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Schulmedizin
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Frühgeburt (O60.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Frühgeburt wird definiert als die Entbindung eines Kindes vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche. In Deutschland liegt die Prävalenz bei etwa zehn Prozent aller Geburten, wobei regionale Unterschiede bestehen. Frühgeborene tragen ein …
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Zwillingsschwangerschaft (ICD‑10 O30.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Twin pregnancy bezeichnet das gleichzeitige Vorhandensein zweier Föten im Uterus und umfasst unterschiedliche Chorion- und Amnionkonfigurationen, die klinisch relevant sind. Die Prävalenz liegt bei etwa 1–2 % aller Schwangerschaften und …
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Betreuung der Schwangeren mit Zervixlänge <10 mm oder Trichterbildung Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 O34.30)
Eine transvaginale Sonographie, die eine Zervixlänge von weniger als 10 mm oder das Vorhandensein einer Trichterbildung (Funneling) nachweist, gilt als starker Prädiktor für einen frühen Spontangeburt. In nulliparen Frauen wird diese …
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Komplikationen im Fetus (ICD‑10 O36.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Komplikationen der Mutter im Zusammenhang mit fetalen Erkrankungen stellen ein zentrales Problem in der perinatalen Medizin dar. Sie umfassen sowohl obstetrische Komplikationen wie Präeklampsie und vorzeitige Wehen als auch systemische …
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Vorzeitige Wehen mit termingerechter Entbindung Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 O60.2)
Vorzeitige Wehen, definiert als regelmäßige uterine Kontraktionen mit Zervixveränderungen vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche, können in seltenen Fällen bis zur termingerechten Entbindung anhalten oder wieder abklingen. Die …
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Kurzzeitige Schwangerschaft und niedriges Geburtsgewicht Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Störungen im Zusammenhang mit kurzer Schwangerschaftsdauer und niedrigem Geburtsgewicht, die nicht eindeutig einer bestehenden Klassifikation zugeordnet werden können, umfassen ein heterogenes Spektrum von Frühgeburten ohne klare …
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Hypoglykämie-Unawareness Diagnostik & Therapie‑Standard (E16.0)
Hypoglykämie‑Unawareness (HU) beschreibt das Fehlen typischer adrenerger Warnsymptome trotz objektiver Unterzuckerung. Sie tritt sowohl bei Typ‑1- als auch bei Typ‑2-Diabetes auf, wobei die Prävalenz in Studien aus verschiedenen Regionen …
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HR‑positives Mammakarzinom CDK4/6‑Inhibitoren im Therapie‑Standard
Das Mammakarzinom mit hormonrezeptorpositiver (HR +) Expression stellt den größten Teil der Brustkrebserkrankungen dar. Es betrifft vorwiegend Frauen im mittleren und höheren Lebensalter, wobei die Inzidenz in den letzten Jahrzehnten …
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Rosazea ocularis Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Rosacea ocularis ist die okuläre Manifestation der Rosazea und zeichnet sich durch chronische Entzündungen der Augenoberfläche, insbesondere der Lidrand-Entzündung (Blepharitis) und Tränendrüsenstörung, aus. Die Prävalenz liegt bei etwa …
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Lacrimalgland‑ und Tränenwegkarzinome Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Tränendrüse (Glandula lacrimalis) und die Tränenwege bilden ein funktionelles System, das für die Produktion, Verteilung und den Abfluss der Tränenflüssigkeit verantwortlich ist. Sie gewährleisten die Befeuchtung, Ernährung und Schutz …
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Blepharitis (H01.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Blepharitis bezeichnet eine chronische Entzündung der Lidrand- und Tarsusdrüsen, die häufig mit Dysbiose des Meibomschen Drüsensekrets und einer Besiedlung durch Demodex‑Mites einhergeht. Epidemiologische Daten aus europäischen …
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Sonstige für das Gestationsalter zu schwere Neugeborene (ICD‑10 P08.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Neugeborene, die im Vergleich zum erwarteten Gestationsalter ein übermäßiges Körpergewicht aufweisen, gelten als „large for gestational age“ (LGA). Sie stellen einen relevanten Risikofaktor für perinatale Komplikationen sowie für …
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Verlangsamung und herabgesetztes Reaktionsvermögen Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (R46.4)
Die Verlangsamung und das herabgesetzte Reaktionsvermögen (VRR) umfassen eine reduzierte Geschwindigkeit bei der Verarbeitung sensorischer Informationen sowie verzögerte motorische Antworten. Epidemiologisch tritt VRR häufig im Kontext …
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Verletzung mehrerer Blutgefäße im Unterarm (ICD‑10 S55.7) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen mehrerer Blutgefäße im Unterarm umfassen arterielle und venöse Läsionen, die häufig durch stumpfe oder penetrierende Traumata entstehen. Die Inzidenz ist schwer zu quantifizieren, da sie meist im Rahmen polytraumatischer …
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Sturzprävention im Alter Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (R29)
Stürze gehören zu den häufigsten und gravierendsten Gesundheitsproblemen im höheren Lebensalter. Die Prävalenz von Sturzereignissen steigt mit dem Alter kontinuierlich an; ein erheblicher Anteil älterer Menschen erleidet mindestens einmal …
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Sarkopenie und Frailty‑Syndrom Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Sarkopenie bezeichnet den altersassoziierten Verlust von Muskelmasse und -funktion, während das Frailty‑Syndrom ein multidimensionales Gerontologisches Konzept ist, das neben muskulärer Schwäche auch Erschöpfung, Gewichtsverlust, …
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Komplettes CGA‑Protokoll Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard für die Geriatrie
Das Comprehensive Geriatric Assessment (CGA) ist ein multidimensionales, interdisziplinäres Verfahren zur systematischen Erfassung von körperlichen, kognitiven, psychischen und funktionalen Aspekten älterer Patientinnen. Es wird sowohl im …
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Rehabilitation im Alter Ziele, Diagnostik und Therapie‑Standard (Z09)
Rehabilitation im Alter zielt darauf ab, die funktionelle Leistungsfähigkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen zu erhalten oder wiederherzustellen. Die demografische Entwicklung führt zu einer steigenden Prävalenz von …
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Ganguntersuchung im Alter TUG-Test – Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Der Timed Up‑and‑Go‑Test (TUG) ist ein kurzer funktioneller Mobilitätstest, bei dem die Prüfperson aus dem Sitzen aufsteht, drei Meter vorwärtsgeht, sich umdreht, zurückkehrt und wieder sitzt. Er dient primär der Bewertung von …
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Gebrechlichkeit (R54) und perioperatives Risiko Evidenzbasierter Leitfaden für Fachpersonal
Gebrechlichkeit (Frailty) beschreibt einen multidimensionalen Zustand gekennzeichneter Anfälligkeit gegenüber Stressoren, der durch Verlust von physiologischer Reserve und Funktionsfähigkeit gekennzeichnet ist. Epidemiologische Daten …
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Immobilität (R26.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Immobilität bezeichnet einen anhaltenden Mangel an körperlicher Aktivität, der zu einer Reduktion funktioneller Muskelkraft und -masse führt. Epidemiologisch ist sie besonders bei älteren Menschen sowie kritisch kranken Patienten …
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Sonstige und nicht näher bezeichnete Störungen des Ganges und der Mobilität (R26.8) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Sonstige und nicht näher bezeichnete Störungen des Ganges und der Mobilität (ICD‑10 R26) umfassen eine heterogene Gruppe von Funktionsstörungen, bei denen die Fähigkeit zu gehen oder sich fortzubewegen beeinträchtigt ist, ohne dass eine …
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Sturzneigung (ICD‑10 R29.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Sturzneigung beschreibt eine erhöhte Anfälligkeit für Stürze, die nicht eindeutig einer bereits klassifizierten Diagnose zugeordnet werden kann. Sie tritt häufig bei älteren Menschen auf und ist mit einem signifikanten Risiko für …
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Erweiterter Barthel-Index 20‑65 Punkte Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der erweiterte Barthel‑Index mit einer Punktespanne von 20–65 Punkten dient der quantitativen Erfassung der funktionellen Selbstständigkeit bei Patienten mit moderater bis schwerer Beeinträchtigung. Im Gegensatz zum klassischen Index, der …
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Versorgung und Anpassung eines künstlichen Beins Leitfaden für Fachpersonal (Z44.1)
Die Versorgung von Menschen mit einer Amputation des Unterbeins erfordert die komplette oder partielle Rekonstruktion mittels eines künstlichen Beines. Die Prävalenz von unteren Extremitätenamputationen liegt in Deutschland bei mehreren …
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Hilfsbedürftigkeit bei eingeschränkter Mobilität (ICD‑10 Z74.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hilfsbedürftigkeit infolge eingeschränkter Mobilität beschreibt den Zustand, bei dem Personen aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr selbstständig ihre alltäglichen Aktivitäten ausführen können und auf Unterstützung durch Pflege‑ …
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Ernährung
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Intervallfasten
Intervallfasten (IF) umfasst verschiedene zeitlich begrenzte Nahrungsaufnahme‑Strategien, bei denen die tägliche Kalorienzufuhr auf ein definiertes Zeitfenster von etwa 4–12 Stunden beschränkt wird, gefolgt von einer Fastenperiode von …
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