Wissensartikel · DEHOS-039750
Pubertas praecox bezeichnet das Auftreten sekundärer Geschlechtsmerkmale vor dem physiologischen Alter von 8 Jahren bei Mädchen bzw. 9 Jahren bei Jungen. Die Prävalenz variiert weltweit, wobei ein Anstieg in Zusammenhang mit steigender …
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Schilddrüsenknoten sind knotige Läsionen der Schilddrüse, die in bildgebenden Verfahren häufig zufällig entdeckt werden. Die Prävalenz von klinisch nicht palpierbaren Knoten steigt mit dem Lebensalter und liegt bei …
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Das diabetische Koma ist ein akuter, potenziell lebensbedrohlicher Stoffwechselnotfall bei Patienten mit Diabetes mellitus, der durch schwere Hyperglykämie mit Ketoazidose (DKA) oder schwerer Hypoglykämie ausgelöst werden kann. …
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Eine adrenal crisis (auch als akuter Nebennierenversagen bezeichnet) ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der durch einen plötzlichen Mangel an körpereigenen Glukokortikoiden entsteht. Die Inzidenz liegt bei Patienten mit bekannter …
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Hypervolämie bezeichnet ein pathologisches Flüssigkeitsüberschussvolumen im intravasalen Raum, das zu einer erhöhten zentralvenösen Druckbelastung und potenziell zu Organschäden führt. Sie tritt häufig im Kontext von Herzinsuffizienz, …
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Idiopathischer Kleinwuchs (IK) bezeichnet eine primäre Wachstumsverzögerung ohne erkennbare hormonelle, genetische oder strukturelle Ursache. Die Prävalenz liegt in Deutschland bei etwa 2–3 % der Kinder, wobei die Mehrheit der Fälle im …
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Multiple endokrine Neoplasie (MEN) umfasst zwei autosomal-dominante Syndromformen, MEN‑1 und MEN‑2, die durch germline Mutationen in den Genen MEN1, RET bzw. VHL gekennzeichnet sind. Die Prävalenz liegt im Bereich von 1 : 30.000 bis 1 : …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-034299HOS-020836HOS-030315HOS-013562HOS-032523HOS-052120
Der primäre Hyperaldosteronismus (Conn‑Syndrom) ist eine endokrine Störung, bei der die Nebennierenrinde autonom Aldosteron produzieren. Epidemiologische Daten aus deutschen Studien deuten darauf hin, dass die Prävalenz bei hypertensiven …
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Das Turner‑Syndrom ist eine chromosomale Fehlbildung, die bei etwa 1 : 2 500 weiblichen Lebendgeburten auftritt. Durch den teilweisen oder vollständigen Verlust eines X‑Chromosoms entstehen vielfältige klinische Manifestationen, von …
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Zentraler Diabetes insipidus (DI) ist eine seltene Störung der Wasser‑ und Elektrolytregulation, die durch einen Mangel an antidiuretischem Hormon (ADH) aus dem Hypothalamus bzw. dessen fehlende Freisetzung aus der Neurohypophyse entsteht. …
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Das Phäochromozytom ist ein seltener neuroendokriner Tumor der chromaffinen Zellen des Nebennierenmarks. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen pro 100 000, wobei die Mehrheit sporadisch auftritt; erbliche Formen (z. B. MEN‑2) …
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Inzidental entdeckte Nebennierenläsionen (Incidentalomas) umfassen ein breites Spektrum von benignen bis malignen Befunden, die zufällig bei bildgebenden Verfahren für andere Indikationen gefunden werden. Die Prävalenz steigt mit dem …
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Hypogonadismus bei Frauen beschreibt ein hormonelles Defizit der Gonadenfunktion mit unzureichender Östrogenproduktion. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter, insbesondere im Kontext des natürlichen Menopause‑Übergangs sowie bei …
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Levothyroxin ist das am häufigsten eingesetzte Präparat zur Substitution von Schilddrüsenhormonen bei primärer Hypothyreose. Die Prävalenz klinisch relevanter Hypothyreosen liegt in Deutschland im einstelligen Prozentbereich, wobei ein …
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Die Schilddrüsenszintigrafie ist ein nuklearmedizinisches Bildgebungsverfahren, das die Aufnahme von radioaktiv markierten Substanzen durch das Schilddrüsengewebe visualisiert. Sie dient primär der funktionellen Charakterisierung von …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-016341
Das Cushing‑Syndrom bezeichnet die pathologische Hyperkortisolämie, die entweder endogen (z. B. durch ein adrenokortikales Adenom, Nebennierenrindenkarzinom oder ACTH‑produzierendes Hypophysenadenom) oder exogen (langfristige …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-054779HOS-011376
Neuroendokrine Tumoren (NET) bilden eine heterogene Gruppe von Neoplasien, die aus neuroendokrinen Zellen verschiedener Organe entstehen. Sie machen einen kleinen, aber klinisch bedeutsamen Anteil aller soliden Tumoren aus. Die Inzidenz …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-050797HOS-034570
Morbus Basedow, auch als Graves‑Krankheit bezeichnet, ist eine Autoimmunthyreoiditis, die durch stimulierende Thyreoidea‑stimulierende Antikörper (TSAb) gekennzeichnet ist und zu einer überschießenden Produktion von Schilddrüsenhormonen …
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Somatotropin‑Mangel (Growth Hormone Deficiency, GHD) im Erwachsenenalter ist eine seltene endokrinologische Störung, die durch unzureichende Sekretion von Wachstumshormon aus der Hypophyse gekennzeichnet ist. Die Prävalenz wird in …
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Hypomagnesiämie bezeichnet einen pathologisch erniedrigten Serum‑Magnesiumspiegel. In klinischen Studien aus tertiären Versorgungszentren, insbesondere in einer prospektiven Beobachtungsstudie in Bangladesch, wurde eine Prävalenz von bis …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-012954
Hyperkalzämie bezeichnet einen erhöhten Serum‑Kalziumspiegel über dem oberen Normbereich. Sie tritt in der klinischen Praxis mit einer Prävalenz von etwa 0,5 % bei stationären Patienten auf und kann sowohl akut lebensbedrohlich als auch …
Artikel lesen →Wissensartikel · DEHOS-036969
Insulinome sind seltene, meist benigne neuroendokrine Tumoren der Bauchspeicheldrüse, die autonom insulinabhängige Hypoglykämien verursachen. Die Inzidenz liegt bei etwa 1–4 Fällen pro Million Einwohner pro Jahr, wobei ein leichtes …
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Hypokalzämie bezeichnet einen erniedrigten Serum‑Calciumspiegel unterhalb des Referenzbereichs (≈ 2,1 mmol/L). Sie ist in der klinischen Praxis relativ häufig und kann sowohl akute als auch chronische Verläufe zeigen. Die Störung ist von …
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Der Knochenmetabolismus wird primär durch das Zusammenspiel von Vitamin D, Parathormon (PTH) und Calcium reguliert. Störungen dieses Trios führen zu klinisch relevanten Kalzium‑ und Phosphatabweichungen, die sowohl den Skelettstoffwechsel …
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