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Schulmedizin
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Ösophagusvarizen‑Blutung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (I85.0)
Ösophagusvarizen sind dilatierte, kollaterale Blutgefäße im distalen Ösophagus, die primär als Kompensation einer portalen Hypertension bei Leberzirrhose entstehen. Die Prävalenz variiert je nach Schweregrad der zugrundeliegenden …
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Chronische arzneimittelinduzierte interstitielle Lungenkrankheit (J70.3) Diagnostik & Therapie‑Standard
Chronische arzneimittelinduzierte interstitielle Lungenkrankheiten (DI-ILD) stellen eine heterogene Gruppe pulmonaler Erkrankungen dar, die durch langfristige Exposition gegenüber pharmakologischen Substanzen ausgelöst werden. Die …
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Pyothorax mit ösophagopleuraler Fistel Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (J86.04)
Der Pyothorax mit ösophagopleuraler Fistel ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation, bei der sich ein eitriger Pleuraspalt mit einer pathologischen Verbindung zum Ösophagus verbindet. Die Inzidenz ist in den …
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Retinierte Zähne Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (K01.0)
Retinierte Zähne sind Zähne, deren Durchbruch in die Mundhöhle durch eine mechanische Blockade verhindert wird, ohne dass ein pathologischer Fehlstellungspfad vorliegt. Sie treten am häufigsten im Bereich der zweiten Molaren und den …
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Zysten der Mundregion Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 K09.9)
Zysten der Mundregion umfassen ein heterogenes Spektrum von pathologischen Läsionen, die sich im Weichgewebe oder in den knöchernen Strukturen des Kausystems manifestieren können. Sie treten über alle Altersgruppen hinweg auf, wobei …
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Ösophagusblutung (K22.81) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Ösophagusblutung bezeichnet das Auftreten von Blutungen im Verlauf des Ösophagus, die zu klinisch relevanten Blutverlusten führen können. Historische Beschreibungen zeigen bereits seit den 1950er‑Jahren das Auftreten massiver …
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Umbilikalhernie mit Einklemmung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (K42.0)
Eine Hernia umbilicalis mit Einklemmung, jedoch ohne Anzeichen einer Gangrän, stellt ein akutes chirurgisches Problem dar. Sie tritt überwiegend bei Erwachsenen auf, kann aber auch im Kindesalter vorkommen. Die Inkarzeration führt zu …
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Parastomale Hernie mit Inkarzeration Diagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 K43.3)
Parastomale Hernien mit Einklemmung stellen eine seltene, aber klinisch bedeutsame Komplikation nach abdominalen Eingriffen dar. Sie entstehen durch das Austreten von Darmsegmenten neben einer chirurgischen Naht oder Stoma und können zu …
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Parastomale Hernie ohne Einklemmung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (K43.5)
Parastomale Hernien entstehen durch einen Defekt im abdominalen Wandgewebe neben einer künstlichen Darmausgangsstelle (Stoma). Sie gehören zu den häufigsten Komplikationen nach Stomaplastik und zeigen eine Prävalenz von bis zu 30 % bei …
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Epigastrische Hernie ohne Einklemmung (K43.90) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine epigastrische Hernie ohne Einklemmung und ohne Gangrän beschreibt das Vorhandensein von abdominalem Gewebe, meist Teile des Magens oder des Omentums, die durch einen Defekt im Zwerchfell in den Thorax ragen, jedoch keine akute …
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Zwerchfellhernie mit Einklemmung (K44.0) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Hernia diaphragmatica mit Einklemmung, jedoch ohne Anzeichen einer Gangrän, bezeichnet das Eindringen von abdominalen Strukturen durch ein Defekt im Zwerchfell, wobei die betroffenen Gewebe noch vital bleiben. Diese seltene Form der …
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Hernia diaphragmatica mit Gangrän Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (K44.1)
Die Hernia diaphragmatica mit Gangrän bezeichnet das Auftreten einer Zwerchfellhernie, bei der abdominale Inhalte in die Thoraxhöhle prolapsieren und dort eine nekrotische Komponente entwickeln. Diese seltene Konstellation ist klinisch …
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Diaphragmatische Hernie (K44.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Hernia diaphragmatica ohne Einklemmung und ohne Gangrän beschreibt das Auftreten eines Diaphragma‑Defekts, durch den abdominale Strukturen in den Thoraxraum prolabieren, wobei weder ein strangulierender Mechanismus noch nekrotisches …
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Sonstige näher bezeichnete abdominale Hernien mit Einklemmung (K45.0) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete abdominale Hernien mit Einklemmung, ohne Gangrän umfassen seltene Hernientypen wie paraduodenale oder interparietale Hernien, bei denen ein Darmabschnitt akut eingeklemmt ist, jedoch keine nekrotischen …
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Sonstige näher bezeichnete abdominale Hernien ohne Einklemmung (K45.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete abdominale Hernien ohne Einklemmung und ohne Gangrän umfassen seltene interne Hernientypen, die außerhalb der klassischen Spalt- oder Bruchhernieklassifikation liegen. Sie entstehen durch ein pathologisches …
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Nicht eingeklemmte abdominale Hernie mit Einklemmung Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 K46.0)
Eine nicht näher bezeichnete abdominale Hernie mit Einklemmung, jedoch ohne Anzeichen einer Gangrän, stellt ein akutes chirurgisches Problem dar. Sie tritt häufig bei erwachsenen Patienten auf, wobei das Risiko für Komplikationen wie …
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Crohn-Krankheit des Dünndarms Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 K50.0)
Die Crohn‑Krankheit des Dünndarms ist eine chronisch‑entzündliche, segmental betroffene Darmerkrankung, die zu transmuraler Entzündung und potenziell zu Stenosen, Fisteln sowie extraintestinalen Manifestationen führen kann. Sie betrifft …
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Sonstige Colitis ulcerosa (K51.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige Colitis ulcerosa bezeichnet Formen der chronisch‑entzündlichen Darmerkrankung, die nicht eindeutig einer klassischen Ulkuscolitis mit typischer Ausdehnung von Rektum bis Kolon zugeordnet werden können. Epidemiologisch betrifft sie …
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Ischämische Kolitis ohne Angabe einer Blutung (ICD‑K55.21) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff „ohne Angabe einer Blutung“ beschreibt klinische Situationen, in denen Patienten nach traumatischem oder chirurgischem Ereignis hämodynamische Instabilität (z. B. Hypotonie, Bradykardie) zeigen, obwohl keine aktive Blutung …
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Divertikulitis des Dünndarms mit Perforation, Abszess und Blutung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 K57.03)
Divertikulitis des Dünndarmes mit Perforation, Abszess und Blutung ist eine seltene Komplikation der Dünndarmdivertikel, die vor allem im Jejunum oder Ileum auftreten kann. Während Divertikel des Dickdarms häufig vorkommen, sind …
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Divertikulose des Dünndarms ohne Komplikationen Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Divertikulose des Dünndarms beschreibt das Vorhandensein von Ausstülpungen der Darmschleimhaut im Jejunum oder Ileum ohne begleitende Komplikationen wie Perforation, Abszess oder Blutung. Epidemiologisch ist die Prävalenz im Vergleich zur …
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Divertikulose des Dickdarms (K57.30) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Divertikulose des Dickdarms bezeichnet das Vorhandensein zahlreicher Ausstülpungen (Divertikel) der Darmwand ohne entzündliche Komplikationen wie Perforation, Abszess oder Blutung. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und liegt in …
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Divertikulose des Dickdarms mit Blutung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (K57.31)
Divertikulose des Dickdarms beschreibt das Vorhandensein von Ausstülpungen (Divertikeln) in der Darmwand, die meist asymptomatisch verlaufen. In der deutschen Bevölkerung nimmt die Prävalenz mit dem Alter zu und liegt bei über 50 % im …
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Divertikulose des Dünn‑ und Dickdarms (ICD‑10 K57.50) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Divertikulose bezeichnet das Vorhandensein von Ausstülpungen (Divertikeln) in der Wand des Dünn‑ bzw. Dickdarms, die ohne akute Komplikationen wie Perforation, Abszess oder Blutung vorliegen. Epidemiologisch ist die Prävalenz im höheren …
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Divertikulose des Darmes mit Blutung (ICD‑K57.91) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Divertikulose des Darmes bezeichnet das Vorhandensein von Divertikeln im Dickdarm ohne entzündliche Komplikationen. Sie ist eine häufige Befunderkrankung, deren Prävalenz mit zunehmendem Alter stark ansteigt; bei Personen über 60 Jahren …
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Analpolyp (K62.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Analpolypen sind gutartige, meist pedunkulierte Läsionen des Analkanals, die in der klinischen Praxis selten auftreten und häufig im Rahmen von Screening-Untersuchungen entdeckt werden. Die Prävalenz ist gering, wobei die meisten Fälle …
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Hämorrhoiden 1. Grades (ICD‑10 K64.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hämorrhoiden 1. Grades sind kleinblütige, nicht prolapsierende Gefäßpolypen des Analkanals, die meist asymptomatisch oder nur leicht reizbar sind. Sie gehören zu den häufigsten anorektalen Befunden und zeigen eine Prävalenz von bis zu 40 % …
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Perianalvenenthrombose (K64.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Perianalvenenthrombose (PVT) ist eine akute, schmerzhaft verlaufende Thrombose einer perianalen Vene, die meist im Bereich des Analkanals oder der Hautfalten um den Anus auftritt. Die Prävalenz wird in klinischen Serien als selten bis …
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Akutes und subakutes alkoholisches Leberversagen (K70.40) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Akutes und subakutes alkoholisches Leberversagen (ALV) bezeichnet ein plötzliches Auftreten von hepatischer Funktionsstörung bis hin zu Leberinsuffizienz bei Patienten mit signifikanter Alkoholbelastung. Epidemiologisch ist ALV in Regionen …
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Chronisches alkoholisches Leberversagen (K70.41) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Chronisches alkoholisches Leberversagen (CALV) bezeichnet das fortschreitende Versagen der Leberfunktion bei langfristigem Alkoholmissbrauch. Es stellt weltweit eine bedeutende Ursache für Morbidität und Mortalität dar, insbesondere in …
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