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Schulmedizin
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Koxarthrose (M16.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Koxarthrose bezeichnet die degenerative Arthrose des Hüftgelenks, wobei häufig das zentrale Gelenk (Acetabulum) und der Femurkopf betroffen sind. Sie ist eine der häufigsten Ursachen für chronische Hüftschmerzen im mittleren bis höheren …
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Primäre Gonarthrose beidseitig (M17.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Primäre Gonarthrose bezeichnet eine degenerative Gelenkerkrankung des Kniegelenks ohne sekundären Auslöser wie Trauma, entzündliche Erkrankungen oder Stoffwechselstörungen. Sie ist die häufigste Ursache für chronische Kniebeschwerden im …
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Sonstiger Teil des Außenmeniskus Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (M23.96)
Der sonstige und nicht näher bezeichnete Teil des Außenmeniskus umfasst alle Meniskalbereiche, die weder klar dem vorderen noch dem hinteren Horn zugeordnet werden können und keine spezifische anatomische Bezeichnung besitzen. Diese Region …
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Systemische Sklerose (M34.9) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Systemische Sklerose (SSc) ist eine heterogene, chronisch-progressive Autoimmunerkrankung, die durch Fibrose der Haut und inneren Organe sowie vasculäre Dysfunktion gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen Populationen bei …
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Bandscheibenschaden (M51.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Bandscheibenschäden umfassen ein breites Spektrum von pathologischen Veränderungen, die von einer leichten Degeneration bis hin zu akuten Prolapsen reichen. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen für lumbale und zervikale Rückenschmerzen …
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Schlaffe neurogene Harnblase (ICD‑10 N31.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schlaffe neurogene Harnblase (Neurogene Blasenentleerungsstörung mit hypotoner Detrusorfunktion) ist eine seltene Manifestation autonomer Dysfunktionen, die im Kontext akuter neuropathischer Prozesse auftreten kann. Epidemiologische …
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Peniskrankheiten (ICD‑10 N48.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Penile Erkrankungen umfassen ein breites Spektrum von strukturellen, funktionellen und entzündlichen Störungen des Penis. Die Prävalenz variiert stark je nach Subtyp; beispielsweise wird die Peyronie‑Krankheit in europäischen Studien mit …
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Bartholin-Abszess (N75.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der Bartholin-Drüsenabszess ist eine akute eitrige Entzündung der Bartholin-Drüse, die sich vorwiegend im Bereich des Vestibuls manifestiert. Er tritt überwiegend bei sexuell aktiven Frauen im reproduktionsfähigen Alter auf und kann zu …
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Primäre Oligomenorrhoe (ICD‑10 N91.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Primäre Oligomenorrhoe bezeichnet das Auftreten von Menstruationszyklen mit einer Länge von mehr als 35 Tagen, die nicht sekundär zu bekannten gynäkologischen oder systemischen Erkrankungen auftreten. Sie ist epidemiologisch relevant, weil …
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Starke Menstruation im Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards (ICD‑10 N92.2)
Zu starke Menstruation im Pubertätsalter, häufig als menorrhagische Blutungen bezeichnet, ist gekennzeichnet durch ein monatliches Blutungsvolumen, das die üblichen Schwellenwerte überschreitet und/oder eine Dauer von mehr als sieben Tagen …
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Artifiziell induzierte Menopause (ICD‑10 N95.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die artifiziell induzierte Menopause beschreibt das klinische Bild einer hormonellen Östrogenunterdrückung nach chirurgischer Entfernung der Eierstöcke oder durch medikamentöse Ovarialinsuffizienz. Epidemiologisch ist sie vor allem bei …
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Extrauteringravidität O00.9 Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Extrauteringravidität (EUG) bezeichnet jede Schwangerschaft, die außerhalb der uterinen Kavität implantiert ist. Sie umfasst interstitielle, abdominale, tubale, ovarielle und zervikale Formen sowie seltene Lokationen wie einseitige …
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Misslungene sonstige Aborteinleitung (O07.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Misslungene sonstige oder nicht näher bezeichnete Aborteinleitung mit sonstigen oder nicht näher bezeichneten Komplikationen beschreibt das klinische Bild, bei dem ein geplanter Schwangerschaftsabbruch nicht zum gewünschten Ergebnis führt …
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Embolie nach Abort, EUT und Molarschwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 O08.2)
Eine Embolie nach Abort, Extrauteringravidität (EUG) oder Molenschwangerschaft ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das durch die Freisetzung von Thromben aus dem uteroplazentaren Gefäßsystem in den systemischen …
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Fortbestehen der Schwangerschaft nach Fehlgeburt Diagnostik und Therapie-Standard (ICD‑10 O31.1)
Das Fortbestehen einer Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt eines oder mehrerer Föten, insbesondere bei Mehrlingsschwangerschaften, ist ein seltenes klinisches Szenario mit begrenzter Evidenzlage. Epidemiologisch wird die Inzidenz von …
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Betreuung der Mutter bei Quer- und Schräglage Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O32.2)
Die Betreuung der Mutter bei Quer‑ und Schräglage bezieht sich auf die perioperative und obstetrische Versorgung von Schwangeren, deren fetale Lage nicht in Beckengang liegt. Eine Fehllage des Fetus tritt in etwa 3–4 % aller …
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Betreuung der Mutter bei Lage‑ und Einstellungsanomalie des Fetus (ICD‑10 O32.9)
Lage‑ und Einstellungsanomalien des Fetus umfassen eine heterogene Gruppe von Fehlstellungen, bei denen das Kind nicht in der üblichen Schädelfortschrittslage (Cephalic) liegt oder die Lage im Uterus abnormal ist. Die häufigsten Formen …
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Vorzeitiger Blasensprung Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard nach >7 Tagen
Der vorzeitige Blasensprung (premature rupture of membranes, PROM) bezeichnet das spontane Öffnen der Fruchtblase vor dem Beginn der Wehen. Kommt es im Zeitraum vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche zu einem solchen Ereignis, …
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Misslungene Vakuum‑ oder Zangenextraktion Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (O66.5)
Der misslungene Versuch einer Vakuum‑ oder Zangenextraktion, nicht näher bezeichnet, beschreibt ein intrapartales Komplikationsszenario, bei dem die geplante operative Unterstützung der Entbindung durch eine Vakuum‑ oder Zangentechnik …
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Kopfschmerzen nach Spinal‑ oder Periduralanästhesie in der Geburtshilfe Diagnostik, Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard
Kopfschmerzen nach Spinal‑ oder Periduralanästhesie während der Wehentätigkeit und bei der Entbindung stellen ein häufiges, jedoch oft unterschätztes perioperatives Problem dar. Sie entstehen primär durch eine Duralperforation mit daraus …
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Schnittentbindung (Sectio caesarea) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 O82)
Die Schnittentbindung (Sectio caesarea) ist ein operativer Eingriff zur Geburt eines Einlings durch einen uterinen Bauchschnitt. In Deutschland liegt die aktuelle Kaisersatzrate bei etwa 30 % aller Geburten, wobei ein signifikanter Teil …
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Hirnvenenthrombose im Wochenbett Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Die Hirnvenenthrombose (HVT) im Wochenbett ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation des postpartalen Zeitraums. Sie gehört zu den venösen zerebralen Thrombosen und kann durch physiologische Veränderungen der …
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Pyämische und septische Embolie in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O88.3)
Pyämische und septische Embolien während der Gestationsperiode stellen seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikationen dar. Sie entstehen durch die Ausbreitung infektiöser Erreger bzw. infizierter Thromben aus einer primären …
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Tod an den Folgen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff „Tod an den Folgen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen“ fasst intrauterine Fruchttode (IUFD) zusammen, bei denen trotz umfassender Untersuchung keine eindeutige Ätiologie ermittelt werden kann. In europäischen …
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Schädigung von Fetus und Neugeborenem nach mütterlichem Tod (ICD‑10 P01.6)
Der plötzliche Tod der Mutter in der späten Schwangerschaft oder im Wochenbett stellt ein seltenes, aber klinisch hochrelevantes Ereignis dar, das sowohl akute als auch langfristige Schädigungen des Fetus bzw. Neugeborenen nach sich ziehen …
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Fetaler Blutverlust durch durchtrennte Nabelschnur bei Mehrlingen Diagnostik & Therapie‑Standard (P50.5)
Fetaler Blutverlust aus dem durchtrennten Ende der Nabelschnur eines anderen Mehrlings ist ein äußerst seltenes Phänomen, das vor allem bei monochorionisch‑diamniotischen Zwillingen beschrieben wird. Die Pathophysiologie beruht auf einer …
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Komplikationen intrauteriner Eingriffe (ICD‑10 P96.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Intrauterine Eingriffe, die nicht eindeutig in bestehenden Klassifikationssystemen verankert sind, können als primäre oder sekundäre Ursachen für pathologische Zustände beim Fetus und Neugeborenen auftreten. Zu den relevanten …
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Angeborene arteriovenöse Fehlbildung der zerebralen Gefäße (Q28.29) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene arteriovenöse Fehlbildungen (AVF) der zerebralen Gefäße sind seltene, strukturelle Anomalien des neurovaskulären Systems, bei denen arterielle Blutgefäße direkt in venöse Gefäße übergehen ohne dazwischenliegende Kapillaren. Die …
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Zystische Nierenkrankheit (Q61.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard im Kindesalter
Die zystische Nierenkrankheit (ZNK) umfasst ein heterogenes Spektrum struktureller Nierenerkrankungen, die durch multiple, meist flüssigkeitsgefüllte Zysten gekennzeichnet sind. Epidemiologisch ist sie in Deutschland mit einer Prävalenz …
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Mosaik 45,X/sonstige Zelllinien mit Gonosomenanomalie Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 Q96.4)
Mosaik‑Turner‑Syndrom, gekennzeichnet durch das Vorhandensein einer 45,X‑Zelllinie neben einer oder mehreren zusätzlichen Zelllinien mit Gonosomenanomalien, ist eine seltene Variante des klassischen Turner‑Syndroms. Die Prävalenz liegt im …
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