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Hüftgelenksarthrose (M16) – Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Stärkste Quellenart: Klinische Studie
- Klinische Studie: 1
- Fachartikel ohne Angabe des Studientyps: 2
Einordnung laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.
Die Quellenart sagt nicht aus, ob die Aussagen dieses Artikels geprüft und belegt sind.
In diesem Artikel
Übersicht
Die Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose) ist eine degenerative Gelenkerkrankung, die durch den fortschreitenden Abbau von Knorpel und subchondralen Strukturen gekennzeichnet ist. Sie betrifft vor allem ältere Menschen, wobei das Auftreten mit zunehmendem Alter stark ansteigt. Klinisch relevant ist die Erkrankung wegen ihrer hohen Belastung für Lebensqualität und Mobilität sowie der damit verbundenen Kosten im Gesundheitssystem.
Klinisches Erscheinungsbild
Das Leitsymptom einer Hüftgelenksarthrose ist häufig ein Leistenschmerz, der sich insbesondere bei Belastung, Gehen oder Treppensteigen verstärkt. Begleitend können steife Bewegungen des Hüftgelenks und eine eingeschränkte Beweglichkeit auftreten. Der Krankheitsverlauf ist typischerweise schleichend; zunächst treten Schmerzen erst bei hoher Belastung auf, später können sie auch in Ruhephasen präsent sein.
Diagnostik
Die Diagnose stützt sich auf die Anamnese mit Fokus auf typische Schmerzlokalisation und Belastungsabhängigkeit sowie eine klinische Untersuchung, die Einschränkungen der Hüftbeweglichkeit (z. B. reduzierte Innen- und Außenrotation) offenbart. Bildgebend wird in der Regel ein Röntgen des Beckens im AP‑ und lateral‑axialen Profil eingesetzt; charakteristische Befunde sind Gelenkspaltverschmälerung, Osteophytenbildung und subchondrale Sklerose. Weitere bildgebende Verfahren (z. B. MRT) können bei unklarer Symptomatik oder zur Beurteilung von Weichteilveränderungen herangezogen werden. Laboruntersuchungen dienen primär dem Ausschluss entzündlicher Ursachen.
Differenzialdiagnosen
Wichtige abzugrenzende Diagnosen umfassen:
- Trochantericbursitis, die typischerweise laterale Schmerzen ohne ausgeprägte Hüftbewegungseinschränkung verursacht.
- Femoroacetabuläres Impingement-Syndrom, das vor allem bei jüngeren Patienten mit Knorpelschäden im vorderen Gelenkbereich auftritt.
- Rheumatoide Arthritis, die durch entzündliche Befunde und serologische Marker gekennzeichnet ist.
- Aseptische Nekrose des Hüftkopfes, die häufig plötzlich einsetzende Schmerzen und radiologisch eine lunare Sklerose zeigt.
Therapie
Die leitliniengerechte Therapie beginnt mit nicht‑pharmakologischen Maßnahmen wie Gewichtsreduktion, physiotherapeutischer Kräftigung der Muskulatur und gelenkschonenden Aktivitäten. Bei anhaltenden Beschwerden wird medikamentöse Standardtherapie eingesetzt, wobei intramuskuläre Steroide nachweislich wirksam sind. In fortgeschrittenen Stadien kann ein operatives Vorgehen, insbesondere totaler Hüftendoprothese-Ersatz, indiziert sein.
Besondere Populationen
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Sonderfälle & aktuelle Studienlage
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
Verwandte Codes
Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.
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