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Schulmedizin
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Sonstige angeborene arteriovenöse Fehlbildungen der präzerebralen Gefäße Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie-Standard (ICD‑10 Q28.08)
Sonstige angeborene arteriovenöse Fehlbildungen (AVF) der präzerebralen Gefäße umfassen seltene vaskuläre Anomalien, die proximal zur Zerebralarterie liegen und nicht zu den klassischen zerebralen AVM‑Kategorien zählen. Sie treten meist im …
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Hypoplasie des Kehlkopfes (Q31.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Hypoplasie des Kehlkopfes bezeichnet eine angeborene Unterentwicklung der Larynx‑Strukturen, die zu funktionellen Einschränkungen im Bereich Stimme, Atmung und Schluckmechanik führen kann. Die Prävalenz ist aufgrund seltener isolierter …
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Angeborene hypertrophe Pylorusstenose (Q40.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die angeborene hypertrophe Pylorusstenose (HPSt) ist eine häufige Ursache für Erbrechen im Säuglingsalter und führt zu einer funktionellen Obstruktion des Magens durch muskuläre Hypertrophie des pylorischen Kanals. Sie tritt primär in den …
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Angeborene Dünndarm-Atresien (ICD‑10 Q41.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen des Dünndarms umfassen das Fehlen (Agenesie), die Atresie und die Stenose von definierten Segmenten. Diese Anomalien gehören zu den seltenen, aber klinisch hochrelevanten kongenitalen Darmerkrankungen und stellen …
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Kolonduplikatur (Q43.41) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Duplizierung des Kolons (Kolonduplication) ist ein seltener angeborener Fehlbau, bei dem ein segmentaler oder kompletter Doppelstrang des Dickdarms vorliegt. Die Prävalenz ist unbekannt, da die meisten Fälle erst im Kindes- oder …
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Angeborene Fehlbildungen des Verdauungssystems (ICD‑10 Q45.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Verdauungssystems umfassen seltene strukturelle Anomalien wie isolierte hepatische Duktus‑Platten-Malformationen, bronchobiliäre Fisteln oder kombinierte maligne‑wie benigne …
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Angeborene obstruktive Defekte des Nierenbeckens und Ureters (ICD‑10 Q62.3) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene obstruktive Defekte des Nierenbeckens und des Ureters gehören zu den kongenitalen Anomalien des Harntrakts (CAKUT). Sie umfassen strukturelle Fehlbildungen wie extrinsische Kompression, ureterale Strikturen oder abnorme …
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Longitudinaler Reduktionsdefekt der Ulna (Q71.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der longitudinale Reduktionsdefekt der Ulna bezeichnet eine Fehlstellung des Unterarmknochens entlang seiner Längsachse, die nach einer Fraktur oder Fehlpositionierung bestehen bleibt. Epidemiologische Daten zu diesem spezifischen Defekt …
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Partielle Trisomie 21 Majorform: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Partielle Trisomie bezeichnet das Vorhandensein einer zusätzlichen Kopie eines chromosomalen Segments, die nicht das gesamte Chromosom umfasst. Im Gegensatz zur kompletten Trisomie 18 (Edwards‑Syndrom) kann eine partielle Trisomie …
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Balanciertes Rearrangement von Gonosomen und Autosomen (ICD‑10 Q95.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Komplexe chromosomale Rearrangements, die sowohl Gonosomen (X‑ oder Y‑Chromosomen) als auch Autosomen betreffen, stellen seltene genetische Befunde dar, die meist im Rahmen pränataler Diagnostik oder bei unklaren klinischen Syndromen …
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Tachykardie (R00.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tachykardie bezeichnet eine Herzfrequenz von > 100 Schlägen pro Minute im Ruhezustand. Sie ist ein häufiges Phänomen in der Notaufnahme und kann sowohl physiologisch (z. B. körperliche Belastung, Stress) als auch pathologisch (Arrhythmien, …
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Differentialdiagnostik und Therapie-Standard bei Beschwerden der Schulter‑, Oberarm‑ und Ellenbogenregion (ICD‑10 R02.01)
Die Schulterregion, der Oberarm und der Ellenbogen bilden ein komplexes funktionelles Einheitensystem, das für nahezu alle Aktivitäten des täglichen Lebens essenziell ist. Schmerzen in diesem Areal gehören zu den häufigsten …
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Lokalisierte Schwellung, Raumforderung und Knoten am Kopf Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 R22.0)
Lokalisierte Schwellungen, Raumforderungen und Knoten der Haut sowie der Unterhaut am Kopf stellen ein häufiges klinisches Problem dar. Sie können benign oder maligne sein und reichen von einfachen Epidermoidzysten über fibro‑kutane …
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Nykturie (R35.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Nykturie bezeichnet das nächtliche Wasserlassen, definiert als mindestens ein Toilettengang pro Schlafperiode. Epidemiologische Daten zeigen eine steigende Prävalenz mit zunehmendem Lebensalter; bereits im mittleren Erwachsenenalter ist …
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Lymphknotenvergrößerung (R59.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Lymphknotenvergrößerung, nicht näher bezeichnet (unspezifische Lymphadenopathie), beschreibt eine klinisch manifeste Vergrößerung von peripheren oder zentralen Lymphknoten ohne sofort erkennbare ätiologische Zuordnung. Epidemiologisch ist …
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Plötzlicher unerwarteter Tod (ICD‑10 R96.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Plötzlicher unerwarteter Tod (Sudden Unexpected Death, SUD) bezeichnet das unerwartete Auftreten des Todes bei zuvor scheinbar gesunden Personen ohne offensichtliche Vorwarnung. Die Epidemiologie variiert stark nach Altersgruppe und …
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Ohrmuschel‑Trauma (S01.31) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Ohrmuschel ist ein prominenter Teil des äußeren Ohres, der aus knorpeligem Kern und einer dünnen Hautschicht besteht. Sie ist häufig von dermatologischen und otolaryngologischen Erkrankungen betroffen, insbesondere von malignen …
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Innenohr‑Verletzungen (ICD‑10 S01.38) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Innenohr umfasst die Cochlea sowie das vestibuläre System (Bogengänge, utriculus, sacculus) und ist für das auditive und Gleichgewichtsempfinden verantwortlich. Epidemiologisch sind Störungen des Innenohrs häufige Ursachen von …
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Frakturen sonstiger Schädel‑ und Gesichtsschädelknochen (ICD‑10 S02.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Frakturen sonstiger Schädel- und Gesichtsschädelknochen umfassen Verletzungen der Nasennebenhöhlen, des Keilbeins, der Jochbögen, der Orbita sowie des Unterkiefers außerhalb des Zahnbereichs. Sie entstehen häufig im Kontext …
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Multiple Frakturen der Halswirbelsäule (ICD‑10 S12.7) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Multiple Frakturen der Halswirbelsäule (C1‑C7) stellen ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Trauma dar. Sie entstehen häufig durch hochenergetische Mechanismen wie Schleudertrauma, Sturz aus großer Höhe oder direkte …
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Nervenwurzelverletzung der Halswirbelsäule (ICD‑10 S14.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung der Nervenwurzeln der Halswirbelsäule (C1‑C8) ist ein seltenes, aber potenziell schwerwiegendes Ereignis, das vor allem im Kontext iatrogener Eingriffe auftritt. Die Prävalenz ist in der allgemeinen Bevölkerung nicht …
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Carotis communis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Carotis communis ist die zentrale Arterie, welche das Gehirn mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Pathologien dieser Gefäßstelle – insbesondere spontane Dissektionen – stellen seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Ereignisse dar. …
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Externe Carotis Diagnostik und Therapie‑Standard (S15.02)
Die Arteria carotis externa ist ein wesentlicher Gefäßzweig der zervikalen Blutversorgung und versorgt primär die äußeren Strukturen des Kopfes, einschließlich Haut, Muskulatur und Schleimhaut. Sie spielt in der klinischen Praxis …
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Verletzung mehrerer Halsgefäße (ICD‑10 S15.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Verletzung mehrerer Blutgefäße in Höhe des Halses, medizinisch als zervikale vaskuläre Traumatisierung bezeichnet, umfasst Läsionen der Arterien (z. B. Carotis‑ oder Vertebralarterie) und Venen (jugularis interna/external). Die …
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Verstauchung und Zerrung von Rippen und Sternum Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 S23.4)
Verstauchungen und Zerrungen der Rippen sowie des Sternums gehören zu den muskuloskelettalen Verletzungen des Thorax, die häufig durch direkte Traumata oder wiederholte Belastung entstehen. Während akute Kontusionen im Rahmen von …
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Kontusion und Ödem des thorakalen Rückenmarks (ICD‑10 S24.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Kontusion und Ödem des thorakalen Rückenmarks stellen eine häufige Verletzungsform nach traumatischer Belastung der Wirbelsäule dar. Sie resultieren aus einer plötzlich auftretenden mechanischen Kraft, die das Rückenmark komprimiert und …
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Verletzung der Brustwirbelsäulen-Nervenwurzeln (ICD‑10 S24.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen der Nervenwurzeln der Brustwirbelsäule (vor allem im Bereich von T1 bis T4) sind selten, treten jedoch iatrogen nach thorakalen Eingriffen wie offener Herzchirurgie oder mediastinalen Verfahren auf. Sie können zu …
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Traumatisches Cauda-Equina-Syndrom (ICD‑10 S34.30) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das traumatische Cauda‑equina‑Syndrom (CES) ist ein akutes neurologisches Notfallphänomen, das durch eine plötzliche Kompression oder Schädigung des Nervenstrangs im unteren Rückenmarkskanal entsteht. Es tritt vorwiegend nach schweren …
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Gallengang Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (Stufe 2)
Der Gallengang (Ductus biliarius) ist ein zentraler Bestandteil des hepato‑biliären Systems und leitet die Galle vom Leberparenchym über die Gallenblase in den Dünndarm. Anatomisch bildet der gemeinsame Ductus choledochus zusammen mit dem …
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Colon transversum Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Der Colon transversum ist der mittlere Abschnitt des Dickdarms und erstreckt sich von der rechten zur linken Kolonflexur. Er stellt etwa ein Drittel der Gesamtlänge des Kolons dar und liegt anatomisch in unmittelbarer Nähe zu wichtigen …
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