Wissensartikel · DEHOS-010938
Ulcus cruris, das nicht einer spezifischen Klassifikation zugeordnet ist, umfasst vorwiegend chronische Beinulzera mit venösem Ursprung (venöse Ulcera cruris). Sie stellen eine häufige dermatologische Komplikation bei Patienten mit …
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Radiodermatitis bezeichnet entzündliche Hautveränderungen, die im Rahmen einer ionisierenden Strahlentherapie auftreten. Sie betrifft insbesondere Patienten mit Kopf‑Hals‑, Brust‑ und Pelvis‑Tumoren, wobei die Inzidenz je nach …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-049846HOS-029504
Alopecia areata ist eine autoimmunvermittelte, nicht sklerosierende Haarverluststörung, die durch abrupt auftretende, kreisrunde oder ovale kahle Stellen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt weltweit bei etwa 0,1–0,2 % der Bevölkerung; …
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Dermatitis solaris acuta bezeichnet eine akute, entzündliche Hautreaktion nach intensiver UV‑Exposition. Sie tritt vorwiegend bei Personen auf, die plötzlich hohen solaren Strahlungsintensitäten ausgesetzt sind, etwa nach Urlaub oder …
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Erythema exsudativum multiforme (EEM) ist ein selbstlimitierendes kutanes Immunphänomen, das typischerweise als akuter Hautausschlag mit target‑artigen Läsionen auftritt. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro …
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Akute Lymphadenitis am Rumpf bezeichnet eine plötzlich auftretende Entzündung der Lymphknoten im thorakalen und abdominalen Bereich. Sie tritt vorwiegend bei Kindern auf, wobei die Inzidenz in den verfügbaren pädiatrischen Studien als …
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Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die durch hyperproliferative Epidermis und charakteristische schuppige Plaques gekennzeichnet ist. Die Prävalenz in Deutschland liegt bei etwa 2–3 % der Bevölkerung, wobei ein …
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Ein Hautabszess am Hals ist eine lokalisierte, eitrige Entzündung der Dermis und/oder Subkutis, die häufig durch das Eindringen von Hautflora entsteht. Furunkel (einzelne, tief sitzende Haarfollikelentzündungen) und Karbunkel …
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Die Phlegmone ist eine subkutane, sich rasch ausbreitende bakterielle Entzündung des Weichteilgewebes, die durch direkte Ausbreitung von Erregern entlang der Faszien gekennzeichnet ist. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei Erwachsenen …
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Sonstige näher bezeichnete Krankheiten der Haarfollikel umfassen eine heterogene Gruppe von Entitäten, die nicht unter die klassischen Klassifikationen wie androgenetische Alopezie oder Alopecia areata fallen. Epidemiologisch sind diese …
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Dermatitis solaris acuta 2. Grades bezeichnet eine zweite‑gradige akute Sonnenbrandreaktion, die durch übermäßige UV‑Exposition ausgelöst wird und sowohl epidermale als auch teilweise dermale Strukturen betrifft. Die Inzidenz steigt …
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Lichenoide Arzneimittelreaktionen (LAR) sind immunvermittelte Hauterkrankungen, die nach der Einnahme bestimmter Medikamente auftreten und klinisch einem Lichen planus ähneln. Sie gehören zu den häufigsten kutanen Nebenwirkungen von …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-027422HOS-055187
Pityriasis rubra pilaris (PRP) ist eine seltene chronisch‑entzündliche Dermatitis, die durch eine heterogene klinische Präsentation gekennzeichnet ist und sowohl Haut als auch Nägel betreffen kann. Die Prävalenz wird auf weniger als 1 Fall …
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Strahleneinwirkung auf Haut und Unterhaut kann zu akuten sowie chronischen Dermatitisformen führen, die sich durch entzündliche, fibrotische und nekrotische Veränderungen manifestieren. Die Inzidenz ist insbesondere bei Patienten nach …
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Toxische Kontaktdermatitis (TKD) bezeichnet eine akute, entzündliche Hautreaktion, die durch direkte Schädigung der Epidermis nach Kontakt mit chemisch reizenden Substanzen ausgelöst wird. Sie tritt häufig im Zusammenhang mit dem Gebrauch …
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Lichen nitidus ist eine seltene, primär kutane, entzündliche Dermatosis, die durch kleine, glänzende, hautfarbene Papeln charakterisiert ist. Die Prävalenz liegt im Allgemeinen unter 1 % der Dermatologie‑Patienten, wobei ein breites …
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Dermatitis, die durch oral aufgenommene Nahrungsmittel ausgelöst wird, umfasst immunvermittelte Hautreaktionen nach der Einnahme von Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da häufige …
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Sonstige Dermatitis solaris acuta bezeichnet die akute, entzündliche Hautreaktion nach übermäßiger UV‑Exposition, gemeinhin als Sonnenbrand bekannt. Epidemiologische Daten aus den USA zeigen, dass ein signifikanter Anteil der erwachsenen …
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Nicht näher bezeichnete Kontaktdermatitis durch Nahrungsmittel bei Hautkontakt beschreibt eine entzündliche Hautreaktion, die nach direktem Kontakt mit Lebensmitteln auftritt und nicht eindeutig einer irritativen oder allergischen …
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Photoallergische Reaktionen auf Arzneimittel stellen eine immunvermittelte Form der Lichtempfindlichkeit dar, bei der ein Medikament nach UV‑ oder sichtbarer Strahlung zu einer allergischen Hautreaktion führt. Die Prävalenz ist im …
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Pruritus anogenitalis, nicht näher bezeichnet, beschreibt ein unangenehmes Jucken im Anogenitalbereich ohne klare etiologische Zuordnung. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da Betroffene häufig aus Scham nicht berichten; jedoch …
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Toxische Kontaktdermatitis durch Pflanzen, ausgenommen Nahrungsmittel, ist eine entzündliche Hautreaktion, die nach direktem Kontakt mit pflanzlichen Irritanzien entsteht. Die Prävalenz liegt in industrialisierten Ländern bei etwa 1–2 % …
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Der hypertrophe Lichen ruber (auch hypertrophischer Lichen planus genannt) ist eine chronische, entzündliche Dermatosis, die durch verdickte, hyperkeratotische Plaques gekennzeichnet ist. Er tritt vorwiegend an den Extremitäten – …
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Chronische Exposition gegenüber nichtionisierender Strahlung kann zu spezifischen Hautveränderungen führen, die unter dem Sammelbegriff „nichtionisierende Strahlungsdermatitis“ zusammengefasst werden. Die Prävalenz ist in Berufsgruppen mit …
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