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Schulmedizin
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Enzephalozele sonstiger Lokalisationen Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Q01.8)
Enzephalozele bezeichnet das protrahierende Austreten von Hirngewebe oder meningealem Inhalt durch eine knöcherne Defektstelle des Schädels. Während die häufigste Lokalisation die nasofaziale Region (frontoethmoidal) ist, können …
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Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Auges (ICD‑10 Q15.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen des Auges umfassen seltene strukturelle Anomalien wie periorbitale venöse Malformationen, komplexe orbital‑venolymphatische Malformationen und assoziierte Gefäßstörungen im Rahmen von …
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Angeborene Fehlbildung der Tuba auditiva (Q16.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Fehlen der Tuba auditiva (Eustachische Röhre) ist ein äußerst seltenes angeborenes Fehlbildungsphänomen, das meist im Kontext komplexer craniofacialer Anomalien auftritt. Epidemiologische Daten sind aufgrund der Seltenheit kaum …
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Angeborene arteriovenöse Fehlbildung der präzerebralen Gefäße Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Angeborene arteriovenöse Fehlbildungen (AVF) der präzerebralen Gefäße umfassen seltene vaskuläre Anomalien, die vor dem Eintritt in das zerebrale Kreislaufsystem entstehen. Sie gehören zu den komplexen Gefäßfehlbildungen und können sowohl …
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Angeborene arteriovenöse Fehlbildung der zerebralen Gefäße (Q28.29) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene arteriovenöse Fehlbildungen (AVF) der zerebralen Gefäße sind seltene, strukturelle Anomalien des neurovaskulären Systems, bei denen arterielle Blutgefäße direkt in venöse Gefäße übergehen ohne dazwischenliegende Kapillaren. Die …
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Angeborene Gaumenfehlbildungen (ICD‑10 Q38.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen des Gaumens, die in bestehenden Klassifikationssystemen nicht eindeutig eingeordnet sind, umfassen seltene Varianten von Gaumeninsuffizienz, bei denen die morphologische Struktur des harten oder weichen Gaumens …
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Nondescensus testis (Q53.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das pädiatrische Fachpersonal
Der Begriff nondescensus testis bezeichnet das Vorhandensein eines oder beider Hoden, die nicht in den Skrotum herabgesunken sind. In der Literatur wird dieser Befund häufig synonym zu „nicht näher bezeichnete Kryptorchismus“ verwendet. …
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Compression facies (flach gedrücktes Gesicht) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (Pädiatrie)
Flach gedrücktes Gesicht (Compression facies) bezeichnet ein klinisches Bild, bei dem das gesamte oder ein Teil des Gesichts durch externe Kompression, insbesondere im Rahmen von Tumoren oder Raumforderungen im Bereich des Schädels, …
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Spalthand (Q71.6) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard für das Fachpersonal
Die Spalthand (Split‑Hand) bezeichnet ein charakteristisches morphologisches Phänomen, bei dem die thenaren und ulnaren Digitus‑Segmente reduziert oder fehlen, während der zentrale Bereich weitgehend erhalten bleibt. Dieses Muster wird …
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Dysostosis craniofacialis (Q75.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Dysostosis craniofacialis bezeichnet eine Gruppe von angeborenen Fehlbildungen des Schädels und der Gesichtsknochen, die häufig mit Syndromen wie dem Crouzon-Syndrom assoziiert sind. Die Prävalenz ist selten; betroffene Patienten …
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Diastrophische Dysplasie (Q77.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Diastrophische Dysplasie ist eine seltene autosomal-rezessiv vererbte Skeletterkrankung, die durch Mutationen im SLC26A2-Gen bedingt ist und zu einer gestörten Sulfatierung von Knorpelproteoglykanen führt. Die Prävalenz liegt in …
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R19.88 Sonstige näher bezeichnete Symptome des Verdauungssystems: Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Funktionelle gastrointestinale Beschwerden (FGIB) umfassen ein breites Spektrum unspezifischer abdominaler Symptome ohne nachweisbare organische Pathologie. Sie treten häufig im Zusammenspiel mit psychischen Belastungen, …
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Sturzneigung (ICD‑10 R29.6) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Sturzneigung beschreibt eine erhöhte Anfälligkeit für Stürze, die nicht eindeutig einer bereits klassifizierten Diagnose zugeordnet werden kann. Sie tritt häufig bei älteren Menschen auf und ist mit einem signifikanten Risiko für …
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Isolierte Proteinurie (R80) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Isolierte Proteinurie bezeichnet das Vorhandensein von dauerhaft erhöhten Proteinmengen im Urin ohne gleichzeitige Manifestation einer azotämischen Niereninsuffizienz oder signifikanter Hämaturie. In der klinischen Praxis wird sie häufig …
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Trommelfellverletzung (S01.37) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Trommelfell (Membrana tympani) ist ein dünnes, konisches Gewebe, das den äußeren Gehörgang vom Mittelohr trennt und Schallwellen mechanisch überträgt. Es besteht aus drei histologischen Schichten – einer äußeren Hornschicht, einer …
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S01.39 Sonstige und mehrere Teile des Ohres: Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige und mehrere Teile des Ohres sowie der Gehörstrukturen umfassen ein heterogenes Spektrum von Pathologien, die das äußere Ohr (Pinna, äußerer Gehörgang), Mittelohr (Trommelfell, Paukenhöhle, Ossikel) und Innenohr (Cochlea, …
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Ramus mandibulae Fraktur Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (S02.64)
Der Ramus mandibulae ist ein wesentlicher Teil des Unterkiefers, der den aufsteigenden Ast des Kieferknochens bildet und die Verbindung zum Körper sowie zu den Gelenken des Kiefergelenks darstellt. Verletzungen dieses anatomischen Bereichs …
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Frakturen sonstiger Schädel‑ und Gesichtsschädelknochen (ICD‑10 S02.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Frakturen sonstiger Schädel- und Gesichtsschädelknochen umfassen Verletzungen der Nasennebenhöhlen, des Keilbeins, der Jochbögen, der Orbita sowie des Unterkiefers außerhalb des Zahnbereichs. Sie entstehen häufig im Kontext …
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Umschriebene Hirnkontusion (S06.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Umschriebene Hirnkontusion bezeichnet ein lokales, durch stumpfe Gewalteinwirkung verursachtes Blutungs‑ und Ödembild im Gehirnparenchym, das innerhalb einer klar definierten räumlichen Grenze liegt. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend …
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Verletzung subduraler Thoraxgefäße (ICD‑10 S25.81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Verletzungen subduraler Blutgefäße im Thoraxbereich beziehen sich auf traumatische Läsionen der Gefäßstrukturen, die das parietale und viszerale Pleura‑Kompartiment von der mediastinalen Subduralfläche trennen. Obwohl subdurale Hämatome …
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Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (S30.84)
Ein oberflächlicher Fremdkörper, häufig ein Holz- oder Pflanzen‑Splitter, kann in der Haut lokalisiert sein und zu Schmerzen, Entzündungen sowie sekundären Komplikationen führen. Die Inzidenz ist schwer zu quantifizieren, da viele Fälle …
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Traumatische lumbale Bandscheibenruptur (ICD‑10 S33.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die traumatische Ruptur einer lumbalen Bandscheibe bezeichnet das akute Durchrutschen des Nucleus pulposus durch einen Riss im Anulus fibrosus infolge eines plötzlich einwirkenden Traumas. Epidemiologisch tritt sie vorwiegend bei jüngeren …
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L5/S1-Verletzung (ICD‑10 S33.15) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Der lumbale Wirbelbereich L5/S1 stellt den häufigsten Standort für Bandscheibenhernie sowie für spondylolisthetische Instabilitäten dar. Epidemiologische Daten aus europäischen Registerstudien zeigen, dass etwa ein Drittel aller operativ …
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Lendenwirbel- und Kreuzbeinwurzelverletzung (ICD‑10 S34.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen der Nervenwurzeln im Bereich der Lendenwirbelsäule und des Kreuzbeins umfassen sowohl degenerative als auch traumatische Mechanismen, die zu einer Kompression oder Einengung der Spinalnerven führen. Epidemiologisch treten …
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Verletzung der V. portae und V. lienalis Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (S35.3)
Verletzungen der Vena portae und der Vena lienalis gehören zu seltenen, aber potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen nach abdominalem Trauma oder iatrogenen Eingriffen. Die Inzidenz liegt im Bereich von wenigen Prozent der schweren …
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Collum chirurgicum Fraktur Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das Collum chirurgicum bezeichnet die anatomische Region des proximalen Humerus unmittelbar distal der Gelenkfläche, in der häufig Frakturen auftreten. Epidemiologisch sind Frakturen dieses Bereichs vor allem bei älteren Patienten mit …
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Verletzung der A. axillaris (ICD‑10 S45.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Arteria axillaris ist die Fortsetzung der A. subclavia und verläuft durch das Achselgewebe bis zum Übergang in die A. brachialis. Verletzungen dieser großen Körperarterie sind selten, treten jedoch bei hochenergetischen Traumata des …
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Verletzung des M. triceps brachii Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard (S46.3)
Der Musculus triceps brachii ist der primäre Strecker des Ellenbogengelenks und besteht aus drei Köpfen (lateral, medial, longus). Verletzungen betreffen häufig die Sehne des langen Kopfes, da diese über den Olekranon verläuft und …
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Verletzung von Venen im Unterarm (S55.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Verletzungen der Venen im Unterarmbereich umfassen traumatische Läsionen, iatrogene Schäden und sekundäre Komplikationen wie Thrombosen oder venöse Hypertension. Epidemiologisch sind sie selten, treten jedoch vermehrt im Kontext von …
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Verletzung sonstiger Nerven am Handgelenk und in der Hand (ICD‑10 S64.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Eine Verletzung sonstiger Nerven in Höhe des Handgelenkes und der Hand umfasst primär Läsionen des Superficial Radial Nerve (SRN), des Ulnar Nerves im Guyon‑Canal sowie seltener des Median Nerves distal zur Flexor‑Tunnels. Die Inzidenz ist …
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