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Seite 1 für „Plazenta“
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Schulmedizin
Plazenta-, Nabelschnur- und Eihäutenschäden Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Die Plazenta, die Nabelschnur und die Eihäute bilden ein komplexes Gefäß‑ und Schutzsystem für den Fetus. Störungen dieser Strukturen – etwa plazentare Insuffizienz, wahre Knotungen oder Verwicklungen der Nabelschnur sowie pathologische …
Quellen des ArtikelsBösartige Neubildung der Plazenta (C58) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Bösartige Neubildungen der Plazenta umfassen ein heterogenes Spektrum von trophoblastischen Tumoren, zu denen insbesondere die molekulare Form des Hydatidiform‑Mole (vollständiges und partielles Mole) sowie seltene maligne …
Quellen des ArtikelsPathologischer Zustand der Plazenta (ICD‑10 O43.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der pathologische Zustand der Plazenta umfasst ein heterogenes Spektrum struktureller und funktioneller Veränderungen, die sowohl mütterliche als auch fetale Komplikationen bedingen können. In der Literatur wird häufig zwischen …
Quellen des ArtikelsRetention von Plazenta und Eihäuten ohne Blutung Diagnostik & Therapie‑Standard
Retained Placenta (RP) bezeichnet das Versagen der natürlichen Ablösung und Ausstoßung der Plazenta innerhalb von 30 Minuten nach der Geburt ohne aktive Blutung. Die Inzidenz liegt in hochentwickelten Gesundheitssystemen bei etwa ein bis …
Quellen des ArtikelsRetention von Plazenta‑ oder Eihautresten ohne Blutung (ICD‑10 O73.1) Diagnostik & Therapie‑Standard
Retention von Plazenta- oder Eihautresten ohne Blutung beschreibt das klinische Phänomen, bei dem nach der Geburt bzw. nach einer Fehlgeburt Plazentagewebe im Uterus verbleibt, jedoch keine aktive vaginale Blutung auftritt. Die Prävalenz …
Quellen des ArtikelsTiefe Plazenta ohne Blutung (O44.00) Diagnostik & Therapie‑Standard
Der tiefe Sitz der Plazenta ohne aktuelle Blutung beschreibt eine Lage der Plazenta, bei der sie sich im unteren uterinen Segment befindet, jedoch bislang keine vaginale Blutung aufgetreten ist. Diese Konstellation wird häufig im Rahmen …
Quellen des ArtikelsTiefe Plazenta (O44.10) mit aktueller Blutung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der tiefe Sitz der Plazenta, häufig als Placenta previa bezeichnet, ist eine Komplikation der Schwangerschaft, bei der die Plazenta teilweise oder vollständig den inneren Muttermund bedeckt. Aktuelle Blutungen treten in etwa einem Drittel …
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Schulmedizin
- Verknüpft mit Begriff: Plazenta
Abruptio placentae Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die vorzeitige Plazentalösung, auch Abruptio placentae genannt, bezeichnet das spontane Ablösen der mütterlichen Plazenta vom Uterus vor oder während der Geburt. Sie tritt in etwa 0,5 % bis 1 % aller Schwangerschaften auf und ist eine …
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Insertio velamentosa Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Insertio velamentosa bezeichnet das abnorme Einsetzen der Nabelschnur in die extra‑amniotische Membran, sodass die Gefäße vor dem Eintritt in die Fruchtblase liegen. Historisch wurde dieses Phänomen bereits im 19. Jahrhundert beschrieben …
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Plazentainsuffizienz Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Placentalinsuffizienz bezeichnet eine chronische Störung der Plazentafunktion, bei der die fetale Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen unzureichend ist. Historisch wurde das Phänomen bereits in den 1970er‑Jahren pathologisch …
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Subinvolution der Gebärmutter Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standards (ICD‑10 O90.8)
Subinvolution bezeichnet das verzögerte oder unvollständige Zurückbilden der Plazenta‑Stelle nach der Entbindung, was zu persistierenden Blutungen aus dem uterinen Substrat führen kann. Sie ist eine seltene, aber klinisch relevante Ursache …
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Schädigung von Fetus und Neugeborenen durch Plazentalösung und -blutung Diagnostik & Therapie-Standard (ICD‑10 P02.1)
Die Plazentalösung und -blutung umfasst pathologische Prozesse wie vorzeitige Ablösung (Placenta praevia) sowie abruptio placentae, die zu einer akuten Beeinträchtigung der fetalen Perfusion führen können. In den geprüften Studien wird …
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Vorzeitige Plazentalösung bei Gerinnungsstörung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 O45.0)
Die vorzeitige Plazentalösung (abruptio placentae) ist ein plötzliches Ablösen der Plazenta vom Uterus vor der Entbindung und stellt einen bedeutenden Risikofaktor für materielle und fetale Morbidität sowie Mortalität dar. Epidemiologisch …
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Fetaler Blutverlust bei Vasa praevia (Insertio velamentosa) Diagnostik & Therapie‑Standard
Fetaler Blutverlust bei Insertio velamentosa, auch Vasa praevia genannt, beschreibt das Durchbluten des Fetus infolge einer vorzeitigen Ruptur von fetalen Gefäßen, die in der Fruchtwassermembran verlaufen. Die Prävalenz liegt im niedrigen …
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Nabelschnurkomplikationen bei Wehen und Entbindung Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 O69.9)
Komplikationen der Nabelschnur während Wehen und Entbindung umfassen ein breites Spektrum von mechanischen, vaskulären und hämodynamischen Störungen, die sowohl das Neugeborene als auch die Mutter gefährden können. In Deutschland treten …
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Eisenmangelanämie (ICD‑10 D50) Diagnostik‑Algorithmus & Therapie‑Standard für Fachpersonal
Eisenmangelanämie (IDA) ist die häufigste Form der Anämie weltweit und stellt insbesondere in der geburtshilflichen Praxis, bei Patienten mit Leberzirrhose sowie bei älteren Menschen ein bedeutendes Gesundheitsproblem dar. Sie entsteht …
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Amnioninfektionssyndrom (O41.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Amnioninfektionssyndrom (AIS), häufig synonym mit Chorioamnionitis bezeichnet, ist eine intrauterine Entzündung des Fruchtwassers, der Membranen und ggf. der Plazenta. Es tritt primär im Rahmen einer aufsteigenden bakteriellen …
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Peripartale Blutung (ICD‑10 O46) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Peripartale Blutungen umfassen sämtliche schwere Blutungsereignisse im Zeitraum von 24 Stunden vor bis 24 Stunden nach der Entbindung. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen für maternale Morbidität und Mortalität in hochentwickelten …
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Frühgeburt (O60.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Frühgeburt wird definiert als die Entbindung eines Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa zehn Prozent aller Geburten, wobei regionale Unterschiede bestehen. Frühgeborene tragen ein …
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Uterusatonie (O62.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Uterusatonie bezeichnet das Versagen des Uterus, nach der Geburt oder einer gynäkologischen Intervention adäquat zu kontrahieren, sodass ein pathologischer Blutverlust entsteht. Sie ist die häufigste Ursache für postpartale Hämorrhagien …
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Rhesus‑Inkompatibilität bei Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (P55.0)
Rhesus‑Inkompatibilität bezeichnet die immunologische Konfrontation zwischen einer Rh‑negativen Mutter und einem Rh‑positiven Fetus, wobei maternale IgG‑Anti‑D‑Antikörper über die Plazenta in den fetalen Kreislauf gelangen. Epidemiologisch …
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Totgeburt (ICD‑10 P95) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Totgeburt bezeichnet die intrauterine Fruchtbarkeitsverlust nach der 22. Schwangerschaftswoche oder einem Geburtsgewicht von mindestens 500 g, wobei das Kind ohne Lebenszeichen geboren wird. Die globale Inzidenz liegt bei etwa 2–5 % aller …
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Uterus arcuatus bei Kindern Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Der Uterus arcuatus ist eine milde Form der Müller‑Gynäkomelie, bei der die Funduswand eine leichte Einbuchtung aufweist, ohne dass ein vollständiger Septum oder eine ausgeprägte Hornbildung vorliegt. Die Prävalenz liegt im Bereich …
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Bleivergiftung (T56.0) Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard in der Orthopädie
Bleivergiftung (Plumbismus) ist eine chronische oder akute Exposition gegenüber elementarem Blei, die zu einer systemischen Toxizität führt. In industriellen und umweltbedingten Kontexten bleibt die Erkrankung relevant, insbesondere bei …
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Papyraceous Fetus Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der Begriff fetus papyraceous beschreibt das verkleinerte, flachgedrückte Exemplar einer frühzeitig verstorbenen Zwillingsschwangerschaft, das nach dem Zerfall des Embryos im Uterus von der Plazenta und den Membranen umhüllt bleibt. Die …
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Vasa praevia Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Vasa praevia bezeichnet das Vorhandensein von fetalen Blutgefäßen, die vor der Plazenta oder dem Zervixkanal verlaufen und unmittelbar über dem Muttermund liegen. Diese Gefäßlage kann zu einer plötzlich auftretenden fetalen Blutung führen, …
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Zervikale Schwangerschaft (ICD‑10 O00.8) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine zervikale Schwangerschaft ist eine seltene Form der Ektopen, bei der die Implantation des Embryos im Zervixkanal erfolgt. Sie macht weniger als 1 % aller ektopen Schwangerschaften aus und stellt wegen des hohen Risikos für massive …
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Rhesus‑Isoimmunisation in der Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (O36.0)
Rhesus‑Isoimmunisation bezeichnet die Bildung von Anti‑D‑Antikörpern bei einer Rh‑negativen Schwangeren nach Sensibilisierung gegenüber Rh‑positiven roten Blutkörperchen des Fötus. Die Prävalenz ist abhängig vom Anteil der Rh‑positiven …
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Multiple Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O30.9)
Multiple Schwangerschaften – also das gleichzeitige Vorhandensein von zwei oder mehr Föten – stellen ein bedeutendes obstetrisches Risiko dar. In industrialisierten Ländern liegt die Prävalenz bei etwa 1 % aller Geburten, wobei die Zunahme …
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Inversio uteri Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standard (Stufe 2)
Die Uterusinversion ist ein seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Ereignis im Wochenbett, bei dem das Uterusfundus nach innen kippt und teilweise oder vollständig in die Gebärmutterhöhle bzw. bis zum Vaginalausgang vordringt. …
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