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Plaque Psoriasis L40.0 – Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard

Stärkste Quellenart: Systematische Übersicht oder Metaanalyse
  • Systematische Übersicht oder Metaanalyse: 1
  • Übersichtsarbeit: 2
  • Sonstige Quelle: 1

Einordnung nach dem Studientyp der zitierten Quellen laut PubMed bzw. Leitlinienregister. Sie bewertet nicht, ob einzelne Aussagen des Artikels durch diese Quellen belegt sind. Zurückgezogene und nicht bestätigte Quellenangaben zählen nicht.

HOS-054804

In diesem Artikel
  1. Übersicht
  2. Klinisches Erscheinungsbild
  3. Diagnostik
  4. Differenzialdiagnosen
  5. Therapie
  6. Besondere Populationen
  7. Sonderfälle & aktuelle Studienlage
  8. Verwandte Codes

Übersicht

Plaque‑Psoriasis ist eine chronisch‑entzündliche Hauterkrankung, die durch erythematöse, schuppige Plaques gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt in europäischen Populationen bei etwa 2 % und variiert nach Alter und Geschlecht leicht. Sie stellt wegen ihrer physischen Belastung, des Risikos für Komorbiditäten wie kardiovaskuläre Erkrankungen und der Beeinträchtigung der Lebensqualität eine bedeutende klinische Herausforderung dar.

Klinisches Erscheinungsbild

Typisch sind rund bis ovale, gut abgegrenzte Plaques mit silbrig‑weißer Schuppung, die vorwiegend an Ellenbogen, Knien, Kopfhaut und Lumbalregion auftreten. Die Läsionen können von leichtem Juckreiz bis zu starkem Brennen reichen; ein chronischer Verlauf mit Phasen der Remission und Exazerbation ist charakteristisch. In schweren Fällen kann die Hautoberfläche großflächig betroffen sein und sekundäre Infektionen begünstigen.

Diagnostik

Die Diagnose beruht primär auf Anamnese und klinischer Untersuchung. Charakteristische Plaques, ihr typisches Verteilungsmuster sowie das Vorhandensein von Nagelveränderungen (z. B. Pitting) unterstützen die klinische Einschätzung. Eine Hautbiopsie wird nur bei atypischem Befund oder zum Ausschluss anderer Dermatosen durchgeführt. Laboruntersuchungen dienen der Abklärung von Begleiterkrankungen, nicht jedoch zur Diagnosesicherung der Plaque‑Psoriasis selbst.

Differenzialdiagnosen

Wichtige abzugrenzende Erkrankungen umfassen seborrhoische Dermatitis (vor allem bei Kopfhautbeteiligung), atopisches Ekzem (pruriginöses Exanthem mit flexuraler Distribution), Lichen planus (violaceuse Plaques mit Wickelfalz‑Muster) und kutane T-Zell‑Lymphome (persistierende, therapieresistente Läsionen). Die Unterscheidung erfolgt durch klinische Morphologie, Verteilung und ggf. histopathologische Befunde.

Therapie

Die Behandlung orientiert sich an dem Schweregrad der Erkrankung und berücksichtigt Patientenpräferenzen sowie Komorbiditäten. Leitliniengerechte Standardtherapie umfasst topische Therapien (z. B. Vitamin‑D‑Analoga), Phototherapie und systemische Optionen. Bei moderater bis schwerer Plaque‑Psoriasis werden häufig Biologika eingesetzt, die gezielt Immunpathways modulieren, während orale Systemika wie Methotrexat oder Apremilast als etablierte Alternativen gelten. Die Auswahl richtet sich nach Wirksamkeit, Sicherheitsprofil und individueller Krankengeschichte.

Besondere Populationen

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Sonderfälle & aktuelle Studienlage

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Verwandte Codes

Zu diesem Aspekt liegt in den geprüften Quellen keine belastbare Evidenz vor.

Gesundheitsinformationen ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.