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Schulmedizin
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Idiopathische Hypotonie (I95.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Idiopathische Hypotonie bezeichnet ein persistierendes Blutdruckdefizit ohne nachweisbare sekundäre Ursache. Historisch wurde sie insbesondere im Kontext von orthostatischer Intoleranz beschrieben, wobei Patienten bereits seit den …
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Toxische Kontaktdermatitis durch Pflanzen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 L24.7)
Toxische Kontaktdermatitis durch Pflanzen, ausgenommen Nahrungsmittel, ist eine entzündliche Hautreaktion, die nach direktem Kontakt mit pflanzlichen Irritanzien entsteht. Die Prävalenz liegt in industrialisierten Ländern bei etwa 1–2 % …
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Sonstige androgenetische Alopezie (ICD‑10 L64.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige Alopecia androgenetica bezeichnet eine nicht‑klassische Form des androgenetischen Haarausfalls, die sich durch atypische Verteilungsmuster oder abweichende klinische Merkmale von der klassischen männlichen bzw. weiblichen …
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Telogenes Effluvium Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (L65.0)
Telogeneffluvium (TE) ist ein diffuses Haarausfallsyndrom, das durch eine verkürzte anagene Phase und einen vorzeitigen Übergang in die telogene Phase gekennzeichnet ist. Es tritt häufig nach physikalischen oder psychischen Stressoren auf …
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Polytrichie (L68.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Polytrichie bezeichnet ein pathologisches Übermaß an Körperbehaarung, das über die physiologische Norm hinausgeht und häufig mit zugrundeliegenden genetischen Syndromen assoziiert ist. In der klinischen Praxis tritt Polytrichie am …
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Erworbene Beckendeformität (M95.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Erworbene Deformität des Beckens bezeichnet strukturelle Veränderungen der Pelvis, die im Erwachsenenalter sekundär zu pathologischen Belastungen des Lenden‑ und Hüftgelenks führen. Sie entsteht häufig im Kontext von degenerativen …
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Kleine Niere einseitig (N27.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Eine einseitig verkleinerte Niere unbekannter Ursache stellt bei Erwachsenen und Kindern eine diagnostische Herausforderung dar. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die meisten Fälle im Rahmen bildgebender Untersuchungen …
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Endometriose (ICD‑10 N80.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Endometriose ist eine chronisch‑entzündliche Erkrankung, bei der endometriumähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst. Sie betrifft vorwiegend Frauen im reproduktiven Alter und wird mit einer erheblichen Morbidität in Form von …
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Polypen im weiblichen Genitaltrakt (ICD‑10 N84.8) Diagnostik & Therapie‑Standard
Polypen des weiblichen Genitaltraktes außerhalb der Gebärmutter – insbesondere Vaginal‑ und Cervixpolypen – stellen eine heterogene Gruppe benigner Läsionen dar, die aus hyperplastischem Drüsengewebe bestehen. Epidemiologisch sind sie …
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Polyp des weiblichen Genitaltraktes (ICD‑10 N84.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Polypen des weiblichen Genitaltraktes umfassen eine heterogene Gruppe von gutartigen Wucherungen, die am Vulva‑ oder Vaginalbereich auftreten können. Sie sind selten und werden häufig erst im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung …
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Nichtentzündliche Vulva- und Perineumerkrankungen (ICD‑10 N90.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Nichtentzündliche Erkrankungen der Vulva und des Perineums umfassen ein heterogenes Spektrum von Krankheitsbildern, die primär strukturelle oder funktionelle Veränderungen ohne klassische Entzündungszeichen aufweisen. Zu den klinisch …
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Starke Menstruation im Jugendalter Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards (ICD‑10 N92.2)
Zu starke Menstruation im Pubertätsalter, häufig als menorrhagische Blutungen bezeichnet, ist gekennzeichnet durch ein monatliches Blutungsvolumen, das die üblichen Schwellenwerte überschreitet und/oder eine Dauer von mehr als sieben Tagen …
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Sonstige näher bezeichnete unregelmäßige Menstruation (ICD‑10 N92.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete unregelmäßige Menstruation umfasst sämtliche menstruale Störungen, die nicht unter die klassischen Kategorien wie Amenorrhoe, oligomenorrhoische oder polymenorrhoische Zyklen fallen und deren Ursache nicht …
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Chromosomenanomalie beim Fetus (ICD‑10 O35.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Chromosomenanomalien beim Fetus stellen eine bedeutende Ursache für pränatale Morbidität und Mortalität dar. Sie kommen in etwa 0,5 % bis 1 % aller Schwangerschaften vor und können sowohl strukturelle als auch numerische Veränderungen …
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Schädigung des Fetus durch sonstige medizinische Maßnahmen (ICD‑10 O35.7) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standards
Die Betreuung der Mutter bei Verdacht auf eine fetale Schädigung durch sonstige medizinische Maßnahmen umfasst ein breites Spektrum von traumatischen und entzündlichen Einflüssen, die das ungeborene Kind indirekt schädigen können. Zu den …
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Übergewichtige Neugeborene (ICD‑10 P08.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Übergewichtige Neugeborene, häufig als Makrosomie bezeichnet, werden definiert durch ein Geburtsgewicht von ≥ 4.000 g oder ein Gewicht über dem 90‑Perzentil für das Gestationsalter. In den letzten Jahrzehnten zeigen länderspezifische …
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Sonstige näher bezeichnete Störungen der Atmung beim Neugeborenen (ICD‑10 P28.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete Störungen der Atmung beim Neugeborenen umfassen eine heterogene Gruppe von pulmonalen Pathologien, die nicht unter das klassische neonatalen Atemnotsyndrom (RDS) oder die persistente pulmonale Hypertonie fallen. …
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Sonstige transitorische Störungen des Elektrolythaushalts beim Neugeborenen (ICD‑10 P74.4) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige transitorische Störungen des Elektrolythaushaltes beim Neugeborenen umfassen vorübergehende Abweichungen von Natrium-, Kalium‑ und Calciumkonzentrationen, die nicht durch chronische Erkrankungen oder strukturelle Anomalien bedingt …
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Koma beim Neugeborenen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 P91.5)
Koma beim Neugeborenen ist ein akuter Bewusstseinsverlust, der eine sofortige diagnostische Abklärung und Therapie erfordert. Die Inzidenz liegt im Bereich seltener, aber die Prognose variiert stark je nach Ursache. Klinisch relevant sind …
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Angeborene Fehlbildung der Chorioidea (Q14.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen der Chorioidea umfassen strukturelle Anomalien des fetalen Choroidplexus, die sich bereits im intrauterinen Leben entwickeln und häufig mit zerebralen Malformationen assoziiert sind. Die Prävalenz ist nicht genau …
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Angeborene Herzfehlbildung (ICD‑10 Q24.9) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Angeborene Fehlbildungen des Herzens (congenitale Herzfehler, CHD) umfassen ein breites Spektrum struktureller Anomalien, die bereits im Fetalstadium entstehen. Sie gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen und stellen weltweit …
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Lippenspalte beidseitig (Q36.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die beidseitige Lippenspalte (bilaterale Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, BCLP) ist eine angeborene Fehlbildung, die sowohl die äußere Lippe als auch den Gaumen betrifft. Sie tritt selten auf und stellt im Vergleich zur einseitigen Form eine …
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Sonstige angeborene Fehlbildungssyndrome (Q86.88) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Sonstige angeborene Fehlbildungssyndrome durch bekannte äußere Ursachen umfassen seltene, heterogene Krankheitsbilder, bei denen teratogene Einflüsse während der Embryonalentwicklung zu multiplen kongenitalen Anomalien führen. …
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Sonstige Herzrhythmusstörungen (ICD‑10 R00.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige und nicht näher bezeichnete Störungen des Herzschlages umfassen eine heterogene Gruppe von Rhythmusstörungen, die weder klar einer spezifischen Klassifikation noch einer definierten ätiologischen Zuordnung zugeordnet werden …
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Sehnerv- und Sehbahnenverletzung (ICD‑10 S04.0) Diagnostik & Therapie‑Standard
Sehnerven‑ und Sehbahnschäden umfassen pathologische Prozesse, die den retinalen Nervenfasern, den Sehnerv (Nervus opticus) sowie die nachgelagerten visuellen Bahnen bis zum visuellen Kortex betreffen. Die Inzidenz variiert stark je nach …
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Lungenprellung und -hämatom (ICD‑10 S27.31) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Prellung (Kontusion) und ein Hämatom der Lunge entstehen durch eine stumpfe thorakale Krafteinwirkung, die das pulmonale Parenchym verletzt ohne dass ein Penetrationsschaden vorliegt. Epidemiologisch treten diese Verletzungen häufig …
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Verletzung des nicht näher bezeichneten Harn- bzw. Beckenorgans (ICD‑10 S37.9) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Eine Verletzung des Harnorgans, insbesondere der Harnblase, bezeichnet jede Schädigung der muskulären Wand oder der Schleimhaut infolge mechanischer, chemischer oder ionisierender Einflüsse. In Deutschland treten traumatische …
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Verletzung lumbosakraler Rückenmarkhäute (ICD‑10 S39.81) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Verletzungen der lumbosakralen Rückenmarkhäute umfassen Läsionen von Dura mater und Arachnoidea im Bereich L4‑S2. Sie können durch traumatische Ereignisse, iatromechanische Einflüsse bei spinalen Eingriffen oder sekundär durch entzündliche …
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Verletzung des N. radialis am Oberarm Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard (S44.2)
Die Verletzung des N. radialis in Höhe des Oberarms ist ein seltenes, aber klinisch bedeutsames Ereignis, das vor allem durch direkte Traumata oder iatromechanische Einflüsse wie traditionelle Knochenmanipulationen verursacht werden kann. …
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Verletzung sonstiger Sehnen und Muskeln im Unterarm (ICD‑10 S56.8) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard
Verletzungen sonstiger und nicht näher bezeichneter Sehnen und Muskeln im Unterarm umfassen ein breites Spektrum von akuten Traumata bis zu Überlastungsschäden, die häufig mit funktionellen Einschränkungen des Handgelenks und der Hand …
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