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Seite 50 für „Chronisch“
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Schulmedizin
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Slocumb-Syndrom (E27.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Slocumb‑Syndrom ist ein selten beschriebenes Krankheitsbild, das primär im Kontext von chronischen Beckenschmerzen diskutiert wird. In den vorliegenden Quellen gibt es keine belastbare Evidenz zur Definition, Epidemiologie oder …
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Nebenniereninsuffizienz (ICD‑10 E27.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Nebenniereninsuffizienz (NI) umfasst primäre und sekundäre Formen des adrenalen Versagens, bei denen die adrenale Cortisol‑ und/oder Mineralocorticoidproduktion unzureichend ist. Epidemiologisch wird sie als seltene Erkrankung …
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Eierstockerkrankheit (ICD‑10 E28) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Eierstockerkrankung, medizinisch als primäre Ovarialinsuffizienz (POI) bezeichnet, beschreibt das vorzeitige Versagen der Eierstöcke bei Frauen unter dem 40. Lebensjahr. Epidemiologisch betrifft sie etwa 1 % bis 2 % aller Frauen im …
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Frühpubertät (E30) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Pubertät ist ein komplexer biologischer Übergangsprozess, der durch die Aktivierung der hypothalamisch-hypophysären Gonadenachse gekennzeichnet ist und zu tiefgreifenden hormonellen, körperlichen und psychischen Veränderungen führt. …
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Pubertas tarda (E30.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pubertas tarda bezeichnet das verspätete Auftreten der Pubertätszeichen jenseits des physiologischen Altersrahmens, wobei die Definition je nach Geschlecht variiert (bei Jungen nach 14 Jahren, bei Mädchen nach 13 Jahren). Epidemiologisch …
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Aminosäuretransportdefekte (ICD‑10 E72.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Aminosäuretransportdefekte umfassen eine heterogene Gruppe von erblichen Stoffwechselstörungen, bei denen Mutationen in Genen für spezialisierte Transporter den intra‑ und extrazellulären Aminosäurehaushalt beeinträchtigen. Die Prävalenz …
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Saccharoseintoleranz (ICD‑10 E74.3) Diagnostik‑Algorithmus, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard
Saccharoseintoleranz bezeichnet eine hereditäre Störung der intestinalen Disaccharidase-Aktivität, bei der die Hydrolyse von Saccharose (Haushaltszucker) stark eingeschränkt ist. Die Prävalenz wird in europäischen Populationen als selten …
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Hyperoxalurie (ICD‑10 E74.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperoxalurie bezeichnet eine übermäßige Ausscheidung von Oxalat im Urin, die primär durch genetische Defekte des Glyoxylat‑Stoffwechsels (primäre Hyperoxalurie) oder sekundär durch erhöhte oxalatreiche Nahrungsaufnahme bzw. malabsorptive …
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Porphyria variegata (E80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Porphyria variegata (auch als kutane Porphyrie oder Varietätenporphyrie bezeichnet) ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Störung des Häm‑Biosynthesewegs, die durch eine partielle Enzymdefizienz der Uroporphyrinogen‑Dekarboxylase …
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Calciphylaxie (E83.59) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Calciphylaxie ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild, das durch eine kalkhaltige Mikroangiopathie der Haut und subkutanen Gefäße gekennzeichnet ist. Sie tritt vorwiegend bei Patienten mit chronischer …
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AL-Amyloidose (E85) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
AL‑Amyloidose ist eine heterogene Gruppe von Proteinablagerungserkrankungen, bei denen sich fehlgefaltete Amyloidfibrillen im extrazellulären Raum verschiedener Organe ansammeln. Die Prävalenz wird in den verfügbaren europäischen Daten als …
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Hypervolämie (E87.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hypervolämie bezeichnet ein pathologisches Flüssigkeitsüberschussvolumen im intravasalen Raum, das zu einer erhöhten zentralvenösen Druckbelastung und potenziell zu Organschäden führt. Sie tritt häufig im Kontext von Herzinsuffizienz, …
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Dysproteinämie (ICD‑10 E88.09) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Dysproteinämie bezeichnet das Vorhandensein abnormer Proteine im Serum, die nicht dem üblichen Profil von Albumin und den regulären Globulinklassen entsprechen. Historisch wurde sie zunächst bei rheumatischen Erkrankungen beschrieben, …
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Alkoholintoxikation (ICD‑10 F10.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Alkoholvergiftung bezeichnet die akute toxische Wirkung von Ethanol auf den Organismus nach einer übermäßigen Einnahme, die zu klinisch relevanten Störungen der Vitalfunktionen führt. In Deutschland liegt die Prävalenz schwerer …
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Alkoholhalluzinose (F10.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Alkoholhalluzinose bezeichnet ein akutes psychotisches Syndrom, das im Zusammenhang mit starkem Alkoholkonsum oder Alkoholentzug auftritt. Sie ist durch visuelle und auditorische Halluzinationen gekennzeichnet, häufig begleitet von …
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Cannabiskonsum (ICD‑10 F12.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Cannabiskonsum bezeichnet die inhalative, orale oder sublinguale Aufnahme von Cannabis‑spezifischen Phytocannabinoiden, insbesondere Δ⁹‑Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). In Deutschland steigt der Konsum in den letzten …
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Toxikomanie (F15.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet ein chronisches Muster des missbräuchlichen Konsums von illegalen oder verschreibungspflichtigen Substanzen, das mit körperlicher und psychischer Abhängigkeit einhergeht. Historische Beobachtungen aus den 1960er‑ und …
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Hallucinogen Persisting Perception Disorder (F16.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hallucinogen Persisting Perception Disorder (HPPD) bezeichnet ein persistierendes Phänomen von visuellen Wahrnehmungsstörungen, die nach dem Konsum klassischer Halluzinogene auftreten und über die akute Intoxikationsphase hinaus bestehen …
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Toxikomanie (F18.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Toxikomanie bezeichnet das pathologische Muster des wiederholten Konsums von psychoaktiven Substanzen trotz negativer physischer, psychischer und sozialer Konsequenzen. Historische Studien aus den 1960‑1970er Jahren belegen die Existenz …
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Paranoide Schizophrenie (F20.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Schizophrenie ist eine Subform der Schizophrenie, die durch ausgeprägte Wahnvorstellungen und Halluzinationen gekennzeichnet ist, häufig mit einem dominanten Verfolgungs- oder Beziehungswahn. Die Prävalenz liegt im europäischen …
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Undifferenzierte Schizophrenie (ICD‑10 F20.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Undifferenzierte Schizophrenie bezeichnet die klassische Form der Schizophrenie, bei der keine klaren Subtypen nach klinischer Symptomatik (z. B. paranoide oder katatone Formen) vorliegen. Sie ist eine schwere psychotische Erkrankung mit …
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Postschizophrene Depression (ICD‑10 F20.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Postschizophile Depression bezeichnet eine depressive Episode, die im Anschluss an einen schizophrenen Schub auftritt. Sie ist epidemiologisch relevant, weil ein signifikanter Teil der Patienten mit Schizophrenie im Verlauf ihrer …
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Einfache Schizophrenie (F20.6) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die einfache Schizophrenie ist eine psychotische Störung, die durch das Vorhandensein von Kernsymptomen wie Halluzinationen, Wahnideen und formalen Denkstörungen gekennzeichnet ist, ohne dass zusätzlich ausgeprägte affektive Symptome …
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Schizophrene Reaktion (ICD‑10 F21.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Bezeichnung „schizophrene Reaktion“ wird in der Literatur als akute psychotische Episode verwendet, die im Kontext von Stressoren oder belastenden Lebenssituationen auftritt und klinisch einer Schizophrenie ähnelt, jedoch häufig eine …
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Paranoide Schizophrenie (F22.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Schizophrenie ist eine Subtype der Schizophrenie, gekennzeichnet durch vorherrschende Wahnvorstellungen und Halluzinationen mit paranoidem Inhalt. Die Prävalenz liegt weltweit bei etwa 0,3 % bis 0,5 % der Bevölkerung; in …
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Zykloidale Psychosen (ICD‑10 F23.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zykloide Psychosen stellen ein heterogenes Syndrom innerhalb der Gruppe endogener Psychosen dar, das durch akute, plötzlich auftretende psychotische Episoden gekennzeichnet ist und sich klinisch von klassischen manisch‑depressiven …
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Paranoide Psychose (ICD‑10 F23.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Paranoide Psychosen sind schwere psychotische Störungen, die durch ausgeprägte Wahnvorstellungen und Misstrauen gekennzeichnet sind. Sie treten sowohl im Rahmen primärer Schizophreniespektren als auch sekundär nach pharmakologischen …
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Depressive Episode F32.2 Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine depressive Episode ist ein klinisch bedeutsamer Krankheitszustand, der durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust gekennzeichnet ist und erhebliche Beeinträchtigungen in …
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Depressive Episode F32.3 Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Eine depressive Episode ist gekennzeichnet durch das Auftreten von mindestens zwei Wochen anhaltender Niedergeschlagenheit oder Interessenverlust sowie einer Reihe begleitender affektiver, kognitiver und somatischer Symptome. …
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Endogene Depression (F33.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Endogene Depression bezeichnet eine depressive Störung, deren Auftreten nicht primär durch äußere psychosoziale Stressoren erklärt werden kann, sondern bei der interne neurobiologische Dysregulationen im Vordergrund stehen. Epidemiologisch …
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