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Seite 16 für „Ursachen“
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Schulmedizin
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Vermeidend-restriktive Essstörung (ICD‑10 F50.82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard Stufe 2
Die vermeidend-restriktive Ernährungsstörung (Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder, ARFID) ist gekennzeichnet durch ein anhaltendes Muster von Nahrungsaufnahmevermeidung oder -einschränkung, das zu signifikanten gesundheitlichen …
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EDNOS (F50.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
EDNOS (Eating Disorder Not Otherwise Specified) bezeichnet klinische Präsentationen von Essstörungen, die nicht vollständig die diagnostischen Kriterien für Anorexia nervosa, Bulimia nervosa oder Binge‑Eating‑Störung erfüllen, jedoch …
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Parasomnie (F51.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Parasomnien umfassen eine heterogene Gruppe von Schlafstörungen, die durch ungewöhnliche Verhaltensweisen oder Erlebnisse während des Schlafes gekennzeichnet sind und nicht primär auf physiologische Atmungs- oder Herz-Kreislauf-Störungen …
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Frigidität (F52.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Frigidity bezeichnet ein anhaltendes sexuelles Funktionsdefizit bei Frauen, das sich durch fehlende oder stark verminderte sexuelle Erregung und Lust äußert, ohne dass organische Ursachen vorliegen. Historisch wurde der Begriff in den …
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Sexuelle Aversion (F52.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sexuelle Aversion bezeichnet das wiederholte Erleben von starkem Unbehagen oder Angst beim Gedanken an sexuelle Aktivitäten, was zu einem aktiven Vermeiden von sexuellen Kontakten führt. In der aktuellen Klassifikation wird sie als Teil …
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Erektile Dysfunktion (ICD‑10 F52.2) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Erektile Dysfunktion (ED) bezeichnet die wiederholte Unfähigkeit, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten. Die Prävalenz steigt mit dem Lebensalter und beträgt in Studien bei Männern über …
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Anorgasmie (F52.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Anorgasmie bezeichnet das wiederholte oder anhaltende Unvermögen, trotz ausreichender sexueller Erregung einen Orgasmus zu erreichen. Die Prävalenz variiert stark je nach Definition und Befragungsmethode; Studien aus europäischen Kontexten …
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Genito-pelvine Schmerz‑Penetrationsstörung (F52.6) Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard Stufe 2
Genito-pelvine Schmerz‑Penetrationsstörung bezeichnet eine chronische Schmerzerfahrung im Genital‑ und Beckenbereich, die mit einer eingeschränkten Penetration beim Geschlechtsverkehr einhergeht. Die Prävalenz wird in deutschen Studien als …
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Laxantienabusus (ICD‑10 F55.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Laxantienabusus bezeichnet den chronischen Missbrauch von abführenden Substanzen zur Gewichtsreduktion oder aus psychischer Motivation. Epidemiologisch ist der Missbrauch vor allem bei jungen Frauen verbreitet, wobei die Prävalenz in …
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Paranoide Persönlichkeitsstörung (F60.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die paranoide Persönlichkeitsstörung (PPD) ist eine tiefgreifende und dauerhafte Störung des Denkens, Fühlens und Verhaltens, die durch ein übersteigertes Misstrauen und Verdächtigen gegenüber anderen gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den …
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Schizoide Persönlichkeitsstörung (F60.1) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die schizoidale Persönlichkeitsstörung (SPD) ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von sozialer Isolation, eingeschränkter emotionaler Ausdrucksfähigkeit und einem geringen Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Beziehungen. …
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Dissoziale Persönlichkeitsstörung (F60.2) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die dissoziale Persönlichkeitsstörung, häufig synonym als antisoziale Persönlichkeitsstörung bezeichnet, ist gekennzeichnet durch ein dauerhaftes Muster von Missachtung und Verletzung der Rechte anderer. Epidemiologische Daten aus …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung (F60.3) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung (EIPS), im ICD‑10 unter F60.3 klassifiziert, ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster von Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstbild und Affektivität sowie …
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Emotionale Instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typ (F60.30) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, häufig als Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) bezeichnet, umfasst mehrere Subtypen; der impulsive Typ ist durch stark ausgeprägte Impulsivität und affektive Instabilität gekennzeichnet. …
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Zwanghafte Persönlichkeitsstörung (F60.5) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung (ZPS) ist eine tiefgreifende und anhaltende Störung der Persönlichkeit, die durch ein starkes Bedürfnis nach Ordnung, Perfektionismus und Kontrolle gekennzeichnet ist. Epidemiologische Studien zeigen, …
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Haltlose Persönlichkeitsstörung (F60.8) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die haltlose Persönlichkeitsstörung, häufig synonym mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung verwendet, ist durch eine tiefgreifende Instabilität in affektiver Regulation, Selbstbild und zwischenmenschlichen Beziehungen gekennzeichnet. …
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Andauernde Persönlichkeitsänderung nach psychischer Erkrankung (ICD‑10 F62.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Andauernde Persönlichkeitsänderungen nach einer psychischen Erkrankung beschreiben langfristige und stabile Modifikationen der Charakterzüge, die über das akute Krankheitsgeschehen hinaus bestehen bleiben. Epidemiologische Daten zeigen, …
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Pathologisches Spielen (F63.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Pathologisches Spielen bezeichnet ein anhaltendes, dysfunktionales Spielverhalten, das zu erheblichen Beeinträchtigungen in sozialen, schulischen oder familiären Bereichen führt. Die Prävalenz bei Kindern und Jugendlichen liegt im …
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Trichotillomanie (F63.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Trichotillomanie (TTM) ist eine psychische Störung, die durch das wiederholte, meist unkontrollierbare Ausreißen von Eigenhaar gekennzeichnet ist und zu signifikanten psychosozialen Beeinträchtigungen führen kann. Die Prävalenz liegt im …
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Geschlechtsidentitätsstörung (ICD‑10 F64.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Geschlechtsidentitätsstörung bezeichnet ein anhaltendes Unbehagen oder Leiden im Zusammenhang mit einer Diskrepanz zwischen dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht und der empfundenen eigenen Geschlechtsidentität. Die Prävalenz ist …
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Paraphilie (ICD‑10 F65) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paraphilien umfassen atypische sexuelle Interessen, die über das gesellschaftlich übliche Maß hinausgehen und häufig mit wiederholten, intensiven Fantasien, Impulsen oder Verhaltensweisen einhergehen. Die Prävalenz variiert stark je nach …
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Transvestitischer Fetischismus (F65.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Transvestischer Fetischismus (auch transvestische Störung) ist ein psychosexuelles Phänomen, bei dem das Anziehen des anderen Geschlechts als primäres sexuelles Erregungsobjekt dient und zu klinisch relevanten Belastungen führen kann. Nach …
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Transsexualismus (ICD‑10 F66.1) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität stellen zentrale Dimensionen der menschlichen Diversität dar. In den geprüften Quellen wird insbesondere das Phänomen der Geschlechtsdysphorie (Gender Dysphoria) behandelt, …
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Aphasie (F80.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard – Leitfaden für Fachpersonal
Aphasie bezeichnet eine erworbene Störung der sprachlichen Ausdrucks‑ und/oder Auffassungsfähigkeit, die primär durch Läsionen im kortikalen Sprachnetz entsteht. Sie tritt am häufigsten nach ischämischem oder hämorrhagischem Schlaganfall …
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Wernicke-Aphasie Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Wernicke‑Aphasie ist eine rezeptive Sprachstörung, die durch Schädigung des posterioren superioren Temporallappens entsteht und typischerweise im Kontext eines zerebrovaskulären Insults auftritt. Epidemiologische Daten zeigen, dass …
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Entwicklungsretardierung (F81) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Entwicklungsretardierung bezeichnet eine signifikante Verzögerung der altersentsprechenden kognitiven, sprachlichen und motorischen Entwicklung. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wobei die Ursachen heterogen …
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Entwicklungsretardierung (F83) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie-Standards
Entwicklungsretardierung bezeichnet eine signifikante Verzögerung der körperlichen und/oder geistigen Reifung im Vergleich zum altersentsprechenden Normwert. Die Prävalenz ist schwer zu quantifizieren, da die Definition je nach …
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Hyperkinetische Störungen (ICD‑10 F90.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Hyperkinetische Störungen, zu denen Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und verwandte Verhaltensauffälligkeiten zählen, stellen ein häufiges neurologisch‑psychiatrisches Krankheitsbild dar. Die Prävalenz liegt im Kindes- …
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Bindungsstörung (F94.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Bindungsstörung bezeichnet ein pathologisches Muster gestörter emotionaler Bindungen, das sich in der frühen Kindheit entwickelt und langfristige psychische sowie soziale Funktionsbeeinträchtigungen nach sich ziehen kann. Epidemiologische …
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Nasenbohren (Rhinotillexomanie) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Nasenbohren bezeichnet das wiederholte Einführen von Fingern oder anderen Gegenständen in die Nasenhöhle zum Entfernen von Sekret oder Krusten. Epidemiologisch ist das Verhalten verbreitet, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, jedoch …
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