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Schulmedizin
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Vestibularisneuritis (H81.2) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Vestibularisneuritis ist eine akute, meist einseitige Entzündung des vestibulären Nerven, die zu einem plötzlichen, anhaltenden Schwindel ohne begleitende Hörstörung führt. Die Inzidenz liegt im mittleren Bereich der neurootologischen …
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Halslymphknoten Differenzialdiagnose und Therapie‑Standard (R59)
Halslymphknoten sind zentrale Bestandteile des regionalen Lymphsystems und häufige Befunde in der klinischen Praxis. Sie können sowohl reaktive als auch neoplastische Ursachen haben. Die Prävalenz benigner Adenopathien ist hoch, während …
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Nasenscheidewandkorrektur (Septumplastik) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Nasenscheidewandkorrektur (Septoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur Beseitigung einer deviierenden Nasenseptums, die zu funktioneller Behinderung der Nasenatmung führen kann. Epidemiologisch wird eine signifikante Prävalenz von …
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Otosklerose (H80) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Otosklerose ist eine benigne, aber fortschreitende Erkrankung des Mittelohres, die durch abnormales Knochenwachstum im ovalen Fensterbereich gekennzeichnet ist. Sie stellt weltweit die häufigste Ursache für einseitige oder beidseitige …
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Piriformis‑Syndrom (G57.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Piriformis‑Syndrom ist ein neuro‑muskeläres Schmerzsyndrom, das durch Kompression oder Irritation des Ischiasnervs im Bereich des Musculus piriformis entsteht. Die Prävalenz wird in klinischen Studien als selten bis moderat angegeben; …
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Paroxysmale Hemikranie (ICD‑10 G44.03) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Paroxysmale Hemikranie (PH) ist ein primärer Kopfschmerztyp, der durch kurze, hochintensive, einseitige Schmerzattacken gekennzeichnet ist und häufig mit autonomer Begleiterscheinung auftritt. Die Prävalenz liegt deutlich unter der von …
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Lähmung (G80.2) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Lähmung bezeichnet den Verlust oder die erhebliche Einschränkung der motorischen Funktion eines Muskels oder Muskelkomplexes infolge einer Störung des zentralen oder peripheren Nervensystems. Die Prävalenz variiert stark je nach Ätiologie: …
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Parese (G83) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard im Überblick
Parese bezeichnet eine partielle Lähmung bzw. Schwäche von Muskulatur ohne vollständigen Funktionsverlust. Sie tritt häufig im Rahmen neurologischer Erkrankungen wie Zerebralparese oder idiopathischer Fazialisparese auf. Epidemiologisch …
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Ophthalmoplegie (H49.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Ophthalmoplegie bezeichnet die Funktionsstörung der Augenmuskulatur mit teilweiser oder vollständiger Einschränkung aller oder mehrerer Blickrichtungen. Sie kann akut, subakut oder chronisch verlaufen und ist ein wichtiger Hinweis auf …
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Tympanosklerose Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Tympanosklerose ist eine chronische, benigne Erkrankung des Mittelohrs, gekennzeichnet durch progressive Sklerosierung der Paukenmembran und des umgebenden Bindegewebes. Sie tritt überwiegend im mittleren bis höheren Erwachsenenalter auf …
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Karotisstenose Diagnostik, Differentialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 I65.2)
Eine Karotisstenose bezeichnet die einseitige oder beidseitige Verengung der Halsschlagader (Arteria carotis) durch atheromatöse Plaques. Epidemiologisch ist sie vor allem bei älteren Menschen mit kardiovaskulären Risikofaktoren verbreitet …
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Zerebrovaskuläre Störung (ICD‑10 I69) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Zerebrovaskuläre Störungen umfassen ein breites Spektrum von Erkrankungen, die durch pathologische Veränderungen der zerebralen Blutgefäße verursacht werden. Sie gehören zu den häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität in …
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Postthrombotisches Syndrom (I87.0) Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard
Das postthrombotische Syndrom (PTS) ist ein chronisches Komplikationssyndrom nach venöser Thrombose, insbesondere nach tiefer Venenthrombose der unteren Extremitäten. Es manifestiert sich durch anhaltende Schmerzen, Schwellungen und kutane …
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Septumdeviation (J34.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard
Septumdeviation bezeichnet die laterale oder anteroposteriore Abweichung des Nasenseptums von der Mittellinie. Epidemiologische Daten aus älteren Studien zeigen, dass das Auftreten mit zunehmendem Alter steigt und häufig mit chronischer …
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Rekurrensparese (J38.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard in der Pneumologie
Die Rekurrensparese bezeichnet eine Funktionsstörung des Nervus recurrens, die typischerweise nach Eingriffen im Hals‑ und Thoraxbereich auftritt. Sie ist besonders relevant in der Schilddrüsenchirurgie, wo ein Läsionsrisiko für den Nerv …
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Swyer-James-Syndrom (J43.0) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Swyer‑James‑MacLeod‑Syndrom (SJMS) ist ein seltenes, erworbenes obstruktives Lungenerkrankungsbild, das durch eine einseitige Hyperinflation und postinfektiöse Bronchiektasen gekennzeichnet ist. Die Prävalenz liegt im niedrigen …
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Spannungspneumothorax Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Ein Spannungspneumothorax ist ein akuter, lebensbedrohlicher Zustand, bei dem Luft in den Pleuraspalt eindringt und nicht mehr entweichen kann, wodurch der intrapleurale Druck stark ansteigt. Diese Druckentwicklung führt zu einer …
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Hammerfinger (M20.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Der Hammerfinger (auch als Triggerfinger bezeichnet) ist eine benigne, meist einseitige Störung der Fingerbeugesehne, bei der es zu einer Verdickung des A1‑Sehnenscheidebandes und damit zu einer mechanischen Blockade beim Bewegen kommt. …
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Kraniomandibuläre Dysfunktion (M26.60) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet ein Sammelspektrum funktioneller und struktureller Störungen des Kausystems, die zu Schmerzen im Kiefergelenk sowie in den angrenzenden muskulären Strukturen führen können. …
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Cranial arteritis (M31.5) Differentialdiagnose & Therapie‑Standard
Arteriitis cranialis, häufig als Riesenzellarteriitis oder temporale Arteritis bezeichnet, ist eine systemische Vaskulitis mittelgroßer und großer Arterien mit Präferenz für die Äste der extrakraniellen Karotis. Sie betrifft vorwiegend …
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Ischialgie (M54.4) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Ischialgie bezeichnet einen Schmerz im Verlauf des Ischiasnervs, der von der Lendenwirbelsäule über das Gesäß bis in die hintere Extremität ausstrahlt. Sie ist häufig eine Folge einer lumbalen Nervenwurzelreizung oder -kompression und …
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Tietze‑Syndrom Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (M94.0)
Das Tietze‑Syndrom ist eine benigne, entzündliche Erkrankung des knorpeligen Brustwandsegments, die durch lokalisierte Schmerzen und Schwellungen an einer oder mehreren Rippenknorpeln gekennzeichnet ist. Es tritt überwiegend bei jungen …
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Schrumpfniere (N26) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Die Shrumpfniere (auch einseitige Nierenatrophie genannt) bezeichnet einen signifikanten Volumenverlust einer Niere, meist infolge chronischer Schädigung oder Entwicklungsanomalien. Epidemiologisch ist die Prävalenz schwer zu …
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Mittelschmerz (N94.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Mittelschmerz bezeichnet den einseitigen, krampfartigen Unterbauchschmerz, der im Zusammenhang mit dem Eisprung auftritt. Er ist eine häufige Ursache für akute Beckenschmerzen bei Frauen im reproduktiven Alter und wird meist als benign …
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Bonnet‑Dechaume‑Blanc‑Syndrom Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Das Bonnet‑Dechaume‑Blanc‑Syndrom (BDBS), auch als kongenitales einseitiges retinozephalofaziales Gefäßmalformationssyndrom oder Wyburn‑Mason‑Syndrom bezeichnet, ist eine seltene neuro‑kutane Erkrankung, die durch angeborene arteriovenöse …
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Lippen‑Kieferspalte (Q37) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Die Lippen‑Kieferspalte (LKS) ist eine angeborene Fehlbildung der orofazialen Region, die durch fehlende Fusion von Lippen- und Kieferanteilen im embryonalen Entwicklungsstadium entsteht. Historische Beschreibungen aus den 1930er‑ und …
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Nierenagenesie (Q60.2) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard für Fachpersonal
Nierenagenesie bezeichnet das angeborene Fehlen einer Niere, meist einseitig, und ist eine seltene Fehlbildung des Urogenitaltraktes. Die Prävalenz liegt im Bereich von etwa 1 – 2 pro 10 000 Lebendgeburten. Klinisch relevant wird die …
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Nierenhypoplasie (Q60.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Die Nierenhypoplasie bezeichnet eine kongenitale Unterentwicklung des renalen Parenchyms, die zu einer verminderten Nephronzahl führt. Sie kann segmental oder ganzseitig auftreten und ist epidemiologisch selten; genaue Prävalenzzahlen …
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Plagiozephalie (Q67.3) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für Fachpersonal
Die Plagiozephalie bezeichnet eine asymmetrische Schädeldeformation, die vorwiegend im Säuglingsalter durch einseitige Druckbelastung entsteht und zu einer schrägen Kopfform führt. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, …
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Tibiale Hemimelie (ICD‑10 Q72.5) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Tibiale Hemimelie bezeichnet die einseitige Schwäche oder Lähmung der Muskulatur im Bereich des Unterschenkels, meist infolge eines zerebrovaskulären Insults (Stroke). Die Prävalenz variiert stark, liegt jedoch bei etwa 30 % der Patienten …
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