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Schulmedizin
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Autoimmunpankreatitis (AIP) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Autoimmunpankreatitis (AIP) ist eine seltene, chronisch‑entzündliche Erkrankung des Pankreas, die durch autoimmune Mechanismen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 Personen; sie tritt …
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Hereditäre Pankreatitis Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 K86.11)
Hereditäre Pankreatitis ist eine seltene, autosomal-dominant vererbte Form der Pankreatitis, die durch Mutationen im Gen für kationisches Trypsinogen (PRSS1) ausgelöst wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Bereich pro 100 000 …
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Pankreasgangstein und -stenose (K86.81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Pankreasgangstein ist eine seltene anatomische Variante, bei der ein zusätzlicher seitlicher Abzweig des Hauptgallengangs in das Pankreasgewebe führt und häufig mit einer sekundären Pankreasgangstenose assoziiert ist. Die Prävalenz …
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Erbrechen nach gastrointestinalem chirurgischem Eingriff Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (K91.0)
Erbrechen nach gastrointestinalem chirurgischem Eingriff (Postoperative Emesis, POE) ist ein häufiges perioperatives Problem, das die Patientenzufriedenheit mindert und das Risiko von Komplikationen wie Dehydratation, Elektrolytstörungen …
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Insuffizienzen von Anastomosen und Nahtverschlüssen im Verdauungstrakt Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (K91.83)
Anastomosen und Nahtinsuffizienzen nach Eingriffen am sonstigen Verdauungstrakt stellen ein zentrales perioperatives Problem dar, weil sie zu Leckagen, Stenosen oder sekundären Infektionen führen können. Die Inzidenz von anastomotischen …
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Phlegmone an sonstigen Lokalisationen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 L03.8)
Phlegmone ist eine diffuse, subkutane und fasciale Entzündung des Weichteilgewebes, die durch bakterielle Invasion entsteht und sich häufig über mehrere anatomische Ebenen ausbreitet. Während die klassische Lokalisation an den Extremitäten …
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Pemphigus (ICD‑10 L10.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Dermatologie‑Übersicht
Pemphigus bezeichnet eine heterogene Gruppe von Autoimmunerkrankungen, die durch humorale Antikörper gegen Desmosomen‑Komponenten (insbesondere Desmoglein 1 und 3) gekennzeichnet sind. Die Prävalenz liegt weltweit im niedrigen einstelligen …
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Hypertrophischer Lichen planus (Lichen ruber hypertrophicus) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der hypertrophe Lichen ruber (auch hypertrophischer Lichen planus genannt) ist eine chronische, entzündliche Dermatosis, die durch verdickte, hyperkeratotische Plaques gekennzeichnet ist. Er tritt vorwiegend an den Extremitäten – …
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Innenband‑ und Innenmeniskusläsion (M23.93) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Innenband (Ligamentum collaterale tibiale, MCL) sowie nicht näher bezeichnete Läsionen des medialen Meniskus stellen häufige Begleitverletzungen bei traumatischen Knieverletzungen dar. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen, dass …
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Hydronephrose durch Ureterstein (ICD‑10 N13.21) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hydronephrose entsteht durch eine Obstruktion des Harnabflusses, wobei ein Ureterstein (Urolithiasis) einer der häufigsten mechanischen Ursachen ist. Die Prävalenz von Nierensteinen in Deutschland liegt im niedrigen zweistelligen …
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Hochgradige Vulvaden Dysplasie (ICD‑10 N90.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hochgradige Dysplasie der Vulva, klassifiziert als vulvar intraepithelial neoplasia (VIN) Grad III bzw. high‑grade squamous intra‑epithelial lesion (HSIL), stellt eine präkanzeröse Veränderung dar, die vor allem mit persistierender …
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Eklampsie (O15.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eklampsie bezeichnet das Auftreten von generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfällen bei einer Patientin mit Prä‑eclampsie, ohne andere neurologische Ursachen. Sie ist die schwerste Manifestation der hypertensiven …
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Betreuung der Mutter bei sonstiger Zervixinsuffizienz Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Zervixinsuffizienz bezeichnet das Unvermögen des Gebärmutterhalses, die Schwangerschaft bis zum Terminzustand zu erhalten, obwohl keine strukturellen Läsionen vorliegen. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich und …
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Sonstige Thromboembolie in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 O88.28)
Sonstige Thromboembolien während der Gestationsperiode umfassen venöse und arterielle thrombotische Ereignisse, die nicht ausschließlich durch klassische Risikofaktoren wie schwere Thrombophilie oder chirurgische Eingriffe erklärt werden …
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Schädigung des Fetus und Neugeborenen bei Extrauteringravidität (ICD‑10 P01.4)
Eine Extrauteringravidität (EUG) bezeichnet die Implantation einer Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, am häufigsten im Bauchraum. Obwohl selten, kann sie zu schwerwiegenden fetalen und neonatalen Komplikationen führen, wenn das …
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Schädigung von Fetus und Neugeborenen durch Vakuumextraktion (Saugglocke) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die Anwendung des Vakuumextraktors (Saugglocke) zur Entbindung stellt ein etabliertes Instrumentalverfahren dar, das insbesondere bei einer verzögerten zweiten Phase des Geburtsvorgangs eingesetzt wird. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Schädigung des Fetus und Neugeborenen durch sonstige Komplikationen bei Wehen und Entbindung (ICD‑10 P03.8)
Die Kategorie „Schädigung des Fetus und Neugeborenen durch sonstige näher bezeichnete Komplikationen bei Wehen und Entbindung“ umfasst perinatale Ereignisse, die nicht eindeutig einer einzelnen Pathologie (z. B. Asphyxie, Infektion) …
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Geburtsgewicht 500–<750 g Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (P07.01)
Das Geburtsgewicht von 500 g bis unter 750 g definiert die extrem niedrige Geburtsgewichtsgruppe (ELBW). Diese Neonaten stellen weltweit einen kleinen, aber klinisch hochrelevanten Anteil aller Frühgeborenen dar und sind mit einer stark …
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Geburtsgewicht 1000–1249 g Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Geburtsgewichte zwischen 1 000 g und < 1 250 g gehören zu den sehr niedriggewichtigen Frühgeborenen (VLBW). In dieser Gewichtsgruppe liegt die Mortalität signifikant über der von > 1 500 g geborenen Neugeborenen, während gleichzeitig ein …
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Geburtsgewicht 1250–1499 g Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (P07.11)
Geburtsgewicht 1250 g bis unter 1500 g definiert ein sehr niedriges Geburtsgewicht (VLBW) und stellt eine Gruppe mit hoher Morbidität und Mortalität dar. In Deutschland entfallen jährlich mehrere tausend Neugeborene auf diese Gewichtszone, …
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Massive Lungenblutung in der Perinatalperiode (ICD‑10 P26.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Massive Lungenblutung in der Perinatalperiode ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das vor allem Frühgeborene und Neugeborene mit respiratorischer Insuffizienz betrifft. Die Inzidenz liegt im niedrigen …
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Hypertonie beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 P29.2)
Hypertonie beim Neugeborenen ist ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Phänomen, das in der neonatologischen Praxis zunehmend erkannt wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen Prozentbereich und variiert je nach Definition und Messmethodik. …
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Sonstige angeborene Viruskrankheiten (ICD‑10 P35.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene Viruskrankheiten umfassen eine heterogene Gruppe von perinatal übertragenen Infektionen, die durch verschiedene Viren wie Cytomegalievirus, Parvovirus B19, Herpes‑Simplex‑Viren oder seltenere Erreger verursacht werden. …
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Fetaler Blutverlust bei Vasa praevia (Insertio velamentosa) Diagnostik & Therapie‑Standard
Fetaler Blutverlust bei Insertio velamentosa, auch Vasa praevia genannt, beschreibt das Durchbluten des Fetus infolge einer vorzeitigen Ruptur von fetalen Gefäßen, die in der Fruchtwassermembran verlaufen. Die Prävalenz liegt im niedrigen …
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Intraventrikuläre Blutung 2. Grades beim Fetus und Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Intraventrikuläre (nichttraumatische) Blutungen 2. Grades beim Fetus und Neugeborenen beschreiben eine intrakranielle Blutung, die sich primär im seitlichen Ventrikel ohne begleitende parenchymale Läsionen manifestiert und nach …
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Intrakranielle nichttraumatische Blutungen im Fetus und Neugeborenen (ICD‑10 P52.8)
Sonstige intrakranielle (nichttraumatische) Blutungen beim Fetus und Neugeborenen umfassen subarachnoidale, intraventrikuläre, intraparenchymale und subduralen Hämatome, die nicht durch ein klares mechanisches Trauma ausgelöst werden. Sie …
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Iatrogene Hypoglykämie beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (P70.3)
Iatrogene Hypoglykämie beim Neugeborenen bezeichnet einen pathologisch niedrigen Blutzuckerspiegel, der durch medizinische Interventionen entsteht. Sie tritt vorwiegend im ersten Lebenstag auf und ist epidemiologisch relevant, weil die …
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Kuhmilch‑Hypokalzämie im Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Kuhmilch‑Hypokalzämie beim Neugeborenen bezeichnet ein frühes Auftreten einer erniedrigten Serum‑Kalziumkonzentration, das im Kontext des Konsums von Kuhmilchprodukten nach der Geburt auftritt. Epidemiologisch ist sie selten, da die …
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Hypomagnesiämie beim Neugeborenen (ICD‑10 P71.2) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Hypomagnesiämie beim Neugeborenen bezeichnet einen pathologisch niedrigen Plasmaspiegel von Magnesium im ersten Lebensmonat. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da routinemäßige Magnesiummessungen bei gesunden Neugeborenen selten …
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Transitorischer Hypoparathyreoidismus beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (P71.4)
Der transitorische Hypoparathyreoidismus beim Neugeborenen beschreibt ein vorübergehendes Versagen der Parathormon‑Sekretion unmittelbar nach der Geburt, das zu einer akuten Hypokalzämie führt. Die Häufigkeit ist nicht genau quantifiziert; …
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