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Seite 10 für „Physiology“
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Schulmedizin
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Neurose (F48.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Neurose bezeichnet ein heterogenes Krankheitsbild, das durch anhaltende psychische Belastungsreaktionen gekennzeichnet ist, ohne dass eine organische Psychopathologie vorliegt. Historisch wurde der Begriff insbesondere im Zusammenhang mit …
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Parasomnie (F51.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Erlebnisse während des Schlafes gekennzeichnet sind und nicht primär auf physiologische Atmungs- oder Herz-Kreislauf-Störungen …
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Tablettenabhängigkeit (F55) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tablettenabhängigkeit bezeichnet den schrittweisen Übergang von einer rein therapeutischen Einnahme zu einem zwanghaften Konsummuster, das klinische Kriterien einer Substanzgebrauchsstörung erfüllt. Die Epidemiologie ist in Deutschland nur …
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Muskelzuckungen (Faszinationen) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Muskelzuckungen (Faszikulationen) sind spontane, unwillkürliche Kontraktionen einzelner Muskelfasern oder kleiner Muskelgruppen, die klinisch als feine, flimmernde Bewegungen wahrgenommen werden. Sie treten in allen Altersgruppen auf und …
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Hirnatrophie (G31.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hirnatrophie bezeichnet den Verlust von neuronaler und glialer Substanz, der sich in einer Volumenreduktion des Gehirns manifestiert. Sie tritt im Rahmen physiologischer Alterungsprozesse auf, kann jedoch auch pathologisch beschleunigt …
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Pseudopterygium Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 H11.8)
Pseudopterygium bezeichnet eine periphere Hornhautverkrümmung, die aus einer sekundären Konjunktival‑zu‑Hornhaut‑Adhäsion resultiert und nicht mit der physiologischen Pterygium‑Entwicklung verbunden ist. Epidemiologisch ist das Phänomen …
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Linsenluxation (H27.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Linsenluxation bezeichnet die teilweise oder vollständige Dislokation der kristallinen Linse aus ihrer physiologischen Lage im Ziliarkörper. Sie kann angeboren, häufig als Ausdruck einer genetisch bedingten Bindegewebserkrankung, oder …
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Vitreous Floaters (Mouches volantes) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Mouches volantes, im Deutschen als Glaskörpertrübungen bezeichnet, sind wahrgenommene opake oder fadenförmige Schatten, die durch dispergierte Partikel im Glaskörper entstehen und das Sichtfeld beeinträchtigen können. Sie treten …
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Nystagmus (H81.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nystagmus ist ein unwillkürlicher, rhythmischer Augenbewegungsphänomen, das durch abnorme Aktivität des vestibulären oder okulomotorischen Systems entsteht. Er tritt in allen Altersgruppen auf und kann sowohl physiologisch (z. B. bei …
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Hyperakusis (ICD‑10 H93.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hyperakusis bezeichnet eine abnorme Empfindlichkeit gegenüber alltäglichen Lautstärken, die bei Betroffenen als unangenehm bis schmerzhaft erlebt wird und häufig mit einer übermäßigen emotionalen Reaktion einhergeht. Die Prävalenz ist …
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Non-Compaction-Kardiomyopathie (I42.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Non-Compaction‑Kardiomyopathie (NCCM) ist eine seltene primäre Myokardpathologie, die durch ein spongiformes Myokard mit ausgeprägter Trabekulierung und tiefen intertrabikulären Spalten gekennzeichnet ist. Epidemiologische Schätzungen …
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Asystolie (I46.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Asystolie bezeichnet das völlige Fehlen einer elektrischen Aktivität im Herzen, die sich sowohl im EKG als flache Linie (Isoelektrische Linie) als auch klinisch durch das Ausbleiben jeglicher Pulsation und Blutdruckmanifestationen äußert. …
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Ventrikuläre Extrasystole (ICD‑10 I49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Ventrikuläre Extrasystolen (VES) sind vorzeitige Herzschläge, die aus den Ventrikeln stammen und das normale Sinusrhythmusmuster unterbrechen. Sie gehören zu den häufigsten ventrikulären Arrhythmien und werden in der Allgemeinbevölkerung …
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Linksventrikuläre Hypertrophie (I51.7) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Die linksventrikuläre Hypertrophie (LVH) bezeichnet die pathologische Vergrößerung der Myokardmasse des linken Ventrikels und entsteht vorwiegend als Reaktion auf chronische Druck‑ oder Volumenüberlastungen, insbesondere bei arterieller …
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Posterior reversible Enzephalopathie (PRES) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 I67.83)
Das Posterior Reversible Encephalopathy Syndrome (PRES) ist ein klinisch-radiologisches Syndrom, das durch akute neurologische Symptome und charakteristische Befunde in der Hinterhirnrinde gekennzeichnet ist. Es tritt überwiegend im …
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Obere Einflussstauung (I87.1) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die obere Einflussstauung beschreibt einen akuten physiologischen Zustand, bei dem ein erhöhter venöser Druck im oberen Körperbereich zu einer pathologischen Stauung von Blut und Lymphflüssigkeit führt. In onkologischen Kontexten kann sie …
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Arterielle Hypotonie (I95) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Arterielle Hypotonie bezeichnet einen dauerhaft niedrigen arteriellen Blutdruck, der unterhalb der für das jeweilige Alter und die jeweiligen physiologischen Bedingungen als normal definierten Schwelle liegt. Historische Beschreibungen aus …
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Rauchgasvergiftung (J68.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Rauchgasvergiftung, insbesondere Kohlenmonoxid (CO)-Vergiftung, stellt weltweit eine bedeutende Ursache für akute Notfälle und Morbidität dar. Die Inhalation von CO aus unvollständig verbrannten Brennstoffen führt zu einer Bindung an …
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Epulis Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (K06.8)
Epulis bezeichnet eine Gruppe von gutartigen, meist lokaliserten Wucherungen des Zahnfleisches, die aus dem periodontalen Gewebe hervorgehen. Sie treten primär im Bereich der Zahn- und Implantatregion auf und sind häufig mit chronischer …
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Hirsutismus Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (L68.0)
Hirsutismus bezeichnet das Auftreten von männlich verteiltem Haarwuchs bei Frauen, der über die physiologische Vellus‑Behaarung hinausgeht und häufig mit einer klinisch relevanten Hyperandrogenität einhergeht. Die Prävalenz variiert stark …
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Gelenksteife (M25.6) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Gelenksteife bezeichnet eine eingeschränkte Beweglichkeit eines Gelenks, die über den physiologischen Bewegungsumfang hinausgeht und häufig mit Schmerzen sowie funktionellen Einschränkungen einhergeht. Sie kann primär (z. B. idiopathisch) …
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Galaktorrhoe Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (ICD‑10 N64.3)
Galaktorrhoe bezeichnet die abnorme Milchsekretion aus der Brustdrüse, die nicht mit einer physiologischen Schwangerschaft oder Stillzeit verbunden ist. Sie tritt bei Frauen und seltener bei Männern auf und kann ein Hinweis auf hormonelle …
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Mastopexie (N64.81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Mastopexie bezeichnet die chirurgische Anhebung und Formkorrektur der weiblichen Brust, häufig kombiniert mit einer Reduktion oder Implantation. Die Inzidenz liegt in Deutschland im niedrigen einstelligen Prozentbereich aller …
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Eierstockerkrankheit (N83) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eierstockerkrankung bezeichnet eine Gruppe von ovarialen Funktionsstörungen, die durch anhaltende Stauung von Eizellen im Ovar gekennzeichnet sind. Die Prävalenz variiert stark je nach Definition und untersuchter Population; in klinischen …
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Gestationshypertonie (ICD‑10 O13) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Gestationshypertonie bezeichnet einen de novo auftretenden Blutdruckanstieg ab der 20. Schwangerschaftswoche ohne Vorliegen einer chronischen Hypertonie. Sie betrifft etwa 5–10 % aller Schwangeren und stellt eine bedeutende Ursache für …
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Unnütze Wehen (O47) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Unnütze Wehen (auch als Pseudo‑uterine Contractions bezeichnet) stellen ein klinisches Phänomen dar, bei dem uterine Kontraktionen ohne den physiologischen Kontext einer bevorstehenden oder bereits eingetretenen Geburt auftreten. Die …
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Dystokie (ICD‑10 O66) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Dystokie bezeichnet das Unvermögen einer weiblichen Säugetier‑ bzw. Reptilienart, ein gesundes Nachkommen zur Geburt zu bringen, obwohl die physiologischen Voraussetzungen für eine normale Entbindung vorliegen. In der nutz- und …
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Nabelschnurumschlingung Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (O69.1)
Die Nabelschnurumschlingung (Umbilical cord entanglement) beschreibt das Verdrehen oder Einwickeln der Nabelschnur um den fetalen Körper, häufig um die Extremitäten oder den Hals. Historische Fallberichte aus den späten 1960er Jahren …
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Schädellage bei Spontangeburt Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Schädellage bezeichnet die Position des fetalen Kopfes im Uterus, wobei der Scheitel nach unten (Kopf‑unter‑Becken) ausgerichtet ist. Sie ist die physiologisch häufigste Lage und bildet die Basis für eine vaginale Entbindung. Die …
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Agalaktie (O92.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Agalaktie bezeichnet das vollständige Fehlen von Milchsekretion trotz hormoneller und physiologischer Voraussetzungen für die Laktation. In der Veterinärmedizin, insbesondere bei Schweinen, wird Agalaktie häufig im Kontext des …
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