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Schulmedizin
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Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD‑10 F62.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Andauernde Persönlichkeitsänderungen nach extremen Belastungsereignissen werden als anhaltende, tiefgreifende Veränderungen der Selbstwahrnehmung, des Sozialverhaltens und der emotionalen Reaktionsmuster beschrieben. Die Literatur aus den …
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Persistente Persönlichkeitsveränderung beim chronischen Schmerzsyndrom Diagnostik & Therapie‑Standard (F62.80)
Andauernde Persönlichkeitsänderungen treten bei einem Teil von Patientinnen mit chronischem Schmerzsyndrom auf und können die Lebensqualität sowie das Behandlungsergebnis erheblich beeinträchtigen. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Sonstige anhaltende Persönlichkeitsänderungen (ICD‑10 F62.88) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige andauernde Persönlichkeitsänderungen beschreiben stabile Modifikationen der Persönlichkeit, die über den akuten Krankheitsverlauf hinaus bestehen bleiben und häufig im Kontext chronischer somatischer oder psychiatrischer …
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Andauernde Persönlichkeitsänderung (F62.9) Diagnostik, Differentialdiagnosen und Therapie‑Standard
Andauernde Persönlichkeitsänderungen, die nicht näher spezifiziert sind, stellen ein heterogenes Phänomen dar, das sowohl nach organischen Hirnschädigungen als auch im Kontext psychischer Belastungsstörungen auftreten kann. …
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Kleptomanie (F63.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Pathologisches Stehlen, klinisch als Kleptomanie bezeichnet, ist eine seltene Impulskontrollstörung, die durch wiederholte, unkontrollierbare Diebstähle gekennzeichnet ist, obwohl kein materieller Nutzen oder persönlicher Bedarf besteht. …
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Sonstige abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle (ICD‑10 F63.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle umfassen Verhaltensweisen, die durch ein wiederholtes Unvermögen gekennzeichnet sind, impulsive Handlungen trotz negativer Konsequenzen auszuführen. In der ICD‑11 werden diese …
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F69 Nicht näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörung: Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die nicht näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörung (NPD) umfasst eine heterogene Gruppe von maladaptiven Mustern, die weder den Kriterien einer spezifischen ICD‑10‑Persönlichkeitsstörung noch einer anderen psychischen …
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Störung des Sozialverhaltens bei vorhandenen Bindungen (ICD‑10 F91.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Störungen des Sozialverhaltens bei erhaltenen sozialen Bindungen umfassen ein breites Spektrum von Verhaltensanomalien, die trotz bestehender zwischenmenschlicher Beziehungen auftreten. Klinisch relevant sind sie sowohl in …
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Kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen (F92.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die kombinierte Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen, nicht näher bezeichnet (F71‑F79), umfasst ein breites Spektrum von Verhaltensauffälligkeiten und affektiven Dysregulationen, die häufig in pädagogisch‑therapeutischen …
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Soziale Angststörung im Kindesalter (F93.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Störungen mit sozialer Ängstlichkeit im Kindesalter umfassen ein breites Spektrum von Angst‑ und Vermeidungsverhalten in sozialen Situationen. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, dass soziale Angst bereits im frühen …
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Emotionale Störung im Kindesalter (F93.9) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Emotionale Störungen des Kindesalters, nicht näher bezeichnet (EDK‑U), umfassen ein breites Spektrum affektiver und dysregulativer Symptome, die nicht klar einer spezifischen Diagnose wie Depression oder Angststörung zugeordnet werden …
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Sonstige Störungen sozialer Funktionen im Kindesalter (ICD‑10 F94.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit umfassen ein breites Spektrum von Entwicklungsstörungen, die primär das soziale Verhalten, die Interaktion und die Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung betreffen. …
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Selbstverletzung (F98.41) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) umfasst absichtliche, selbstzugefügte körperliche Schädigungen ohne primäres suizidales Ziel. Die Prävalenz variiert stark nach Altersgruppe und klinischem Kontext; in jüngeren Bevölkerungsgruppen sowie …
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Mitochondriale Zytopathie (G31.81) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Mitochondriale Zytopathien (MZP) umfassen eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, die durch primäre Funktionsstörungen der mitochondrialen DNA oder nukleären Gene, welche für mitochondriale Proteine kodieren, bedingt sind. Die Prävalenz …
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Schlafapnoe (G47.39) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Neurologie
Obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist ein häufiges Atemwegserkrankungsbild im Schlaf, gekennzeichnet durch wiederholte Atemwegsobstruktionen, die zu intermittierenden Hypoxämien und fragmentiertem Schlaf führen. Die Prävalenz steigt mit dem …
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Schlafstörung (unspezifisch) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (G47.9)
Schlafstörungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Beschwerden, die zu einer unzureichenden Schlafqualität oder -quantität führen und damit die Tagesfunktion erheblich beeinträchtigen können. Epidemiologische Daten aus deutschen …
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Nervus vagus Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 G52.2)
Der Nervus vagus (X. Hirnnerv) ist ein zentraler Bestandteil des parasympathischen autonomen Nervensystems und vermittelt umfangreiche viszerale, kardiovaskuläre sowie immunmodulierende Funktionen. Erkrankungen des N. vagus umfassen …
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Rheumatische Chorea mit Herzbeteiligung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Rheumatische Chorea ist eine neurologische Manifestation des akuten rheumatischen Fiebers, die durch eine immunvermittelte Kreuzreaktion nach einer Infektion mit Gruppe‑A‑β‑hämolysierenden Streptokokken (GABHS) ausgelöst wird. Sie tritt …
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Akuter subendokardialer Myokardinfarkt (I21.48) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Ein sonstiger und nicht näher bezeichneter akuter subendokardialer Myokardinfarkt beschreibt einen plötzlich auftretenden Ischämieschaden, der sich auf die subendokardiale Schicht des Myokards beschränkt, ohne dass eine spezifische …
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Sonstige Subarachnoidalblutung (I60.8) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Eine Subarachnoidalblutung (SAB) ist das Austreten von Blut in den Subarachnoidalraum, meist infolge eines rupturierten zerebralen Aneurysmas, seltener durch vaskuläre Malformationen oder traumatische Ursachen. In Deutschland liegt die …
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Innenband‑ und Innenmeniskusläsion (M23.93) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Innenband (Ligamentum collaterale tibiale, MCL) sowie nicht näher bezeichnete Läsionen des medialen Meniskus stellen häufige Begleitverletzungen bei traumatischen Knieverletzungen dar. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass …
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Artifiziell induzierte Menopause (ICD‑10 N95.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die artifiziell induzierte Menopause beschreibt das klinische Bild einer hormonellen Östrogenunterdrückung nach chirurgischer Entfernung der Eierstöcke oder durch medikamentöse Ovarialinsuffizienz. Epidemiologisch ist sie vor allem bei …
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Sonstige näher bezeichnete klimakterische Störungen (ICD‑10 N95.8) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete klimakterische Störungen umfassen ein heterogenes Spektrum von Beschwerden, die nicht zu den klassischen Vasomotor- oder Genito‑Urogenital‑Symptomen des Klimakteriums zählen. Epidemiologische Daten aus deutschen …
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Betreuung der Mutter bei Verdacht auf fetale Anomalie (ICD‑10 O35.9) Diagnostik & Therapie‑Standard
Anomalien oder Schädigungen des Fetus stellen eine gravierende Belastung für die werdende Mutter und ihr Umfeld dar. Die Prävalenz fetaler Fehlbildungen liegt in entwickelten Ländern bei etwa 2‑3 % aller Schwangerschaften, wobei ein …
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Hämorrhoiden im Wochenbett Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O87.2)
Hämorrhoiden im Wochenbett stellen eine häufige benigne anorektale Störung dar, die unmittelbar nach der Geburt auftreten kann. Die Prävalenz ist in den ersten sechs‑Wochen postpartum erhöht, da mechanische Belastungen (Pressen beim …
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Tod an den Folgen indirekt gestationsbedingter Ursachen (ICD‑10 O97.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Tod an den Folgen indirekt gestationsbedingter Ursachen bezeichnet Mortalität, die nicht durch direkte obstetrische Komplikationen (wie Blutungen oder Präeklampsie) verursacht wird, sondern durch Erkrankungen, deren Auftreten oder …
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Schädigung des Fetus/Neugeborenen durch Zangenentbindung (ICD‑10 P03.2)
Schädigungen des Fetus und Neugeborenen durch Zangenentbindung gehören zu den perinatalen Verletzungen, die im Kontext von Geburtskomplikationen auftreten können. In der Literatur finden sich jedoch nur vereinzelte Fallberichte, während …
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Entzugssymptome bei Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 P96.2)
Entzugssymptome bei therapeutischer Anwendung von Arzneimitteln beim Neugeborenen umfassen ein klinisches Syndrom, das nach intrauterinem oder postnatalem Kontakt mit bestimmten Substanzen auftreten kann. Die Prävalenz variiert stark je …
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P96.9 Zustände aus der Perinatalperiode: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der hier behandelte Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass seine Ätiologie bereits in der Perinatalperiode liegt. In den vorliegenden Studien wird ein Zusammenhang zwischen perinatalen Risikofaktoren und späteren neuropsychiatrischen …
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X‑chromosomal‑rezessive Ichthyose (ICD‑10 Q80.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
X‑chromosomal-rezessive Ichthyose (XRI) ist eine seltene erblich bedingte Hauterkrankung, die durch einen Defekt im Steroid‑Sulfat‑Hydrolase‑Gen (STS) verursacht wird. Sie tritt fast ausschließlich bei Männern auf und manifestiert sich …
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