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Seite 2 für „Fertiline“
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Schulmedizin
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Hydrosalpinx (N70.1) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Hydrosalpinx bezeichnet die distale Dilatation einer oder beider Eileiter durch Flüssigkeitsansammlung, meist infolge von chronischer Entzündung oder tubarer Obstruktion. Die Prävalenz liegt bei Frauen im reproduktionsfähigen Alter …
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Anovulation (N97.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Anovulation bezeichnet das Fehlen oder die unregelmäßige Freisetzung von Ova aus den Eierstöcken und ist ein zentraler Pathomechanismus bei der polyzystischen Ovary-Syndrom (PCOS). Die Prävalenz von PCOS, in dem Anovulation häufig …
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Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (N98.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Das ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS) ist eine iatrogen induzierte Komplikation der assistierten Reproduktion, insbesondere nach gonadotropinbasierter Ovulationsinduktion und In‑Vitro-Fertilisation. Epidemiologisch tritt das …
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Verwachsungen (N99.4) Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Therapie-Standard
Verwachsungen (Adhäsionen) sind pathologische Bindegewebsverbindungen, die nach chirurgischen Eingriffen oder entzündlichen Prozessen entstehen und benachbarte Strukturen mechanisch verbinden. Sie betreffen häufig das Peritoneum, das …
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Kongenitale bilaterale Aplasie des Vas deferens Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard
Die kongenitale bilaterale Aplasie des Vas deferens (CBAVD) ist eine seltene Fehlbildung der Samenleiter, die nahezu ausschließlich mit Mutationen im CFTR‑Gen assoziiert wird. Sie stellt die häufigste Ursache für männliche Unfruchtbarkeit …
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Nierenagenesie (Q60.2) Differenzialdiagnostik & Therapie-Standard für Fachpersonal
Nierenagenesie bezeichnet das angeborene Fehlen einer Niere, meist einseitig, und ist eine seltene Fehlbildung des Urogenitaltraktes. Die Prävalenz liegt im Bereich von etwa 1 – 2 pro 10 000 Lebendgeburten. Klinisch relevant wird die …
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Zervikale Schwangerschaft (ICD‑10 O00.8) Diagnostik‑Algorithmus, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Eine zervikale Schwangerschaft ist eine seltene Form der Ektopen, bei der die Implantation des Embryos im Zervixkanal erfolgt. Sie macht weniger als 1 % aller ektopen Schwangerschaften aus und stellt wegen des hohen Risikos für massive …
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Mildes Androgen-Insensitivitätssyndrom (AIS) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Mildes Androgen‑Insensitivitätssyndrom (mAIS) ist eine X‑chromosomal rezessiv vererbte Störung der Androgenrezeptorfunktion, die zu einer partiellen Unempfindlichkeit gegenüber Testosteron und Dihydrotestosteron führt. Die Prävalenz wird …
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Chlamydia trachomatis‑Peritonitis (ICD‑10 K67.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Chlamydia trachomatis‑induzierte Peritonitis ist eine seltene Komplikation genitaler Infektionen mit C. trachomatis, die sich über den Genitaltrakt in die Peritonealhöhle ausbreiten kann. Die Erkrankung wird vorwiegend im Kontext einer …
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Multiple Schwangerschaft Diagnostik, Differenzialdiagnosen und Therapie‑Standard (ICD‑10 O30.9)
Multiple Schwangerschaften – also das gleichzeitige Vorhandensein von zwei oder mehr Föten – stellen ein bedeutendes obstetrisches Risiko dar. In industrialisierten Ländern liegt die Prävalenz bei etwa 1 % aller Geburten, wobei die Zunahme …
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Strumal Carcinoid Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (ICD‑10 D39.1)
Strumal Carcinoid ist ein seltenes gemischt histologisches Ovarialtumor‑Subtyp, der sowohl Schilddrüsengewebe (Struma) als auch neuroendokrine Karzinoidkomponenten aufweist. Die Inzidenz liegt im Bereich einzelner Fälle pro Jahr und wird …
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Maligne Tumoren der Tuba uterina Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standard (C57.0)
Die Tuba uterina (Falloppioschlaufe) ist ein zentraler Bestandteil des weiblichen Fortpflanzungstrakts, der die Befruchtung der Eizelle im Ampulla ermöglicht und den Transport des Embryos in die Gebärmutter sicherstellt. Pathologische …
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Tubae uterinae und Ligamenta Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard (Stufe 2)
Die Tuben uterinae (Fallopi) und die uterinen Ligamente (Ligamentum latum uteri, ligamentum teres uteri, ligamentum rectovaginale uteri) bilden zentrale Bestandteile des weiblichen Fortpflanzungssystems. Sie gewährleisten den Transport der …
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Skrotal Tumoren (ICD‑10 D29.4) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Das Skrotum ist ein schützender Haut‑ und Muskelbeutel, der die Hoden, Nebenhoden sowie das Samenstrangsystem beherbergt. Epidemiologisch treten akute Beschwerden des Skrotums besonders bei Kindern und jungen Erwachsenen auf, während …
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Testikuläre Dysfunktion (ICD‑10 E29.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Testikuläre Dysfunktion umfasst eine Vielzahl von Störungen der Hodenfunktion, die zu einer Beeinträchtigung der Spermatogenese und/oder der hormonellen Produktion führen können. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen, dass …
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Peritoneale Adhäsionen (K66.0) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard
Peritoneale Adhäsionen sind fibröse Bindegewebsstränge, die nach intra‑abdominellen Eingriffen oder Entzündungen entstehen und benachbarte Strukturen miteinander verbinden. Sie gehören zu den häufigsten postoperativen Komplikationen im …
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Endometriose des Uterus (ICD‑10 N80.0) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Endometriose des Uterus ist eine chronisch‑entzündliche, hormonabhängige Erkrankung, bei der endometriumähnliches Gewebe außerhalb der uterinen Schleimhaut, häufig im Myometrium (Adenomyose) oder tief in den Beckenstrukturen, vorkommt. Sie …
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Endometriose des Ovars (ICD‑10 N80.1) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Endometriose des Ovars ist eine chronisch‑entzündliche Erkrankung, bei der funktionelles Endometriumgewebe außerhalb der Gebärmutter, insbesondere auf dem Eierstock, implantiert wird. Sie betrifft etwa 10 % der reproduktionsfähigen Frauen …
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Endometriose des Beckenperitoneums (ICD‑10 N80.3) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Endometriose des Beckenperitoneums bezeichnet das Vorhandensein von funktionellem Endometriumgewebe außerhalb der Gebärmutter, das primär die peritoneale Oberfläche im Becken betrifft. Epidemiologische Daten aus europäischen Studien zeigen …
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Endometriose (ICD‑10 N80.9) Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Endometriose ist eine chronisch‑entzündliche Erkrankung, bei der endometriumähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst. Sie betrifft vorwiegend Frauen im reproduktiven Alter und wird mit einer erheblichen Morbidität in Form von …
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Erworbene Atrophie des Ovars und der Tuba uterina Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard (ICD‑10 N83.3)
Erworbene Atrophie des Ovars und der Tuba uterina beschreibt den sekundären Verlust von funktionellem Ovar- und Eileitergewebe nach einer pathologischen Belastung, die nicht primär genetisch bedingt ist. Die Prävalenz ist schwer zu …
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Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten des Uterus (ICD‑10 N85.8) Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete nichtentzündliche Krankheiten des Uterus umfassen seltene strukturelle und hormonell bedingte Störungen, die nicht primär durch entzündliche Prozesse ausgelöst werden. Dazu zählen pseudo‑placentationale …
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Sterilität uterinen Ursprungs (ICD‑10 N97.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sterilität uterinen Ursprungs bezeichnet die Unfähigkeit einer Frau, schwanger zu werden, deren Ursache primär in strukturellen oder funktionellen Anomalien des Uterus liegt. Zu den häufigsten uterinen Faktoren zählen Adenomyose, Myome, …
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Sterilität sonstigen Ursprungs bei Frauen Diagnostik, Differenzialdiagnosen & Therapie-Standards (ICD‑10 N97.8)
Sterilität sonstigen Ursprungs bei der Frau beschreibt die Unfähigkeit, schwanger zu werden, obwohl keine klassischen anatomischen oder hormonellen Ursachen nachweisbar sind. In der klinischen Praxis macht diese Form der Unfruchtbarkeit …
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Betreuung der Mutter bei sonstigen Anomalien der Cervix uteri (ICD‑10 O34.4)
Anomalien der Cervix uteri umfassen kongenitale Fehlbildungen wie zervikale Agenese, hypoplasie oder septale Zervixvarianten sowie erworbene Defekte nach chirurgischen Eingriffen oder Traumata. Die Prävalenz ist im Rahmen aller …
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Embryonale Zyste der Tuba uterina Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard (Stufe 2)
Eine embryonale Zyste der Tuba uterina ist ein seltenes, meist asymptomatisches Befundbild, das sich aus einer persistierenden embryonalen Reststruktur innerhalb des Eileiters ergibt. Die Prävalenz wird auf weniger als 0,1 % aller …
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Sonstige angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri (ICD‑10 Q51.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige angeborene Fehlbildungen des Uterus und der Cervix uteri umfassen seltene Müller‑Gehirn‑Anomalien wie Septum hymenale, biconcaveruterine Formen sowie kongenitale Divertikel des Uterus. Die Prävalenz dieser Anomalien liegt im …
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Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der weiblichen Genitalorgane (ICD‑10 Q52.8) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Sonstige näher bezeichnete angeborene Fehlbildungen der weiblichen Genitalorgane umfassen seltene, strukturelle Anomalien wie venöse Malformationen des Genitaltrakts, septiertes Hymen in Kombination mit Uterusanomalien, Perinealrisse und …
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Nondescensus testis (Q53.9) Differenzialdiagnostik und Therapie‑Standard für das pädiatrische Fachpersonal
Der Begriff nondescensus testis bezeichnet das Vorhandensein eines oder beider Hoden, die nicht in den Skrotum herabgesunken sind. In der Literatur wird dieser Befund häufig synonym zu „nicht näher bezeichnete Kryptorchismus“ verwendet. …
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Pseudohermaphroditismus femininus (ICD‑10 Q56.2) Diagnostik, Differenzialdiagnostik & Therapie‑Standard
Pseudohermaphroditismus femininus beschreibt eine intersexuelle Variation, bei der das äußere Genital ein weibliches Erscheinungsbild aufweist, jedoch eine Gonaden- oder Chromosomenkonstellation vorliegt, die nicht eindeutig dem weiblichen …
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