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Seite 16 für „Weit“
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Schulmedizin
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Lafora-Krankheit (G40.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Lafora‑Krankheit ist eine seltene, autosomal rezessiv vererbte neurodegenerative Erkrankung, die durch Akkumulation von polyglucosanhaltigen intrazellulären Einschlüssen (Lafora‑Körper) gekennzeichnet ist. Sie zählt zu den progressive …
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Hemicrania continua Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (G44.80)
Hemicrania continua (HC) ist eine primäre Kopfschmerzerkrankung der Gruppe der Trigeminus‑autonomen Cephalalgien (TAC). Sie zeichnet sich durch einen seit mindestens drei Monaten anhaltenden, ununterbrochenen einseitigen Kopfschmerz aus, …
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Schlafapnoe-Syndrom (G47.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das obstruktive Schlafapnoe‑Syndrom (OSAS) ist gekennzeichnet durch wiederholte Atemwegsobstruktionen während des Schlafes, die zu fragmentiertem Schlaf und nächtlicher Hypoxämie führen. Epidemiologische Studien aus europäischen …
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Kataplexie Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard (G47.4)
Kataplexie ist ein plötzliches, kurzzeitiges Muskeltonus‑ und Kraftverlustphänomen, das typischerweise durch starken emotionalen Stimulus ausgelöst wird und als pathognomonisches Merkmal der Narkolepsie gilt. Die Prävalenz liegt im Rahmen …
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Narcolepsie (G47.41) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Narkolepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch pathologische Tagesschläfrigkeit und Störungen der Schlaf‑Wach-Regulation gekennzeichnet ist. Epidemiologisch liegt die Prävalenz bei etwa 0,02 % bis 0,05 % in …
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Obliquus‑superior‑Myokymie (G51.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Obliquus‑superior‑Myokymie bezeichnet ein intermittierendes, feines Zucken des Musculus obliquus superior, das typischerweise als plötzliches, rhythmisches Flimmern im peripheren Gesichtsfeld wahrgenommen wird. Die Literatur berichtet über …
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Post-Zoster-Neuralgie (G53.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Post‑Zoster‑Neuralgie (PZN) bezeichnet einen chronischen neuropathischen Schmerz, der nach einer Herpes‑zoster-Infektion persistiert und länger als drei Monate nach dem Auftreten des Hautausschlags anhält. Epidemiologisch betrifft sie etwa …
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Brachialgie (G54.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Brachialgie bezeichnet Schmerzen entlang des Nervenplexus brachialis, die häufig aus einer Irritation oder Kompression der peripheren Nervenstrukturen resultieren. Epidemiologisch ist die Prävalenz nicht exakt definiert, da die Symptomatik …
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Radialislähmung (G56.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Radialislähmung bezeichnet den Funktionsverlust des Musculus extensor carpi radialis, des Musculus supinator und weiterer Extensoren der Hand, verursacht durch Schädigung des N. radialis. Sie tritt häufig im Kontext von Frakturen des …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom (ICD‑10 G56.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist ein chronisches Schmerzzustandsbild, das nach einem lokalen Trauma oder einer Nervenverletzung auftreten kann und durch ausgeprägte sensorische, autonome und motorische Dysfunktionen …
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Komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) G57.7 Diagnostik & Therapie‑Standard
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) ist ein chronisches, häufig nachtraumatisches Schmerzzustand, der durch eine disproportionale Schmerzintensität im Vergleich zum auslösenden Ereignis gekennzeichnet ist. Epidemiologische Angaben …
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Becker‑Kiener‑Muskeldystrophie (G71.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Becker‑Kiener‑Muskeldystrophie (BMD) ist eine X‑chromosomal rezessive Erkrankung, die durch Mutationen im Dystrophin‑Gen hervorgerufen wird und ein milderes klinisches Bild als die Duchenne‑Muskeldystrophie aufweist. Die Prävalenz liegt in …
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Mitochondriales DNA-Depletionssyndrom (ICD‑10 G71.3) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das mitochondriale DNA‑Depletionssyndrom (MDD) umfasst eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen die Kopienzahl der zellulären Mitochondrien‑DNA (mtDNA) stark reduziert ist. Durch den Verlust von mtDNA‑kodierten Komponenten der Atmungskette …
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Lähmung (G80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Lähmung bezeichnet den Verlust oder die erhebliche Einschränkung der motorischen Funktion eines Muskels oder Muskelkomplexes infolge einer Störung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Die Prävalenz variiert stark je nach Ätiologie: …
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Parese (G82) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Parese bezeichnet eine partielle Lähmung, bei der die Muskelkraft reduziert, jedoch nicht vollständig aufgehoben ist. Sie kann einseitig (hemiparese) oder beidseits (biparese) auftreten und betrifft unterschiedliche Körperregionen. …
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Autonome Dysreflexie (G90.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Autonome Dysreflexie ist ein potenziell lebensbedrohliches neuro‑vegetatives Syndrom, das bei Patienten mit Rückenmarkverletzungen ab dem Niveau T6 auftreten kann. Sie entsteht durch unkontrollierte sympathische Reflexe auf afferente …
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Hirntod Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Der Hirntod definiert den irreversiblen Verlust aller Funktionen des gesamten Gehirns einschließlich der Hirnstammaktivität. Er stellt die medizinische Voraussetzung für die Organentnahme bei Lebendspenden dar und hat erhebliche …
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GLUT1‑Defizit‑Syndrom (G93.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Glukosetransporter‑1‑Defizit‑Syndrom (GLUT‑1‑DS) ist eine seltene, meist autosomal dominante Erkrankung, die durch einen Funktionsverlust des glialen Glukosetransporters 1 verursacht wird. Die Prävalenz liegt im niedrigen einstelligen …
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Hirnstammsyndrom (ICD‑10 G93.8) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Hirnstammsyndrom bezeichnet eine heterogene Gruppe von klinischen Präsentationen, bei denen strukturelle oder funktionelle Störungen des Hirnstamms zu charakteristischen neurologischen Defiziten führen. Die Inzidenz ist gering und wird …
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Rhinoliquorrhoe (G96.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Rhinoliquorrhoe bezeichnet das Austreten von Liquor cerebrospinalis (LCS) durch die Nasenschleimhaut, meist über ein Defekt im Schädelbasis‑Meningealbereich. Sie ist selten, mit einer geschätzten Inzidenz von wenigen Fällen pro 100 000 …
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Pseudopterygium Diagnostik, Differenzialdiagnose & Therapie‑Standard (ICD‑10 H11.8)
Pseudopterygium bezeichnet eine periphere Hornhautverkrümmung, die aus einer sekundären Konjunktival‑zu‑Hornhaut‑Adhäsion resultiert und nicht mit der physiologischen Pterygium‑Entwicklung verbunden ist. Epidemiologisch ist das Phänomen …
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Synechie (H21.5) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Synechien sind pathologische Verwachsungen von Gewebe oder Organen, die nach chirurgischen Eingriffen, Entzündungen oder Traumata entstehen können. Im gynäkologischen Kontext bezieht sich der Begriff häufig auf intrauterine Verwachsungen …
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Makulaödem (H35.8) Differenzialdiagnostik und evidenzbasierte Therapie‑Standard
Makulaödem bezeichnet eine pathologische Flüssigkeitsansammlung im retinalen Inneren der Makula, die zu einer Verdickung und Funktionsstörung des zentralen Sehfeldes führt. Es tritt in unterschiedlichen Krankheitskontexten auf, …
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Endophthalmitis (H44.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Endophthalmitis bezeichnet eine intraokulare Entzündung des Glaskörpers und/oder der Netzhaut, die meist durch infektiöse Erreger ausgelöst wird. Die Inzidenz liegt im europäischen Kontext bei wenigen Fällen pro 100 000 Eingriffe, wobei …
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Ophthalmoplegie (H49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ophthalmoplegie bezeichnet die Funktionsstörung der Augenmuskulatur mit teilweiser oder vollständiger Einschränkung aller oder mehrerer Blickrichtungen. Sie kann akut, subakut oder chronisch verlaufen und ist ein wichtiger Hinweis auf …
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Presbyopie (Alterssichtigkeit) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Presbyopie, umgangssprachlich Alterssichtigkeit, beschreibt die altersbedingte Abnahme der Akkommodationsfähigkeit des Auges, wodurch das Sehen in Nahdistanz beeinträchtigt wird. Sie tritt typischerweise ab dem 40. Lebensjahr auf und …
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Nachtblindheit (Nyktalopie) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 H53.6)
Nachtblindheit bezeichnet eine eingeschränkte Sehschärfe bei schwachem Licht, die häufig auf Störungen der Phototransduktion in den Stäbchen zurückzuführen ist. Die kongenitale stationäre Nachtblindheit (CSNB) stellt dabei ein heterogenes …
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Fehlsichtigkeit (H53.8) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Fehlsichtigkeit (Ametropie) bezeichnet die Abweichung der optischen Fokuslage des Auges von der Netzhaut, wodurch ein unscharfes Bild entsteht. Die häufigsten Formen sind Myopie, Hyperopie und Astigmatismus. Epidemiologisch zeigen …
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Augenschmerzen (H57.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Augenschmerzen, medizinisch als okuläre Schmerzen bezeichnet, stellen ein häufiges Beschwerdebild in der ophthalmologischen und neurologischen Praxis dar. Sie können sowohl akut als auch chronisch auftreten und reichen von leichten …
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Nystagmus (H81.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Nystagmus ist ein unwillkürlicher, rhythmischer Augenbewegungsphänomen, das durch abnorme Aktivität des vestibulären oder okulomotorischen Systems entsteht. Er tritt in allen Altersgruppen auf und kann sowohl physiologisch (z. B. bei …
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