Purpuric Fever Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 A48.4)
Brazilian Purpuric Fever (BPF) ist eine akute, fulminante Infektion, die durch einen virulenten Klon von Haemophilus influenzae biogroup aegyptius ausgelöst wird. Sie tritt überwiegend bei Kindern im frühen Schulalter in Brasilien auf und …
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Akute Epiglottitis Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Acute Epiglottitis ist eine plötzlich auftretende, potenziell lebensbedrohliche Entzündung der Epiglottis, die zu einer schnellen Obstruktion des oberen Atemwegs führen kann. Sie tritt vor allem bei Kindern im Alter von 2 bis 7 Jahren auf, …
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Hyperosmolarer hyperglykämischer Zustand (HHS) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der hyperosmolare hyperglykämische Zustand (HHS) ist eine schwere Stoffwechselentgleisung, die vorwiegend bei Patienten mit Typ‑2-Diabetes auftritt. Er zeichnet sich durch extreme Hyperglykämie, ausgeprägte Osmolalitätserhöhung und …
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