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Schulmedizin
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Inguinal‑ und Bauchwandhernie (ICD‑10 K42) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Hernie bezeichnet das Durchtritt von Gewebe oder Organen durch eine natürliche oder erworbene Schwachstelle der Bauchwand bzw. des Zwerchfells. Sie ist ein häufiges chirurgisches Problem, wobei Inguinal‑ und ventrale Hernien den …
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Strahlenkolitis (K52.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Strahlenkolitis bezeichnet eine entzündliche Schädigung des Kolons, die als späte Nebenwirkung einer abdominalen oder pelvinen Bestrahlung entsteht. Die Inzidenz ist abhängig von Strahlendosis, Volumen und Technik; sie tritt vorwiegend bei …
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Retroperitonealfibrose (K66.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Retroperitonealfibrose, auch als Ormond‑Krankheit bezeichnet, ist eine seltene, idiopathische Bindegewebsproliferation im retroperitonealen Raum, die zu einer umschließenden Fibrose von Aorten- und Iliakalgefäßen sowie angrenzenden …
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Leberzyste (K76.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Leberzysten sind flüssigkeitsgefüllte, epithelschichtige Läsionen der Leber, die meist zufällig im Rahmen bildgebender Verfahren entdeckt werden. Sie gehören zu den häufigsten benignen Befunden und weisen eine Prävalenz von etwa 2–7 % in …
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Hyperpigmentierung (L81.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Hyperpigmentierung bezeichnet die pathologische Zunahme von Melanin oder anderen Pigmenten in der Haut, die zu einer sichtbaren Verdunkelung führt. Sie kann lokalisierte oder ausgedehnte Muster annehmen und ist häufig ein sekundäres …
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Hallux varus Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 M20.3)
Hallux varus bezeichnet eine mediale Abweichung des Großzehenballens (Phalanx halluces) vom ersten Mittelfußknochen, die zu einer verengten Vorfußbreite und häufig zu Druckstellen an der lateralen Fußsohle führt. Die Prävalenz ist deutlich …
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Plattfuß (M21.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Plattfuß (Pes planus) bezeichnet eine Fehlstellung des Fußes mit einer verminderten oder fehlenden medialen Längsgewölbeausprägung, häufig verbunden mit einer nach innen gerichteten Talusposition und einer Überpronation im Gang. …
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Brachymetatarsie Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie-Standard (M21.6)
Brachymetatarsie bezeichnet die gekürzte Länge eines oder mehrerer Metatarsalknochen, am häufigsten des vierten Strahls. Die Prävalenz ist gering und wird vorwiegend im jugendlichen Alter entdeckt, wobei ein weibliches Übergewicht besteht. …
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Beinlängendifferenz (ICD‑10 M21.7) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine Beinlängendifferenz (BLD) beschreibt die objektiv messbare Differenz der Gesamtlänge beider unteren Extremitäten. Sie kann postoperativ nach einer Hüfttotalendoprothese (Hüft‑TEP) auftreten und ist häufig mit einer veränderten …
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Arthralgie (M25.5) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Arthralgie bezeichnet eine schmerzhafte Gelenkbeschwerden ohne nachweisbare entzündliche oder strukturelle Veränderung im bildgebenden Verfahren. Sie ist häufige Ursache für primäre Konsultationen in der hausärztlichen und …
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Kraniomandibuläre Dysfunktion (M26.60) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet ein Sammelspektrum funktioneller und struktureller Störungen des Kausystems, die zu Schmerzen im Kiefergelenk sowie in den angrenzenden muskulären Strukturen führen können. …
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Hypermobilitätssyndrom (M35.7) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Hypermobilitätssyndrom (HMS) ist ein komplexes Krankheitsbild, das durch eine ausgeprägte Gelenkhypermobilität und häufig begleitende multisystemische Beschwerden gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten aus europäischen Kohorten …
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Torticollis (M43.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Torticollis bezeichnet eine pathologische Drehung oder Neigung des Kopfes, die durch muskuläre, neurogene oder strukturelle Ursachen hervorgerufen werden kann. Die häufigste Form im Kindesalter ist der kongenitale muskuläre Torticollus …
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Sakroiliitis (M46.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Sakroiliitis bezeichnet die entzündliche Beteiligung des Sakroiliakalgelenks und stellt ein zentrales Manifestationsmerkmal der Spondyloarthropathien dar. Sie tritt überwiegend im jungen Erwachsenenalter auf, wobei eine leichte männliche …
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Zervikalsyndrom (M50.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Das Zervikalsyndrom bezeichnet ein Bündel von Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule, die häufig mit Nacken‑ und Kopfschmerzen sowie ausstrahlenden Schmerzen in die oberen Extremitäten assoziiert sind. Epidemiologische Daten aus …
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Ischialgie (M54.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs, die von der Lendenwirbelsäule bis in das Gesäß, den hinteren Oberschenkel und teilweise bis zum Fuß ausstrahlen können. Die Prävalenz liegt im Rahmen häufigerer lumbaler …
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Ischialgie (M54.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet einen Schmerz im Verlauf des Ischiasnervs, der von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß bis in die hintere Extremität ausstrahlt. Sie ist häufig eine Folge einer lumbalen Nervenwurzelreizung oder -kompression und …
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Stieda‑Pellegrini‑Köhler‑Schatten (M76.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Stieda‑Pellegrini‑Köhler‑Schatten bezeichnet ein charakteristisches radiologisches Phänomen, das im Kontext von Syndromen mit Hydrozephalus und kraniofazialen Fehlbildungen beobachtet wird. In der Literatur wird er insbesondere in …
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Neuralgie (M79.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Neuralgien sind schmerzhafte, meist neuropathische Störungen, die durch Schädigung oder Reizung von Nerven entstehen. Die postzosterische Neuralgie (PZN) stellt nach einer Herpes‑Zoster-Infektion das häufigste klinische Bild dar und ist …
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Gliederschmerz (M79.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Gliederschmerzen umfassen ein breites Spektrum von Schmerzen in Armen und Beinen, die sowohl akute als auch chronische Verläufe zeigen können. Sie stellen in der hausärztlichen und fachärztlichen Praxis eine häufige Beschwerde dar und …
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Lunatummalazie (M87.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard in der Orthopädie
Lunate‑Malazie bezeichnet eine degenerative Schwächung und Verformung des Mondbeins, die häufig mit struktureller Instabilität des Handgelenks einhergeht. Epidemiologische Daten aus bevölkerungsbasierten Studien zeigen, dass diese …
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Morbus Köhler‑Freiberg (M92.7) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Morbus Köhler‑Freiberg ist eine seltene osteochondrale Erkrankung des Vorfußes, die vorwiegend den zweiten Metatarsalkopf betrifft. Sie manifestiert sich durch schrittweise Degeneration und mögliche Osteonekrose des betroffenen Knochens. …
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Schockniere (N17.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Schockniere (auch „shock kidney“ genannt) bezeichnet eine akute Nierenschädigung, die im Kontext eines hämodynamisch schweren Schocks entsteht. Historische Studien aus den späten 1960er‑ und frühen 1970er‑Jahren beschreiben …
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Galaktorrhoe Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 N64.3)
Galaktorrhoe bezeichnet die abnorme Milchsekretion aus der Brustdrüse, die nicht mit einer physiologischen Schwangerschaft oder Stillzeit verbunden ist. Sie tritt bei Frauen und seltener bei Männern auf und kann ein Hinweis auf hormonelle …
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Rektozele (N81.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Rektozele bezeichnet das Hervortreten von Schleimhaut- und ggf. Submukosa‑Gewebe des Rektums durch die Analkanalwand nach außen, meist im Bereich der Analregion. Sie ist eine häufige Komplikation chronischer Verstopfung oder eines …
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Endometriumhyperplasie (ICD‑10 N85.0) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Endometriumhyperplasie bezeichnet eine übermäßige Proliferation der Endometriumschichten, die häufig hormonell bedingt ist und ein wichtiges Präkanzeroselement im Kontext von Endometriumkarzinomen darstellt. Epidemiologisch wird sie vor …
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Scheidenausfluss (N89.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Scheidenausfluss ist ein unspezifisches klinisches Zeichen, das bei einer Vielzahl von gynäkologischen und systemischen Erkrankungen auftreten kann. Die Prävalenz variiert stark je nach zugrunde liegender Pathologie und Population. …
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Metrorrhagie (ICD‑10 N92.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Metrorrhagie bezeichnet menstruationsunabhängige Blutungen aus dem weiblichen Genitaltrakt. Sie kann in allen Altersgruppen auftreten, wobei jugendliche Patientinnen häufig mit koagulopathischen Befunden assoziiert sind und postmenopausale …
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Dyspareunie (N94.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Dyspareunie bezeichnet wiederkehrende Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, die sowohl physische als auch psychische Belastungen für betroffene Patientinnen und ihre Partner mit sich bringen können. Die Prävalenz liegt in der weiblichen …
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Vaginismus (N94.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Vaginismus ist eine funktionelle Störung des Beckenbodens, die durch unwillkürliche Kontraktionen der Vaginalmuskulatur beim Versuch der Penetration gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im Bereich von wenigen Prozent bei sexuell aktiven …
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