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Seite 8 für „Geburt“
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Schulmedizin
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Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch fetalen Distress Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O68.8)
Komplikationen bei Wehen und Entbindung, die durch fetalen Distress ausgelöst werden, stellen ein zentrales Problem der geburtshilflichen Versorgung dar. Fetaler Distress bezeichnet eine pathologische Beeinträchtigung des fetalen …
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Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch Nabelschnurverschlingung mit Kompression (ICD‑10 O69.2)
Eine sonstige Nabelschnurverschlingung mit Kompression beschreibt das Phänomen, dass die Nabelschnur während der Wehen und Entbindung mehrfach um den fetalen Hals oder Körper wickelt und dabei mechanisch komprimiert wird. Diese Form der …
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Komplikationen bei Wehen und Entbindung durch zu kurze Nabelschnur (ICD‑10 O69.3)
Eine zu kurze Nabelschnur (kurz: KNS) ist ein seltenes, aber potenziell gravierendes obstetrisches Problem, das während der Wehen und Entbindung zu mechanischen Belastungen des Fetus führen kann. In den Abstracts der 42. Jahrestagung der …
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Nabelschnurkomplikationen bei Wehen und Entbindung Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 O69.9)
Komplikationen der Nabelschnur während Wehen und Entbindung umfassen ein breites Spektrum von mechanischen, vaskulären und hämodynamischen Störungen, die sowohl das Neugeborene als auch die Mutter gefährden können. In Deutschland treten …
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Dammriss 1. Grades (ICD‑10 O70.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein Dammschnitt ersten Grades („Dammriss 1. Grad“) beschreibt eine oberflächliche Verletzung der Vaginal- bzw. Perinealhaut ohne Beteiligung des Musculus sphincter ani externus oder tiefer liegender Strukturen. Er tritt bei vaginalen …
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Dammriss 2. Grades (ICD‑10 O70.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Dammriss 2. Grades bezeichnet eine Verletzung der Vaginal- und Perinealschleimhaut bis zum Muskulaturgewebe des Damm‑ bzw. Bulbuspunkts, ohne Beteiligung des Analkanals. Er tritt bei vaginalen Geburten häufig auf; die Inzidenz liegt in …
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Drittgradiger Dammriss (O70.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Dammriss dritten Grades ist ein schwerer perinealer Riss, der sowohl die Haut und das Muskelfasziengewebe als auch den Analkanal bis zum Musculus sphincter ani externus umfasst. Er tritt bei vaginalen Geburten auf und stellt eine …
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Dammriss 4. Grades (ICD‑10 O70.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein Dammriss 4. Grades ist die schwerste Form einer perinealen Verletzung bei der vaginalen Geburt und umfasst einen kompletten Durchtritt von Haut, Muskulatur, Rektusscheide bis hin zum Analkanal mit Beteiligung des Schließmuskels. Die …
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Hoher Scheidenriss (O71.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ein hoher Scheidenriss (obstetrische Anal‑Sphinkterverletzung, OASI) bezeichnet einen tiefen Riss des Vaginal- und Perinealgewebes bis zum Analsphinkter während der vaginalen Geburt. Die Inzidenz liegt in entwickelten Ländern im …
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Retention von Plazenta‑ oder Eihautresten ohne Blutung (ICD‑10 O73.1) Diagnostik & Therapie‑Standard
Retention von Plazenta- oder Eihautresten ohne Blutung beschreibt das klinische Phänomen, bei dem nach der Geburt bzw. nach einer Fehlgeburt Plazentagewebe im Uterus verbleibt, jedoch keine aktive vaginale Blutung auftritt. Die Prävalenz …
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Kardiale Komplikationen bei Anästhesie während Wehen und Entbindung Diagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O74.2)
Kardiale Komplikationen während der Anästhesie bei Wehentätigkeit und Entbindung umfassen ein Spektrum von hämodynamischen Störungen bis hin zu akuten Herzinsuffizienzen. Die Prävalenz ist im Kontext der steigenden Rate von …
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Schnittentbindung (Sectio caesarea) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 O82)
Die Schnittentbindung (Sectio caesarea) ist ein operativer Eingriff zur Geburt eines Einlings durch einen uterinen Bauchschnitt. In Deutschland liegt die aktuelle Kaisersatzrate bei etwa 30 % aller Geburten, wobei ein signifikanter Teil …
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Hämorrhoiden im Wochenbett Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O87.2)
Hämorrhoiden im Wochenbett stellen eine häufige benigne anorektale Störung dar, die unmittelbar nach der Geburt auftreten kann. Die Prävalenz ist in den ersten sechs‑Wochen postpartum erhöht, da mechanische Belastungen (Pressen beim …
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Pyämische und septische Embolie in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O88.3)
Pyämische und septische Embolien während der Gestationsperiode stellen seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikationen dar. Sie entstehen durch die Ausbreitung infektiöser Erreger bzw. infizierter Thromben aus einer primären …
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Tod nach Entbindung wegen nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen (O96.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff „Tod infolge nicht näher bezeichneter gestationsbedingter Ursachen nach mehr als 42 Tagen bis unter einem Jahr nach der Entbindung“ fasst Fälle zusammen, bei denen die Mortalität im ersten postpartalen Jahr auf eine unklare, …
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Tod an den Folgen indirekt gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tod an den Folgen indirekt gestationsbedingter Ursachen bezeichnet Mortalität, die nicht durch direkte obstetrische Komplikationen (wie Blutungen oder Präeklampsie) verursacht wird, sondern durch Erkrankungen, deren Auftreten oder …
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Gonorrhoe in Schwangerschaft und Wochenbett (ICD‑10 O98.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Gonorrhoe (Neisseria gonorrhoeae) ist eine sexuell übertragbare Infektion, die weltweit etwa 87 Mio. Neuerkrankungen pro Jahr verursacht. In der Schwangerschaft kann sie zu schwerwiegenden Komplikationen führen, darunter Frühgeburt, …
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Fetale und neonatale Schädigung durch mütterliche Nieren‑ und Harnwegserkrankungen (ICD‑10 P00.1)
Nieren- und Harnwegserkrankungen der Schwangeren – insbesondere akutes Nierenversagen (AKI) und Präeklampsie mit renalem Befall – stellen ein bedeutendes Risiko für die fetale Entwicklung und den neonatalen Gesundheitszustand dar. …
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Fetusschädigung durch mütterliche Kreislauf‑ und Atemwegserkrankungen (ICD‑10 P00.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Schädigungen des Fetus und Neugeborenen im Kontext von maternalen Kreislauf‑ und Atemwegserkrankungen umfassen ein breites Spektrum von perinatalen Komplikationen, die durch gestörte hämodynamische und pulmonale Funktionen der Mutter …
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Fetale und neonatale Schädigung durch mütterliche Ernährungsstörung (ICD‑10 P00.4)
Eine gestörte mütterliche Ernährung kann zu einer suboptimalen fetalen und neonatalen Nährstoffversorgung führen, was langfristige Auswirkungen auf das Wachstum, die Stoffwechselregulation und die neurokognitive Entwicklung hat. …
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Schädigung des Fetus/Neugeborenen durch mütterliche Verletzung (ICD‑10 P00.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Schädigungen des Fetus und Neugeborenen infolge einer Verletzung der Mutter umfassen ein breites Spektrum von pathophysiologischen Prozessen, die bereits in der frühen Schwangerschaft beginnen können. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, …
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Schädigung des Fetus und Neugeborenen durch sonstige mütterliche Zustände (ICD‑10 P00.8)
Schädigungen des Fetus und Neugeborenen durch sonstige mütterliche Zustände umfassen ein heterogenes Spektrum pathophysiologischer Prozesse, die über klassische Schwangerschaftskomplikationen hinausgehen. Zu den relevanten mütterlichen …
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Oligohydramnion im Fetus und Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (P01.2)
Oligohydramnion bezeichnet eine pathologisch verminderte Fruchtwassermenge, die im Ultraschall als amniotische Flüssigkeit unterhalb der altersabhängigen Normwerte definiert wird. Die Prävalenz variiert je nach Schwelle und Population; in …
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Schädigung des Fetus und Neugeborenen bei Extrauteringravidität (ICD‑10 P01.4)
Eine Extrauteringravidität (EUG) bezeichnet die Implantation einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, am häufigsten im Bauchraum. Obwohl selten, kann sie zu schwerwiegenden fetalen und neonatalen Komplikationen führen, wenn das …
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Schädigung des Fetus/Neugeborenen durch Lageanomalie vor Wehenbeginn (ICD‑10 P01.7)
Eine Fehlstellung des Fetus vor dem Beginn der Wehen, insbesondere persistierende occipitale Transversallage (OTL) oder andere Kopfmalpositionen, kann zu mechanischen Belastungen führen, die das Fruchtwasser‑ und Geburtskanal‑Milieu …
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Transplazentare Transfusionssyndrome Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (ICD‑10 P02.3)
Das transplantationsplazentare Transfusionssyndrom (TP) beschreibt eine pathophysiologische Situation, in der fetale Blutkomponenten durch die Plazenta in den mütterlichen Kreislauf gelangen und umgekehrt. In seltenen Fällen kann es zu …
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Schädigung von Fetus und Neugeborenen durch Anomalie der Eihäute (ICD‑10 P02.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das Amnionband-Syndrom (ABS) ist eine seltene, nicht‑genetische Fehlbildung des Fetus, die durch restriktive Bänder aus der Amnionmembran entsteht und zu einer Vielzahl von Fehlbildungen führen kann. Die Prävalenz wird auf etwa 1 – 2 pro …
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Schädigung von Fetus und Neugeborenem bei Entbindung aus Beckenendlage (ICD‑10 P03.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Schädigungen des Fetus und Neugeborenen, die im Zusammenhang mit einer Entbindung aus Beckenendlage (Breech) auftreten, umfassen ein breites Spektrum von mechanischen Verletzungen bis hin zu funktionellen Störungen. Die Inzidenz variiert …
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Schädigung von Fetus und Neugeborenen durch Vakuumextraktion (Saugglocke) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Anwendung des Vakuumextraktors (Saugglocke) zur Entbindung stellt ein etabliertes Instrumentalverfahren dar, das insbesondere bei einer verzögerten zweiten Phase des Geburtsvorgangs eingesetzt wird. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Schnittentbindung Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 P03.4)
Die Schnittentbindung (Kaiserschnitt) ist ein etablierter geburtshilflicher Eingriff, der in etwa 20 % aller Geburten weltweit durchgeführt wird. Während die perinatale Mortalität im Vergleich zur vaginalen Geburt häufig reduziert werden …
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